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Rubrik:
Virenwarnung/Statistiken Schad-
und Werbeprogramme im November 2008 Gefährliche
Programme und Adware: Seit einem Vierteljahr sinkt der Anteil der
trojanischen Programme stetig (
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Die erste Liste
zeigt die am weitesten verbreiteten Schad- und Werbeprogramme nach der Anzahl
der Computer, auf denen sie entdeckt wurden: Position Name 1 Virus.Win32.Sality.aa 2 Packed.Win32.Krap.b 3 Trojan-Downloader.WMA.GetCodec.c 4 Worm.Win32.AutoRun.dui 5 Trojan-Downloader.Win32.VB.eql 6 Worm.Win32.AutoRun.rja 7 Packed.Win32.Black.a 8 Exploit.JS.RealPlr.nn 9 Trojan-Downloader.JS.Tabletka.a 10 Trojan-Downloader.JS.IstBar.cx 11 Trojan.Win32.Agent.abt 12 Trojan-Downloader.Win32.Agent.anje 13 Virus.Win32.VB.bu 14 Worm.Win32.Mabezat.b 15 Worm.Win32.AutoRun.eee 16 Email-Worm.Win32.Brontok.q 17 Virus.Win32.Alman.b 18 Worm.VBS.Autorun.r 19 Trojan-Downloader.JS.Iframe.yp 20 Trojan.Win32.Autoit.ci Im November
setzte sich der Virus Sality.aa an die Spitze der ersten Top 20. Die Anzahl
der von ihm infizierten Computer ist in den vergangenen zwei Monaten rasant
in die Höhe geschnellt. Somit hat sich die im Vormonat geäußerte Prognose von
Alexander Gostev, Leitender Viren-Analyst bei Kaspersky Lab, voll bestätigt: "Die
Epidemie dieses Virus ist eine Tatsache und mehrmals wöchentlich erscheinen
neue Versionen dieses Schädlings." Die Rolle des
ungewöhnlichen Multimedia-Trojaners Wimad.n übernimmt im November der
Trojaner GetCodec.c. Er infiziert Dateien im Format ASF, allerdings einer
wenig bekannten Variation des Formats. Da Multimedia heute zum elektronischen
Leben gehört, nehmen die Experten von Kaspersky Lab an, dass bald weitere
Samples derartiger Schädlinge in Umlauf kommen werden. Unter den
Neueinsteigern in der Liste befinden sich mit Trojan-Downloader.JS.Tabletka.a
und Trojan-Downloader.JS.Iframe.yp zwei Skript-Downloader. Auch drei Würmer
sind neu in die Liste der am weitesten verbreiteten Schad- und Werbeprogramme
eingestiegen. Zwei von Ihnen gehören zu der sich äußerst rasant vermehrenden
Familie Worm.Win32.Autorun. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der von
ihnen befallenen Rechner in Zukunft sicherlich steigen wird - so problemlos
und effektiv, wie sich die Autorun-Würmer ausbreiten. Der dritte Neuling
unter den Würmern, Mabezat.b, schafft es hier nur auf Rang 14. Ihn finden wir
allerdings auch in der zweiten Liste wieder - und das auf der Spitze des
Treppchens. Alle im
ersten Ranking aufgeführten schädlichen und potentiell gefährlichen Programme
sowie Adware lassen sich in verschiedene Bedrohungsklassen unterteilen. Seit
nunmehr einem Vierteljahr sinkt der Anteil der trojanischen Programme stetig.
Im November konnten die Viren-Analysten von Kaspersky Lab weitere zehn
Prozent weniger Trojaner als im Vormonat verzeichnen. Dafür stieg der Anteil
der sich selbst reproduzierenden Programme von 30 auf 45 Prozent. Eine
Entwicklung, die durchaus als beunruhigend bezeichnet werden kann. Insgesamt
wurden im November auf den Anwendercomputern 45.690 schädliche und potentiell
gefährliche Programme sowie Adware gefunden. Das bedeutet ein weiterhin
stabiles Wachstum der Bedrohungen "in freier Wildbahn", die im
November um 6.500 Exemplare zunahmen. Die zweite Liste
zeigt, mit welchen Schadprogrammen die Anwendercomputer am häufigsten
infiziert waren. Position Name 1 Worm.Win32.Mabezat.b 2 Virus.Win32.Sality.aa 3 Net-Worm.Win32.Nimda 4 Virus.Win32.Xorer.du 5 Virus.Win32.Parite.b 6 Virus.Win32.Virut.n 7 Virus.Win32.Alman.b 8 Virus.Win32.Sality.z 9 Virus.Win32.Small.l 10 Email-Worm.Win32.Runouce.b 11 Virus.Win32.Virut.q 12 Virus.Win32.Parite.a 13 Worm.Win32.Fujack.k 14 Worm.Win32.Otwycal.g 15 Virus.Win32.Hidrag.a 16 P2P-Worm.Win32.Bacteraloh.h 17 Worm.VBS.Headtail.a 18 Trojan.Win32.Obfuscated.gen 19 Virus.Win32.Neshta.a 20 Trojan-Downloader.WMA.GetCodec.b War schon der
Oktober gezeichnet durch wenige Veränderungen in der zweiten Liste, so setzt
der November noch eins drauf: Insgesamt sind in diesem Monat nur ein Newcomer
und ein Rückkehrer in der Statistik zu verzeichnen. Dadurch bestätigt sich
wiederum die Prognose der Virenexperten von Kaspersky Lab über die Stabilität
bei der Zusammensetzung dieses Ratings. Der Neueinsteiger der zweiten Liste, der Wurm Bacteraloh.h, wurde von den Virenanalysten bereits im Januar 2007 entdeckt. Dieser extrem alte Schädling hat es nur deshalb in die Top 20 geschafft, da er Bestandteil einiger Modifikationen des Sality-Virus ist. Die Familie Sality weist eine außer-gewöhnlich hohe Aktivität auf und ist mit Rang zwei und acht gleich zweimal vertreten. Der im
September aus der Liste gefallene Worm.VBS.Headtail.a ist wieder
zurückgekehrt. Im Laufe der letzten Monate ist dieser Schädling wiederholt im
Ranking auf- und wieder untergetaucht. Daher ist anzunehmen, dass sein
unbeständiges Verhalten auch weiterhin andauern wird. (Kaspersky: ra) |
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