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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Vermehrt tauchen schwer zu identifizierende Trojaner mit aktivem Algorithmus auf Permanent arbeitender Algorithmus beim Virtumod-Trojaner - Änderung der DNS-Server-Adressen sorgte für Verwirrung (
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Lediglich einige Antivirus-Unternehmen können augenblicklich solche Trojaner erkennen und nur wenige erfolgreich eliminieren. Grund für diese Komplexität ist ein ständig arbeitender Algorithmus, den die Viren-Schreiber sehr konsequent in einer Drei- oder sogar Vierwege-Entwicklung ihrer polymorphen Packer einsetzen. In den vergangenen Monaten konnten über 10 Modifikationen an mehreren tausenden von Beispielen für jede Art des Packers beobachtet werden. Die Zahlen basieren übereinstimmend auf Daten des Doctor Web Online-Viren-Scanners mit weiteren Herstellern von Antivirus-Software. Virtumod ist nicht das einzige aktive Beispiel für Offline-Polymorphismus. Es wird klar, dass ohne die zentrale Entwicklung entsprechender Maßnahmen gegen diesen neuen Trend und ohne umfangreiche Technologien zur raschen Umsetzung der Identifizierung polymorpher Packer im Kernel der Antivirus-Engines die Antivirus-Industrie bald vor größeren Schwierigkeiten stehen kann. Trojan.Clb ist ein weiterer bösartiger Trojaner der sich relativ schnell verbreitet. Er enthält ein Rootkit und benutzt die Splicing-Technologie um Dateien auf Festplatten und Bereiche der Registry zu verstecken. Der Trojaner Trojan.DnsChange.967 ersetzt DNS-Server IP-Adressen auf Routern, die eine Konfiguration über ein Web-Interface unterstützen. Dies stellt besonders für Benutzer drahtloser Netzwerke eine größere Gefahr dar, welche das Web-Interface in der Regel dazu verwenden, um den Router zu konfigurieren. Benutzer, die ihre Verbindung zum Internet über einen Wi-Fi Access Point herstellen, können so zum Opfer dieser willkürlichen IP-Adress-Änderung werden. Ihre persönlichen Daten könnten dadurch, statt an die eigentliche IP-Adresse, an die eines unbekannten Empfängers weitergeleitet werden. Erfolg nur bei sehr umsichtigem
Eliminieren des Schad-Codes Ist der PC mit Trojan.Okuks infiziert kann er zwar durch die meisten Antivirus-Systeme identifiziert werden, aber inzwischen müssen solche 'Säuberungsaktionen' auch drastisch den neuen Vorgehensweisen der Viren-Programmierer angepasst werden. Häufig kommt es vor, dass durch ein oberflächliches Cleanen einer infizierten System-Datei oder der Löschung einer malignen Datei, ohne die korrekte Wiederherstellung der entsprechenden Registry-Einträge, der Windows-Benutzer nach jedem Neustart permanent Bluescreens bekommt. Noch auf Platz eins - das Auf
und Ab der "Autorunner" Eigentlich kann man im vergangenen Monat nur von einem die Hitliste anzuführenden Wurm sprechen, der die Top 10mal hinauf und mal wieder hinunter wandert und nun scheinbar zögerlich zum Rücktritt 'aufgefordert' wurde. Es ist die Rede von Würmern die zur Familie der 'Autorunner' gehören. Flash-Laufwerke sind zum primären Träger für diese Würmer geworden. Praktisch jedermann besitzt einen solchen Flash-Speicher in Form eines USB-Sticks mit dem er Daten von zuhause zum Büro oder auf die Geschäftsreise mitnimmt. Durch die zunehmende Verbreitung dieses komfortablen Speichers wird es mehr und mehr zu einem interessanten Medium für die Verbreitung. Allerdings wird sich die Verbreitung nicht nur auf USB-Stick-Infizierte Computer beschränkten sondern ebenfalls vermehrt auf digitale Kameras, Videogeräte und Mobiltelefone übergehen. (Dr.Web: ra) |
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