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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Promi-Falle: Weibliche Stars und Sternchen bei Cyberkriminellen besonders beliebt Tagesaktuelle Ereignisse sollen die Effizienz bei Spam, Phishing- oder Malware-Mails verbessern (
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Die Experten des G Data Security Labs wollten es genau wissen und analysierten eingefangene Spam unter dem Gesichtspunkts des Promi-Faktors. Das Ergebnis: Gefährlichster Spam-Promi weltweit ist Angelina Jolie. Fast jede fünfte Spam, Phishing- und Malware-Mail hatte etwas mit dem beliebten Hollywood-Star zu tun. "Die Stormbotnet-Bande hat gezeigt, wie man tagesaktuelle Ereignisse nutzt, um die Effizienz bei Spam, Phishing- oder Malware-Mails zu verbessern. Dieses Konzept haben Online-Kriminelle weltweit leider erfolgreich weiterentwickelt und setzen seit längerem Promis als Zugpferde ein. Zu Beginn der Analyse gingen wir davon aus, das die Täter die Liste "100 Sexist Women In The World 2008" des amerikanischen FHM-Magazins einsetzten. Diese Annahme bestätigte sich nicht. Entscheidender ist die Medienpräsenz der Person. Je häufiger ein Promi in Boulevard- und Lifestyle-Medien erscheint, umso eher wird sein Name für Spam-Mails missbraucht. Das beein-druckende Ergebnis der letzten sieben Wochen: Fast jede fünfte Paparrazi-Spam hatte etwas mit Angelina Jolie zu tun und versprach Enthüllungsvideos oder News über den Hollywood-Star.", erläutert Ralf Benzmüller, Leiter des G Data Security Labs. Top Five der Lockvögel Weibliche Lockvögel Spam-Anteil in Prozent Angelina Jolie 18 Prozent Britney Spears 9,8
Prozent Paris Hilton 8,8 Prozent Madonna 2 Prozent Pamela Anderson 1,9 Prozent Männliche Lockvögel Spam-Anteil in Prozent Osama bin Laden 3,4 Prozent Brad Pitt 1,84 Prozent John McCain 1,36 Prozent Georg W. Bush 1,18 Prozent Barack Obama 1,07 Prozent Die Masche der Täter ist seit geraumer Zeit unverändert: Millionenfach versenden die Täter Spam-Mails mit Links auf Webseiten, die Enthüllungsvideos, neuesten Klatsch, Sensationen oder News über Promis und Personen der Zeitgeschichte versprechen. Unbemerkt vom Anwender installiert sich nach aufrufen der Webseite mittels Drive-by-Download Schadcode auf den PC. Trick Nummer zwei: Zur korrekten Darstellung von Videos sollen die Opfer häufig spezielle Codecs installieren. Statt der erhofften "Breaking News" und Schmuddelfilmen, installiert sich dann Malware, die ebenfalls versucht den Rechner zu übernehmen und in Botnetze einzubinden. Das G Data Security Lab betreibt sog. Spam-Traps, die
täglich Millionen von Spam-Mails sammeln. Spam-Traps sind spezielle E-Mail
Accounts, die nicht von realen Personen genutzt werden und einzig und allein
darauf ausgelegt sind, Spam einzufangen. Beginnend mit dem |
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