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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Kasperskys vermeldet im ersten Halbjahr 2009 einen Spam-Anteil von 85,5 Prozent Spam-Report: Wirtschaftskrise
als Thema und Spam-Quellen-Verschiebung von West nach Ost (28.08.09) - Kaspersky Lab meldet in ihrem aktuellen Halbjahresbericht für 2009 einen Spam-Anteil im E-Mail-Traffic von durchschnittlich 85,5 Prozent. Dabei enthielten allerdings nur 0,3 Prozent aller Spam-Mails schädliche Anhänge.
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Das seit Anfang 2009 dominierende Thema Wirtschaftskrise hat sich zwar nicht negativ auf das Spam-Aufkommen insgesamt, allerdings auf die bei den Spam-E-Mails verwendeten Themen niedergeschlagen. So erzielte die Themenkategorie "Eigenwerbung der Spammer" einen Rekordwert von 16,6 Prozent, im ersten Halbjahr 2008 waren es noch 4,3 Prozent. Anscheinend haben die Spammer in Zeiten der Wirtschaftskrise einen Teil ihrer Stammkundschaft verloren und verwenden die so frei gewordenen Ressourcen nun für die "Akquise" neuer Auftraggeber. Neben dem Spam-Thema Wirtschaftskrise zeigte sich von Januar bis Juni 2009 eine weitere interessante Tendenz: Aktuell gibt es eine Verschiebung der Spam-Quellen, also der Spam-Herkunftsländer, von West nach Ost. Der Grund: Die Länder Asiens, Lateinamerikas und auch die osteuropäischen Länder - mit Ausnahme von Russland - werden für Spammer immer attraktiver, da die Anwender dort bisher noch unzureichend vor Cyberbedrohungen geschützt sind. (Kaspersky: ma) |
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