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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Trojaner und falsche Antivirensoftware tragen höchsten Anteil an neuen Schädlingen Panda Security meldet Negativ-Rekord: Über 22 Millionen neue Malware-Exemplare in 2009 (25.01.10) - Mit über 22 Millionen neuen Malware-Exemplaren zeigte sich die Malware-Industrie im vergangenen Jahr so produktiv wie noch nie zuvor. Gegenüber 2008 stieg die Anzahl der Malware-Exemplare um ca. 55 Prozent von 17 Millionen auf 40 Millionen Schädlinge, wie der Jahresreport 2009 von Panda Security zeigt. Der Antiviren-Spezialist analysierte in seinen PandaLabs im Jahr 2009 damit mehr neue Malware-Exemplare als in seiner gesamten 20-jährigen Unternehmens-geschichte zusammen. Den größten Anteil am Gesamtvolumen hatten Trojaner und falsche Antivirensoftware.
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Mit 92 Prozent dominierte Spam die Postfächer der E-Mail-Accounts und war somit immer noch vorherrschend an der Malware-Verbreitung beteiligt. Dennoch wurden aber soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder YouTube immer mehr zur Verbreitung genutzt. Auch die Manipulation von Suchergebnissen, so genannte Blackhat-SEO-Attacken nahmen im vergangenen Jahr deutlich zu. 66 Prozent der Schädlinge waren Trojaner, gefolgt von Adware mit knapp 18 Prozent. Viren, Spyware, Würmer und anderem Malware-Typen machen insgesamt nur einen Anteil von 16 Prozent aus. Das zeigt, dass insgesamt viel mehr Gefahr von scheinbar "unspektakulären" Schädlingen ausgeht als von Malware wie dem Conficker-Wurm, der eine hohe Aufmerksamkeit der Medien und der User erhielt. Für 2010 prognostiziert PandaLabs weiterhin eine massive Bedrohungszunahme. Als potentielle Angriffsziele gelten vor allem Windows7 und Mac. (Panda Security: ma) |
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