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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Spam steigt von September bis November um 59 Prozent 91 Prozent aller E-Mails sind Spam (13.11.06) - Postini berichtet in ihrem monatlichen Message Security- und Management-Update für Oktober, dass Spammer mit vereinten Kräften Unternehmensnetzwerke angreifen, um daraus Gewinn zu schlagen. Das Unternehmen filterte von September bis November fast 70 Milliarden E-Mails und registrierte in diesem Zeitraum eine Steigerung im Spam-Aufkommen von 59 Prozent. Damit liegt der Spam-Anteil bei derzeit 91 Prozent.
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Über die vergangenen zwölf Monate stieg der tägliche Anteil an Spam-E-Mails um 120 Prozent. Gleichzeitig nutzen immer mehr Anwender das Kommunikationsmittel E-Mail immer intensiver. So wurden im Oktober zehn Milliarden E-Mails mehr versendet und empfangen als im September. "Der rasante Anstieg von Spam-Angriffen auf Unternehmensnetzwerke führte zu einer hohen Belastung des Internets", sagt Daniel Drucker, Executive Vice President of Marketing von Postini. "Spammer fahren immer größere Angriffe mit immer ausgefeilteren Techniken, so dass für die Unternehmen der Schutz vor Spam wieder an erste Stelle gerückt ist. Spam wird nicht mehr nur von Hackern und von Versendern unerwünschter Werbung als Tool genutzt, sondern von kriminellen Organisationen." Spammer nutzen heute große Netzwerke von fremdgesteuerten Computern, "Botnets" genannt, um Angriffe auszuführen. Postini identifiziert täglich mehr als eine Millionen infizierte Rechner, die Spam- und Viren-Angriffe steuern. Dabei sind in jeder Sekunde mehr als 50.000 Rechner gleichzeitig aktiv. Spammer entwickeln darüber hinaus ihre Angriffstaktiken immer weiter. Bilder-Spam und Spam in Form von Microsoft Office-Dokumenten haben mittlerweile einen Anteil von fast 30 Prozent an allen Junk-E-Mails, gegenüber zwei Prozent in 2005. Hacker nutzen heute Technologien wie etwa Neu-Anordnungen von nicht weniger als 25 winzigen Bildern in einer Nachricht, sei es als E-Mail im HTML-Format oder als animiertes GIF im Anhang, um die E-Mail-Sicherheits-Systeme zur Erkennung von Bedrohungen in Bildern zu überlisten. Infizierte Rechner versuchen nun auch temporär geblockte E-Mails erneut zu senden und verhalten sich damit wie richtige Mail-Server. Mit der mehrstufigen Antiviren-Technologie blockte Postini im Oktober 31 Millionen Viren. Der Stration-Virus, auch als Warezov bekannt, war im Oktober besonders aktiv und gefährlich. Dieser Trojaner-Virus ermöglicht die Kontrolle anderer Computer, stiehlt E-Mail-Adressen und verwandelt infizierte Rechner in Spam-Schleudern. Die fünf häufigsten Viren im Oktober waren: Name des Virus Zahl der in Quarantäne gestellten
Nachrichten Stration (Warezov) 4.078.646 Netsky 5.524.450 Mytob 2.784.030 Mime 2.524.038 Mydoom 1.525.975 (Postini: ra) |
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