Rubrik: Virenwarnung/Statistiken

Viren im März 2005: Zafi-D am meisten verbreitet

Alt bekannte Schädlinge dominieren weiterhin die Hitliste

(10.04.05) - Sophos hat eine monatliche Top-Ten-Liste der Viren und Hoaxes zusammengestellt, die Unternehmen rund um den Globus im März am meisten Probleme bereitet haben.

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Zafi-D, der zum ersten Mal Ende 2004 in Erscheinung trat, ist zum vierten Mal in Folge der meist verbreitete Virus und war im März für 45,1 Prozent aller Sicherheitsvorfälle verantwortlich. Die Rangliste wird insgesamt von lange bekannten Viren angeführt. Lediglich der Wurm Sober-K - auf Platz Vier der Top Ten - wurde zum ersten Mal Anfang 2005 registriert und gehört damit zu den neueren Schädlingen.

In die Top Ten schafften es im März 2005 folgende Viren und Würmer:

1. W32/Zafi-D                45,1 %

2. W32/Netsky-P          21,0 %

3. W32/Zafi-B                5,9 %

4. W32/Sober-K            5,8 %

5. W32/Netsky-D          4,3 %

6. W32/Netsky-Z           2,7 %

7. W32/Netsky-B          2,3 %

8. W32/MyDoom-O       1,3 %

9. W32/Netsky-C          1,1 %

10. W32/Netsky-Q        1,0 %

Sonstige                       9,5 %

Sophos analysierte im März insgesamt 1.225 neue Viren und die Anti-Viren-Lösungen des Unternehmens schützen Anwender derzeit vor insgesamt 102.123 Viren. Die Untersuchung des Sicherheitsspezialisten zeigt, dass 2,62 % aller im März im Umlauf befindlichen E-Mails infiziert waren. Dies entspricht einer von 38 E-Mails, was eine Verringerung gegenüber dem Vormonat bedeutet - hier war es noch eine von 28 E-Mails.

Um die Gefährdung durch Viren zu minimieren, rät Sophos Unternehmen dringend, Richtlinien in ihren E-Mail-Gateways einzurichten, die ungewollte, ausführbare Dateien daran hindern, von außen in das interne IT-System zu gelangen. Unternehmen sollten außerdem ihre Anti-Viren-Software regelmäßig aktualisieren, Firewalls einrichten sowie die neuesten Security-Patches installieren. (Sophos: ma)

 
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