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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Auf Google Blogspot tauchen immer mehr Spam-Blogs auf Weltweite Kreditkrise sorgt für steigende Zahl von Phishing-Attacken (
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Beide Entwicklungen lassen sich auf die zunehmend einfache Beschaffung von Tools zur Aushebe-lung von CAPTCHA-Kontrollen (Completely Automated Public Turing Tests to tell Computers and Humans Apart) zurückführen. Vorsicht vor
Pseudo-Kontaktversuchen auf Networking-Portalen "Im zunehmenden Missbrauch von Google Blogspot und MobileMe erleben wir erneut, dass zwei gängige Techniken zur Verbreitung von Spam zu einem neuen Ansatz verschmelzen: Web-Betrüger kombinieren gehäuft Verfahren zur Überwindung von CAPTCHA-Mechanismen mit der Instrumenta-lisierung kostenloser Internetdienste", unterstreicht Mark Sunner als Chief Security Analyst bei MessageLabs und ergänzt: "Jetzt gehen Spammer bei dieser Strategie noch einen Schritt weiter und fangen an, mit den Möglichkeiten zu experimentieren, die Online-Gemeinschaften wie Bebo ihnen eröffnen. Infolgedessen müssen die Nutzer von Social-Networking-Portalen damit rechnen, immer häufiger Pseudo-Vernetzungswünsche zu bekommen, hinter denen gefälschte, nur zu Spam-Zwecken eingerichtete Benutzerprofile stehen." Auch in diesem Jahr dient Halloween den Spammern als willkommener Anlass und Betreff vieler Kampagnen. So locken sie mit vermeintlichen Sonderangeboten für Halloween-Artikel in den Betreffzeilen ihrer Spam-E-Mails, die eigentlich jedoch Reklame für Pflanzenextrakte und Potenzmittel machen. Diese Art von Spam gehörte im Oktober zu einer größer angelegten Kampagne, die insgesamt rund ein Prozent des Spam-Aufkommens ausmachte und über das Srizbi-Botnet verbreitet wurde. Weiterhin förderten die Analysen von MessageLabs zutage, dass im Zuge der sich verschärfenden weltweiten Kreditkrise auch die Bedrohung durch Phishing-Angriffe größer geworden ist. So stieg die Zahl der Phishing-Attacken gegenüber September um 103 Prozent. Offenbar versuchen Online-Betrüger, die Verunsicherung rund um mögliche Bankenpleiten und -fusionen zu ihrem Vorteil zu nutzen. "Derzeit hängen sich Spammer mit Macht an aktuelle Nachrichten und Feiertage, um jene Computerbesitzer in die Falle tappen zu lassen, die sich nicht ausreichend gegen solche Belästigungen gewappnet haben", betont Mark Sunner: "Es ist gut denkbar, dass uns das Spam-Aufkommen im Oktober nur einen Vorgeschmack auf das gegeben hat, was uns in den kommenden Monaten bevorsteht. Die Spam-Szene fängt gerade erst an, sich für Größeres aufzuwärmen." Weitere Ergebnisse im
Überblick: · Web-Sicherheit: Die Analyse der Websicherheits-Aktivitäten ergab, dass es sich bei 4,9 Prozent der gesamten im Oktober 2008 abgefangenen und via Internet verbreiteten Malware um neue Angriffe gehandelt hat. Im Berichtsmonat konnte MessageLabs pro Tag durchschnittlich 5.424 neue Websites aufspüren, auf denen Viren, Trojaner oder andere möglicherweise unerwünschte Programme etwa in Form von Spyware und Adware hinterlegt waren. Das sind 48,2 Prozent mehr als noch im Monat zuvor. · Spam: Der Anteil von Spam-Nachrichten am weltweiten, an gültige Empfänger adressierten E-Mail-Verkehr aus neuen oder bisher unbekannten Quellen belief sich im Oktober 2008 auf 69,7 Prozent (oder 1 von 1,43 E-Mails). Gegenüber September bedeutet dies einen Rückgang um 0,4 Prozentpunkte. · Viren: 0,71 Prozent oder 1 zu 141,4 betrug im Oktober 2008 der Anteil virenverseuchter Nachrichten am gesamten E-Mail-Verkehr, der an gültige Empfänger adressiert war und aus unseriösen Quellen neuer oder bis dato unbekannter Art stammte. Das sind 0,05 Prozentpunkte weniger