|
|
Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Spam-Sturm im September: Spam in Dokumenten und E-Cards die größte Bedrohung Studenten sind die ideale Zielgruppe für die Verfasser von Schadsoftware (18.09.07) - SoftScan, Software-as-a-Service (SaaS)-Anbieter für Antiviren- und Spam-Filter-Lösungen, beobachtet einen Zuwachs von über 40 Prozent des üblichen Spam-Anteils für den Monat September und berichtet, dass die Zahl der geblockten Spam-Mails in den letzten Tagen bereits stark anstieg.
Anzeige
In den vergangenen Monaten perfektionierten Spammer mithilfe von E-Cards und Dokumenten-Spam ihre Techniken, und die Verbreitung dieser neuen Spam-Arten in PDFs, FDFs und Doc-Dokumenten steigt rasant. E-Card-Spam gibt dem Anwender den Erhalt einer E-Mail eines angeblichen Freundes oder Familienmitgliedes vor, die den Link zu einer E-Card enthält. SoftScan geht davon aus, dass vor allem Studenten, die aus den Semesterferien zurückkehren, zur Zielgruppe der Spammer gehören. "Dieses Phänomen beobachten wir seit Jahren, aber jetzt sieht es ganz so aus, als ob wir diesen September den größten Anstieg zu erwarten haben", warnt Diego d’Ambra, CTO von SoftScan. "Wir wissen nicht mit absoluter Sicherheit, ob sich dieser Spam-Zuwachs weiter steigert, jedoch mehren sich die Vorzeichen dafür. Spammer verbessern ständig ihre Methoden und entwickeln neue Spam-Arten, um durch die Filter zu gelangen. Letzten Herbst hatten wir es mit Bild-Spam zu tun, dieses Jahr ist Spam in Dokumenten und E-Cards die größte Bedrohung." Gefährdet sind laut SoftScan die vielen Studenten, die nach den Semesterferien wieder in ihre Fakultäten zurückkehren und nicht wissen, ob ihre Laptops vielleicht bereits infiziert sind. Diese Laptops dienen dann als Schlupflöcher zu großen und schnellen Netzwerken, in die Spammer ihre gefährlichen Entwicklungen verteilen. "Studenten sind die ideale Zielgruppe für die Verfasser von Schadsoftware, fährt Diego d'Ambra fort. "Studenten surfen oft leichtsinnig im Internet, tummeln sich in Chat-Rooms und spielen Online-Spiele - ohne umfassenden Schutz auf ihren Laptops. Dadurch werden sie unweigerlich, und ohne es zu wissen, infiziert. Ihre Rechner sind vielleicht heute schon Teil eines Bot-Netzes. Mit ihrer Rückkehr an die Universität stehen die Hintertüren zu riesigen Systemressourcen von Instituten offen, die nicht ausreichend geschützt sind." |
||
|