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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken "Netsky-P" führt zum 19. Mal in Folge die Top Ten der monatlichen Virenstatistik an September 2005: Anzahl infizierter E-Mails den fünften Monat in Folge gesunken (07.10.05) - Der Internet-Wurm Netsky-P, vor 19 Monaten vom deutschen Jugendlichen Sven J. programmiert, führt zum 19. Mal in Folge die Top Ten der monatlichen Virenstatistik an. Mit 18,6 Prozent liegt er damit um mehr als das Doppelte vor dem zweitplatzierten Mytob-BE mit 7,6 Prozent. Dies zeigt die monatliche Hitliste der SophosLabs. Außerdem ergibt das Ranking, dass Viren im Schnitt acht Monate in den Top Ten bleiben, bevor sie durch neue Schädlinge abgelöst werden. Dies lässt den Schluss zu, dass viele Anwender die Installation und die Aktualisierung von Schutz-Software vernachlässigen.
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In den Top Ten finden sich im
September 2005 folgende Viren, Würmer und Trojaner:
1.
W32/Netsky-P 18,6 Prozent im 19. Monat auf
Platz Eins
2.
W32/Mytob-BE 7,6 Prozent
3.
W32/Mytob-AS 6,8 Prozent
4.
W32/Zafi-D 4,3 Prozent
5.
W32/Netsky-D 3,3 Prozent
6.
W32/Mytob-CX 2,8 Prozent
7.
W32/Mytob-EP 2,7 Prozent
8.
W32/Mytob-CJ 2,6 Prozent
9.
W32/Mytob-C 2,5 Prozent
10.
W32/Mytob-CN 2,0 Prozent Wiedereinstieg Sonstige 46,8 Prozent An der Spitze der Liste hat Netsky-P zum zweiten Mal in Folge an Bedeutung zugenommen und ist von 14,7 auf 18,6 Prozent geklettert. Im Ranking ebenfalls wieder gestiegen sind die beiden alten Bekannten'Zafi-D und Netsky-D. Sophos beobachtet, dass eine steigende Zahl von Schädlingen dazu programmiert wird, finanzielle Vorteile zu erzielen. Dagegen hat die Zahl der Attacken von Massen-Mail-Versendern abgenommen, weshalb sich wohl die klassischen E-Mail-Viren auf den vorderen Plätzen der Statistik behaupten konnten. Für Netsky-P hat Sophos zum Beispiel am 22. März 2004 erstmals einen Schutz bereitgestellt. Varianten des Mytob-Wurms, der zum ersten Mal im März 2005 identifiziert wurde, machen rund die Hälfte aller im September in Umlauf befindlichen Viren aus. Netsky-P verbreitet sich über E-Mail sowie File-Sharing-Plattformen im Internet. Dabei muss der Anwender die Datei allerdings schon selbst öffnen, um den Wurm zu aktivieren. Meist erzielt der Wurm dies durch die Vortäuschung eines interessanten Inhalts, wie z.B. eines vermeintlichen Harry Potter-Computerspiels. Die Tatsache, dass Anwender offenbar auf diesen Trick nach wie vor hereinfallen, stimmt mit einer aktuellen Studie von Sophos überein. Danach sind fast 80 Prozent aller IT-Administratoren der Meinung, dass Mitarbeiter ihr Unterneh-men gefährden, wenn sie am Arbeitsplatz mit E-Mail und Internet bedenkenlos umgehen. Als positives Ergebnis der Analysen im September 2005
vermelden die SophosLabs, dass die Anzahl infizierter E-Mails den fünften
Monat in Folge gesunken ist: so waren im September 1,53 Prozent bzw. eine von
65 E-Mails verseucht. Im August 2005 lag diese Zahl noch bei 1,99 Prozent
(eine von 50 E-Mails). Insgesamt hat Sophos im September 1.233 neue Viren
identifiziert. Die Anzahl der Viren, vor denen die Produkte des
Computersicherheits-Spezialisten schützen, liegt damit bei 110.457. (Sophos:
ra) |
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