als noch im September. Von allen via E-Mail verbreiteten Schadprogrammen beruhten im September 3,6 Prozent auf eingebetteten Links, die auf gefährliche Websites verwiesen - ein Minus von 2,7 Prozentpunkten im Vergleich zum Vormonat. · Phishing: Die Belastung des E-Mail-Verkehrs mit Phishing-Angriffen legte im Oktober 2008 um 0,08 Prozentpunkte auf 0,43 Prozent zu. Hinter einer von 233,3 Nachrichten verbarg sich der Versuch, persönliche Authentisierungsdaten auszuspionieren. Gemessen als Anteil an allen per E-Mail verbreiteten Gefahren wie Viren und Trojanern, die MessageLabs abgefangen hat, stieg die Häufigkeit von Phishing-Attacken im Vergleich zum Vormonat um 13,7 Prozentpunkte auf 59,4 Prozent. Die wichtigsten Ländertrends: · Trotz einer um 1,4 Prozentpunkte auf nunmehr 78,3 Prozent gesunkenen Spam-Quote war Hongkong auch im Oktober 2008 wie bereits im Vormonat die Volkswirtschaft, die weltweit am meisten unter solchen unerwünschten Werbe-Mails zu leiden hat. Den stärksten Anstieg der Spam-Belastung hatte derweil Israel mit einem Plus von 2,6 Prozentpunkten auf 67,3 Prozent zu verkraften. Am signifikantesten rückläufig war die Spam-Quote im Oktober in Singapur, das nach einem Minus von 3 Prozentpunkten nun einen Wert von 65,4 Prozent erreichte. · In den USA belief sich die Spam-Quote im Berichtsmonat auf 71,9 Prozent, in Kanada auf 68,2 Prozent und in Großbritannien auf 67,0 Prozent. In Deutschland entfielen 66,7 Prozent des gesamten eingehenden E-Mail-Verkehrs auf Spam, in den Niederlanden waren es 66,2 Prozent. Australien erreichte im Oktober eine Spam-Quote von 69,9 Prozent, China von 74,5 Prozent und Japan von 68,0 Prozent. · Im Oktober legte die Belastung des E-Mail-Verkehrs mit Schadprogrammen in Deutschland um 0,31 Prozentpunkte auf einen Anteil von 1 zu 88,6 zu – der stärkste Anstieg der Viren-Quote, den MessageLabs im Berichtsmonat gemessen hat. Die signifikanteste Entlastung erfuhr indessen Frankreich mit einem Minus von 0,9 Prozentpunkten auf 1 zu 73,6. · In den USA betrug der Anteil virenbelasteter Mails 1 zu 253,0 und in Kanada 1 zu 156,4. Großbritannien erreichte im Berichtsmonat eine Viren-Quote von 1 zu 85,3, in Australien belief sich der entsprechende Wert auf 1 zu 241,8, und in Japan war 1 von 262,7 Mails verseucht. Die wichtigsten
Branchentrends: · Ungeachtet eines Rückgangs der Spam-Quote um 3,0 Prozentpunkte auf 75,7 Prozent präsentierte sich das verarbeitende Gewerbe auch im Oktober als der Wirtschaftszweig, der am stärksten von unerwünschten Werbe-Mails betroffen war. Die deutlichste Zunahme der Belastung hatte der Maschinenbau zu verkraften, dessen Spam-Quote um 12,3 Prozentpunkte auf 78,3 Prozent zulegte. · Den stärksten Rückgang der Spam-Quote erlebte laut den Analysen von MessageLabs im Oktober die Freizeitindustrie − mit einem Minus von 7,1 Prozentpunkten auf 69,2 Prozent. · Die Chemie- und Pharma-Industrie erreichte im Oktober eine Spam-Quote von 67,7 Prozent, im Einzelhandel belief sich dieser Wert auf 70,6 Prozent, bei der öffentlichen Hand waren es 64,8 Prozent und bei Finanzdienstleistern 64,5 Prozent. · Mit einem Plus von 0,81 Prozentpunkten auf einen Anteil von 1 zu 51,2 hatte der Bildungssektor im Oktober den schärfsten Anstieg der Viren-Quote aller Branchen zu verkraften. Den deutlichsten Rückgang erlebten die Immobilienmakler, für den die Analysen ein Minus von 0,44 Prozent und einen Wert von 1 zu 112,3 ergaben. · Bei IT-Dienstleistern belief sich die Viren-Quote im Oktober auf 1 von 144,2, bei Einzelhandelsunternehmen enthielt 1 von 182,6 eingehenden E-Mails ein Schadprogramm, und bei Finanzdienstleistern betrug dieser Anteil 1 zu 199,8. (Message Labs: ra) |
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