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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Die gefährlichsten Surfplätze im Web: Höchstes Risiko in Hongkong, geringstes in Finnland ".info"-Domain: 11,8 Prozent der dort registrierten Websites stellen eine Bedrohung dar (17.06.08) - Auf Websites unter der Top-Level-Domain Hongkongs (.hk) ist der Aufenthalt für Internet-Surfer derzeit am gefährlichsten. Das ergab eine Untersuchung des IT-Sicherheitsspezialisten McAfee, deren Ergebnisse unter dem Titel "Mapping the Mal Web - Neue Daten" veröffentlicht wurden. Hongkong, im Vorjahr noch auf Platz 28, übernimmt den zweifelhaften Ruhm von den Tokelau-Inseln (.tk) im Südpazifik.
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Ein Jahr nach der ersten Ausgabe von Mapping the Mal Web benennt McAfee zum zweiten Mal, an welchen Orten im Weltnetz dem Besucher Ungemach droht und wo er sich sicher fühlen kann. So ergab die Studie, dass 19,2 Prozent aller Websites, die auf ".hk" enden, ein Sicherheitsrisiko (siehe Anm. 1) beinhalten, gefolgt von China (.cn) mit 11 Prozent. Unter den als sicher eingestuften Domains hat Finnland (.fi) mit nur 0,05 Prozent riskanten Websites den letztjährigen Spitzenreiter Irland (.ie) abgelöst. Platz zwei nimmt Japan (.jp) ein. Unter den generischen Top-Level-Domains hielt ".info" den bereits im Vorjahr eingestellten Negativ-rekord. 11,8 Prozent der dort registrierten Websites stellen eine Bedrohung dar. Damit ist ".info" gleichzeitig auf Rang drei der gefährlichsten Domains insgesamt. Platz neun in der Gesamtwertung nimmt ".com" ein. Am sichersten unter den Websites mit generischen Domains sind die der US-Regierung (.gov). McAfee hatte knapp 10 Millionen stark frequentierte Websites unter 265 länderspezifischen (z.B. ".br" für Brasilien) und generischen (z. B. .net, .info) Domains analysiert. Websites, die Adware, Spyware, Viren oder Spam verbreiteten, exzessiv Pop-ups verwendeten, Browser-Sicherheitslücken miss-brauchten oder mittels Links auf andere solche Websites verwiesen, bekamen von SiteAdvisor die Bewertung "rot". Sichere Websites wurden als "grün" eingestuft. Die jeweils fünf sichersten und unsichersten Länderdomains 2008 im Überblick
Weitere Ergebnisse des Berichts Mapping the Mal Web - Neue Daten von 2008: Die Gefahr, beim Websurfen Adware, Spyware, Viren oder andere unerwünschte Software herunterzuladen, nahm gegenüber 2007 um 41,5 Prozent zu. 4,7 Prozent der Websites, die Software wie Klingeltöne oder Bildschirmschoner zum Download anbieten, verbreiten Viren, Spyware und Adware. Im Vorjahr waren es noch 3,3 Prozent. Websites auf den Philippinen (.ph) sind gegenüber 2007 um 270 Prozent gefährlicher geworden. Neben Tokelau ist auch der Inselstaat Samoa (.ws) deutlich sicherer geworden (zuvor Platz 3, jetzt Platz 12). Die Gefahr, die von Websites unter der Domain Spaniens (.es) ausgeht, hat sich seit 2007 nahezu verdoppelt (91 Prozent mehr riskante Angebote). (McAfee: ra) |
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