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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Spyware-Programme bedienen sich zunehmend der Rootkit-Technologie Spyware breitet sich weltweit aus - Sicherheitsrisiko wächst weiter (18.11.05) - Die Bedrohung durch Spyware wird zu einem weltweiten Problem: Die gefährlichsten Varianten der Spionageprogramme befallen immer mehr PCs. Der aktuelle "State of Spyware"-Bericht von Webroot Software zeigt, wie schwerwiegend die Gefahren sind, die Spyware mittlerweile für Unternehmen und private Internetnutzer darstellt.
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Demnach hat sich Spyware rasant über den gesamten Globus verbreitet - vor allem aufgrund der wachsenden Zahl an Internetzugängen. Spitzenreiter sind weiterhin die USA; hier verstecken sich auf betroffenen Rechnern durchschnittlich 24,4 unerwünschte Spione. Den zweiten Rang belegt Thailand mit einer Infektionsrate von 18,7 Spionage-Programmen pro PC, dicht gefolgt von Groß-britannien (18,1). Der aktuelle Bericht von Webroot zeigt außerdem, dass sich die gefährlichsten Formen von Spyware - Trojaner, Keylogger und System-Monitore - in alarmierendem Ausmaß in den PCs der Internetnutzer einnisten. Diese Spionage-Programme können die größten Schäden anrichten: Sie beobachten, wie sich Anwender im Internet verhalten und stehlen vertrauliche Daten. Besonders beunruhigend ist diese Entwicklung vor allem für Unternehmen, die darauf angewiesen sind, sensible Informationen wie beispielsweise Finanzdaten oder Unterlagen von Kunden und Mitarbei-tern zuverlässig vor Unbefugten zu schützen. Für die aktuelle Ausgabe des State of Spyware-Berichts befragte Webroot die Datensicherheits-beauftragten in mehreren Unternehmen. Rund 98 Prozent der Befragten sahen Spyware als Bedrohung für ihr Unternehmen. Für über zwei Drittel stellten die Spionage-Programme sogar eine ernsthafte Gefahr dar. Die gefährlichsten Spyware-Formen, also die Varianten, die auf vertrauliche Daten zugreifen können wie Keylogger, System-Monitore und Trojaner, betrachteten mehr als 80 Prozent der IT-Experten als unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit sensibler Daten. 97 Prozent befürchteten, dass Spyware Informationen über Mitarbeiter erlangen, Firmen- und Kundendaten oder geistiges Eigentum des Unternehmens stehlen könnte. Doch obwohl sich die meisten Sicherheitsbeauf-tragten der Bedrohung bewusst waren, hatten viele der befragten Firmen immer noch keine ausgereifte unternehmensweite Lösung zum Schutz vor Spyware im Einsatz. "System-Monitore und Trojaner stellen die größte Bedrohung für die Internetanwender dar - vor allem für Unternehmen, erklärte Daniel Mothersdale, Marketingleiter EMEA von Webroot. "Die Verbreiter von Spyware nutzen vor allem diese Varianten, um in Rechnernetze einzudringen oder auf einzelne PCs zuzugreifen und an die wichtigsten Daten von Firmen zu gelangen." Aber auch private Internet-Nutzer geraten ins Visier der Internet-Ganoven und müssen befürchten, ausspioniert zu werden. Viele ändern deshalb ihre Internetgewohnheiten. Laut einer, von der amerikanischen Verbraucherorganisation Consumers Union in Auftrag gegebenen Umfrage, sind Der Webroot-Bericht untersucht auch die neuen Methoden, die Spyware-Entwickler anwenden, um ihre Spionage-Programme weiter zu verbreiten. Deutlich dabei ist, dass sich Schnüffel-Programme zunehmend der Rootkit-Technologie bedienen, um sich im PC des Anwenders zu verstecken und nicht entdeckt zu werden. Ein weiterer Bestandteil des Reports sind die Ergebnisse von Webroots SpyAudit-Scans, eine aktuelle Liste der zehn wichtigsten Spyware- und Adware-Bedrohungen sowie eine Übersicht der aktuellen gesetzlichen Lage. Der Bericht enthält außerdem einen Überblick über die jüngsten Spyware-Vorfälle und eine aktualisierte Analyse der Herkunftsländer: Die Mehrheit der Spyware-Programme stammt weiterhin aus den USA. Auf Platz zwei folgt die Russische Föderation, China und Polen teilen sich den dritten Platz. Der State of Spyware-Report wird vierteljährlich von
Webroot herausgegeben und bietet eine detaillierte Übersicht und Bewertung
der aktuellen Bedrohungen durch Spyware, Adware und andere unerwünschte
Programme. Grundlage für den Großteil der Analysen sind die durch Webroots
SpyAudit sowie Phileas (automatisierte Spyware-Suchmaschine) gewonnenen
Erkenntnisse. Endverbraucher wie Unternehmen können mit den SpyAudit-Tools
ihre eigenen Rechner überprüfen lassen und so ihr individuelles
Gefährdungspotenzial bestimmen. (Webroot: ra) |
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