Rubrik: Virenwarnung/Statistiken

Anteil deutschsprachiger Phishing-Sites spielt statistisch derzeit kaum eine Rolle

Phishing wird mehrsprachig: Phishing- und Spam Report Juli 2009

(21.07.09) - Nur noch rund 80 Prozent aller Phishing-Seiten waren im Juli in Englisch. Die Phisher haben es nun besonders auf italienische, französische und chinesische Anwender abgesehen. Dagegen spielt der Anteil deutschsprachiger Sites statistisch derzeit kaum eine Rolle.

Anzeige

Die Anzahl der Phishing-Attacken stieg im Juli zudem um 21 Prozent gegenüber Juni. Phishing-URLs nahmen um neun Prozent zu. Viele Phisher greifen inzwischen auf kostenlose Web-hosting Services zu. Hier stieg die Zahl um 96 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Symantec entdeckte zudem eine neue Phishing-Taktik bei einem Angriff auf die australische Steuerbehörde: in einer E-Mail wurden australische Bürger aufgefordert, ein Formular zur Steuerabrechnung auszufüllen und anschließend auszudrucken. Nach Anklicken des Print-Buttons wurden ihre Daten an die Phishing-Domain weitergeleitet.

Im Juni griffen zahlreiche Spam-Attacken den unerwarteten Tod von Michael Jackson auf. Themen waren unter anderem seine Todesursache oder seine Schönheitsoperationen. Recherchen von Symantec zeigen, dass Spammer sich auch als Konzertveranstalter ausgaben, die gewillt waren, das Geld für Tickets zu erstatten. So wollten sie den Lesern der falschen Mails persönliche Informationen entlocken. (Symantec: ra)

 

 

 

Diesen Beitrag per E-Mail versenden Diesen Beitrag ausdrucken