Rubrik: Virenwarnung/Statistiken

MessageLabs Intelligence: Aktuellen Gefährdungstrends für Februar 2006

Spam-Anteil im E-Mail-Verkehr macht 66,6 Prozent des gesamten E-Mail-Aufkommens aus

(27.03.06) - Die Februar-Ausgabe des "MessageLabs Intelligence"-Monatsberichts zeigt die aktuellen Gefährdungstrends für Februar 2006 auf, damit Sie informiert und für den anhaltenden Kampf gegen Viren, Spam und anderen unerwünschten Inhalten gewappnet sind.

Anzeige

Globale Trends und Inhaltsanalysen

MessageLabs Anti-Spam und Anti-Virus Services konzentrieren sich auf die Identifizierung und Abwehr unerwünschter E-Mails aus unbekannten und dubiosen Quellen, gerichtet an gültige E-Mail-Adressen.

Spam-Schutz: Im Februar betrug unter diesem Gesichtspunkt der Spam-Anteil im E-Mail-Verkehr 60,6 Prozent (1 in 1,65) des gesamten E-Mail-Aufkommens, was, auf den Vormonat bezogen, einen Rückgang von 6 Prozent entspricht.

 

 

Schutz gegen Viren und Trojaner: Der Gesamtanteil der über E-Mail eingeschleppten Viren betrug 44,1 (2,3 Prozent). Was einer Abnahme um 0,1 Prozent, bezogen auf den Vormonat entspricht.

 

 

Phishing: Der Februar zeigte eine Zunahme der Phishing-Attacken von 0,05 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Eine E-Mail aus 334,9 (0,3 Prozent) war ein Phishing-Versuch, mit der Absicht, Online-Identitäten zu stehlen. Die Anzahl der Phishing-Angriffe im Verhältnis zur gesamten Malware über E-Mail erhöhte sich um 2,6 Prozent zu und ist jetzt für 13,2 Prozent aller von MessageLabs im Februar erkannten Malware verantwortlich.

 

 

Vertikale Aufschlüsselung nach Branchen

MessageLabs ananlysiert wo immer möglich die Verteilung des E-Mail-Verkehrs im Markt und stellt diejenigen Daten, welche die Befallshäufigkeits- und Bedrohungspotenzial-Quoten von Spam und Viren für die wichtigsten Branchen aufzeigen, zusammen.

Die folgenden Tabellen zeigt die Befallshäufigkeit für den Monat Februar 2006.

 

Spam                                                 Virus

Freizeit                         69,4 %             Verwaltung        1 in    7,6

IT                                 68,7 %             Großhandel       1 in   15,7

Chem/Pharm                68,4 %             Gemeinützige   1 in   26,4

Einzelhandel                 65,0 %             Bergbau/Öl       1 in   29,0

Bildung                         64,1 &              Hotel/Catering   1 in  31,7

Öffentliche Hand            43,5 %             Chemie/Pharm  1 in   71,6

Hotel/Catering               39,9 %             Telecom           1 in 132,2

(hoch (Top 5) - niedrig)

 

Geographische Aufschlüsselung

Analysiert man - wo immer möglich - die geographische Streuung des E-Mailverkehrs, so zeigen die von MessageLabs kompilierten Daten die Befallshäufigkeits- und Bedrohungspotenzial-Quoten von Spam und Viren, bezogen auf die regionale Lage. Die nachfolgende Grafik zeigt die Befallshäufigkeits- und Bedrohungspotenzial-Quote für Februar 2006:

 

Spam-Anteil regional                         Virus-Anteil Regional

Indien               91,0 %                         Vereinigte Emirate         1 in 13,9

Hongkong         76,7 %                         Singapur                       1 in 14,1

Israel                70,0 %                         Spanien                        1 in 15,8

USA                 64,0 %                         Ungarn                         1 in 17,1

Irland                62,6 %                         Deutschland                 1 in 19,6

Schweiz           33,7 %                         Indien                           1 in 63,7

Japan               23,5 %                         Schweden                    1 in 75,1

(hoch (Top 5) - niedrig)

 

Connection Management

Connection Management ist besonders effizient bei der Unterdrückung des sogenanntes Directory Harvesting, des Abgrasens von Adreßbüchern und Maillisten oder bei Brute-Force-Angriffen und Denial of Services-Attacken, wobei mit den Letzteren böswillige Absender Hunderte oder gar Tausende von E-Mails an nur eine Zieladresse versenden, um dort Spam abzuladen oder die betroffene Internet-verbindung lahm zu legen.

Connection Management funktioniert auf der SMTP-Ebene, indem es Methoden nutzt, welche die Legitimität der Verbindungen zum Mailserver prüfen. Sie sind in den folgenden Techniken enthalten:

·         SMTP-Validierung: identifiziert unerwünschte E-Mail aus bekannten Spam- und Viren- Quellen, wobei diese Quelle zweifelsfrei als ein offener Proxy oder als ein Botnet identifiziert werden kann, und dementsprechend zur Blockierung der Verbindung führt. Im Monat Januar wurden im Durchschnitt 6,8 Prozent der eingehenden Messages aus Botnets oder anderen bösartigen Quellen erkannt und demzufolge abgewiesen.

·         Validierung registrierter Benutzeradressen: reduziert das E-Mail-Gesamtvolumen für registrierte Domains, indem es Verbindungen, für welche Empfänger als ungültig oder fehlend identifiziert werden, abweist. Im Monat Januar wurden im Durchschnitt 12,0Prozent von Empfängeradressen als ungültig erkannt und Directory-Attacken auf Domains dadurch verhindert.

Die nachstehende Tabelle zeigt Details der effektiven Wirkung der Connection-Managament-Techniken bei unerwünschten E-Mail-Volumina, ermittelt über MessageLabs Intelligence.

 

 

 

Connection Management

 

 Region

 SMTP-Validierung

 (Botnet-Quellen)

 Benutzer-Validierung  (directory attack)

 USA

 3,6 %

 13,6%

 UK

 5,2 %

 12,0 %

 Europa

 4,7 %

 17,8 %

 Asien/Pazifik

 4,2 %

   3,3 %

 Weltweit

 4,3,8 %

 13,4 %

 

MessageLabs - das Unternehmen

Mit über 13 Millionen Kunden ist MessageLabs der weltweit führende Anbieter von verwalteten Services für E-Mail-Sicherheit.

MessageLabs Intelligence ist eine anerkannte Daten- und Analyse-Quelle für E-Mail-Sicherheit, Trends und Statistiken. MessageLabs bietet eine Reihe von Informationsmaterialien in Form von Diskussionssträngen über globale E-Mail-Sicherheit an, basierend auf live Daten, die in den eigenen Control Towern rund um den Erdball gesammelt werden.

(MessageLabs: ra)

 

 

 

Diesen Beitrag per E-Mail versenden Diesen Beitrag ausdrucken