Rubrik: Virenwarnung/Statistiken

Die Spam-Flut steigt weiter an - über 95 Prozent aller E-Mails sind mittlerweile E-Müll

Zahl der virenverseuchten E-Mails stieg um 35 Prozent

(23.05.07) - Spam-Mails überschwemmen weiterhin die Postfächer von Unternehmen: Im ersten Quartal dieses Jahres leitete Retarus durchschnittlich nur 4,7 Prozent aller für Geschäftskunden bestimmte Mails weiter. Alle anderen Nachrichten waren Spam, Phishing-Mails und Viren. Einzelne Kunden verzeichnen gar eine Verdreifachung des Spam-Aufkommens. Im April dieses Jahres hat sich die Lage leicht gebessert: 6 Prozent waren nützliche Mails, vor einem Jahr waren es noch
7,4 Prozent.

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Die Zahl der Spam-Mails eines Retarus-Kunden mit 7.000 Anwendern und 50 Domains hat sich innerhalb eines Jahres (von Q1/2006 auf Q1/2007) mehr als verdreifacht, der Anstieg belief sich auf 343 Prozent. Im gleichen Zeitraum ist der Nutznachrichtenanteil, also die Zahl der erwünschten Nachrichten, jedoch kaum gestiegen bzw. relativ konstant geblieben. In Q1/2007 wurden für diesen Kunden etwa sechs Millionen Nutznachrichten verzeichnet, rund 28 Millionen waren unerwünscht.

Betrug in Q1/2006 das Volumen der unerwünschten Nachrichten "nur" 75 GB, hat sich dieses in Q1/2007 auf 210 GB fast verdreifacht. Die Zahl der virenverseuchten E-Mails stieg um 35 Prozent. Im ersten Quartal 2006 konnte Retarus bei diesem Kunden noch 11,2 Prozent aller Mails (88,8 Prozent waren E-Müll) an die Mitarbeiter übermitteln, im ersten Quartal 2007 waren es nur noch 4,9 Prozent (95,1 Prozent waren E-Müll). (Retarus: ma)

 

 

 

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