Rubrik: Virenwarnung/Statistiken

Oktober 2008 bricht Rekorde bei Web-basierter Malware: plus 21 Prozent

Am stärksten durch Web-basierte Schadsoftware bedroht sind Websites der Energiewirtschaft und Ölindustrie

(26.11.08) - ScanSafe stellte in den Reports "The Vertical Risk" und in ihrem "Global Threat Report" die Ergebnisse zu aktuellen Web-Bedrohungen vor. Danach war der Oktober 2008 der mit Abstand stärkste Monat bei Malware. 65 Prozent der geblockten Schadsoftware stammt von Besuchen infizierter Websites. Der soeben erschienene Vertical Risk Report zeigt auf, dass vor allem Branchen, die kritisch in Richtung Infrastruktur beziehungsweise geistiges Eigentum sind, ein Ziel für Malware darstellen - Energie und Öl stehen mit 156 Prozent an erster Stelle.

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"Man kann nicht mehr davon ausgehen, dass vor allem unzulängliche Sites befallen werden. Die Zahl der bekannten bzw. unbedenklichen Seiten, die infiziert sind, geht nicht in die zehntausend, sondern in die Millionen. Ein Direktkontakt kommt typischer Weise durch eine Form von Social Engineering zustande, die Angreifer suchen sich ihre Opfer aus. Im Oktober betrafen 1,5 Prozent aller Malware-Blocks Facebook-User. Das Risiko, das von Search Engines ausgeht, ist im Oktober um 9,3 Prozent gestiegen. Cyber-Kriminelle werden immer raffinierter, die Konsequenzen von fehlendem Echtzeit-Bedrohungsschutz sind heute so ernst wie nie", resümiert Mary Landesman, Senior Security Researcher bei ScanSafe.

Im White-Paper "Vertical Risk Report" werden die Ergebnisse von Web-Malware-Blocks für 21 Branchen für die ersten drei Quartale 2008 vorgestellt. Es galt heraus zu finden, welche Branchen einem überdurchschnittlichen Risiko ausgesetzt sind.

Am stärksten durch Web-basierte Schadsoftware sind bedroht:

·         Energie & Öl – 156 Prozent höheres Risiko als andere Branchen

·         Pharma & Chemie – 152 Prozent höheres Risiko als andere Branchen

·         Bau- & Ingenieurwesen – 116 Prozent höheres Risiko als andere Branchen

·         Transport & Schifffahrt – 96 Prozent höheres Risiko als andere Branchen

·         Tourismus & Freizeit – 44 Prozent höheres Risiko als andere Branchen

Die Sicherheits-Reports beruhen auf der Analyse von mehr als 20 Milliarden Web-Anfragen, die der Sicherheitsdienstleister monatlich für seine Unternehmenskunden in 80 Ländern überprüft. (ScanSafe: ra)

 

 

 

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