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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Die aktivsten Länder beim Spam-Versand: Deutschland auf Rang 6 97 Prozent aller E-Mails, die Unternehmens-E-Mail-Server erhalten, (
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Knapp 13 Prozent aller weltweit versendeten Spam-Mails kommen aus den USA, was das Land erneut an die Spitze der Liste katapultiert. Deutschland nimmt mit einem Anteil von 3,2 Prozent den sechsten Platz ein - die Schweiz befindet sich auf Platz 45 (0,45Prozent) und Österreich auf Platz 50 (0,36 Prozent). China, oft als "Spammer der Superlative" verdächtigt, belegt mit knapp 1,9 Pro-zent nur Rang 15. Im Vergleich der Kontinente behauptet Asien nach wie vor die Spitzenposition - gefolgt von Europa auf dem zweiten und Nordamerika auf dem dritten Rang. 97 Prozent aller E-Mails, die Unternehmens-E-Mail-Server erhalten, sind Spam. Die Folge: Jede Menge Verschwendung von Zeit und Ressourcen, die letztendlich zu einem Produktivitätsverlust führt. Im Wesentlichen dient Spam dazu, Fälschungen wie etwa von Luxusuhren oder illegale Waren wie nachgemachte Medikamente oder falsche Diplome abzusetzen. Nahezu alle Spam-Mails werden von Rechnern versendet, die mit Malware infiziert sind. Dabei handelt es sich dann um sogenannte Bots oder Zombies, die von Cyberkriminellen kontrolliert werden, die Herden mit Zehntausenden von Zombie-Computern unterhalten. Computer-Anwender können unbemerkt Teil eines Botnets werden, indem sie beispielsweise auf Links zu infizierten Websites klicken, die mittlerweileregelmäßig in Spam-Nachrichten enthalten sind. Der einzige Weg, dieses Risiko fast vollständig zu reduzieren, ist eine Anti-Spam- und Anti-Malware-Lösung zu verwenden und sicherzustellen, dass die aktuellsten Patches und Updates für die gesamte Soft- und Hardware eingespielt sind. Die Rangliste der 12 aktivsten
Länder beim Spam-Versand 1. USA: 13,1 Prozent 2. Indien: 7,3 Prozent 3. Brasilien: 6,8 Prozent 4. Südkorea: 4,8 Prozent 5. Vietnam: 3,4 Prozent 6. Deutschland: 3,2 Prozent 9. Großbritannien: 3,1 Prozent 9. Russland: 3,1 Prozent 9. Italien: 3,1 Prozent 10. Frankreich: 3,0 Prozent 45. Schweiz: 0,45 Prozent 50. Österreich: 0,36 Prozent "Zum Erstaunen Vieler ist China nur auf Platz 15 in der aktuellen Negativliste gelandet. Und dass, obwohl das Land sich selbst einen schlechten Ruf erarbeitet hat, da es als Urheber zielgerichteter Angriffe auf Unternehmens- und Behördennetzwerke im Ausland vermutet wird. Aber China konnte immerhin in den letzten zwölf Monaten zeigen, dass es in der Lage ist, den Anteil von Spam-Mails, der von chinesischen Rechnern verschickt wird, konstant zu senken", sagte Graham Cluley, Senior Technology Consultant bei Sophos. Vergleich der Kontinente: Asien weiterhin führend, Europa auf Platz zwei Der Vergleich der Kontinente zeigt gegenüber dem Vorjahr 2009 ein fast unverändertes Bild: Mehr als ein Drittel aller Spam-Mails stammt aus Asien. Obwohl die USA ihre Spitzenposition in der Rangliste der Länder erneut bestätigt, konnte Nordamerika als Kontinent insgesamt sein Spam-Aufkommen reduzieren. In der Negativliste verbesserte sich Nordamerika im Vergleich zum vorhergehenden Quartal von dem zweiten auf den dritten Platz. 1. Asien: 33,7 Prozent 2. Europa: 31,2 Prozent 3. Nordamerika: 16,9 Prozent 4. Südamerika: 14,7 Prozent 5. Afrika: 2,6 Prozent 6. Sonstige: 0,9 Prozent (Sophos: ra) |
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