|
|
Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Untersuchung über regionale Spam-Raten in Deutschland Immobilienmakler werden am häufigsten mit ungewollten Spam-Nachrichten konfrontiert (
·
Hamburg bleibt die "Spam-Hauptstadt Deutschlands". Wie auch schon bei der Erhebung im vergangenen Jahr, bekommen Nutzer in keiner anderen deutschen Stadt mehr unerwünschte Werbebotschaften. In der Elbmetropole sind 95,7 Prozent aller erhaltenen E-Mails Spam. Im Vergleich zu 2009 bedeutet dies sogar eine nochmalige Steigerung um 0,7 Prozent.
·
Die eigentliche deutsche Hauptstadt liegt in dieser Wertung dicht hinter Hamburg: In Berlin beträgt die Spam-Rate 94,3 Prozent. · Allein die in den Top 10 vertretenen Städte erreichen eine Quote von über 90 Prozent. · Mit dem geringsten Anteil an Spam-Nachrichten haben die Menschen und Firmen in Fulda zu kämpfen. Doch selbst beim Schlusslicht der Auswertung registrieren die Experten von MessageLabs Intelligence immer noch eine sehr hohe Rate von 86 Prozent.
·
Deutlich zeigt der Report auch, wie unterschiedlich stark verschiedene Branchen von Spam betroffen sind. Immobilienmakler gehören zu der am häufigsten mit ungewollten Werbe-Nachrichten konfrontierten Berufsgruppe (Spam-Rate: 95,9 Prozent). Im Großhandel sowie im Dienstleistungssektor leiden Mitarbeiter unter 93,8 beziehungsweise 93,4 Prozent Spam. Die Finanzbranche muss sich hingegen weniger um Spam sorgen; dort liegt der Wert mit 86 Prozent noch am niedrigsten.
Anzeige
Globale Analyse
·
Die weltweite Auswertung zeigt auf, dass es grundsätzlich keinen Ort gibt, an dem Mitarbeiten der Spam-Flut in Ihren Postfächern entkommen können. Insgesamt wird 90 Prozent des gesamten globalen Spam-Aufkommens von schätzungsweise fünf bis sechs Millionen Computern versendet, die zuvor von Cyber-Kriminellen angegriffen wurden. Diese Rechner werden zu automatisierten so genannten Bot-Netzen zusammengeschlossen. Jeden Tag verschicken sie auf diese Weise circa 120 Milliarden E-Mails.
·
Hin und wieder werden Botnets verwendet, um regionale "Kampagnen" für bestimmte Länder oder Regionen durchzuführen. Meistens machen sie jedoch eher keine Unterscheidung zwischen ihren Empfängern. Denn je größer der Kreis der Empfänger ist, desto höher ist auch der mögliche finanzielle Gewinn der Cyber-Kriminellen.
·
Auch gezielte Angriffe auf einzelne Firmen
oder Personen gehören zu einer weltweiten Bedrohung. Inwieweit ein
Unternehmen hierbei Gefahr läuft, zur Zielscheibe zu werden, hängt vor allem
mit dem Wert der dort vorhandenen Daten zusammen und von welchem Nutzen diese für die Kriminellen sein könnten.
·
Weltweit erhalten folgende Branchen am häufigsten Spam: Engineering (94,1 Prozent), Automobilbranche (92,9 Prozent), Hotel- und Gastronomie (90,5 Prozent). Zu den Industriezweigen mit den geringsten Raten gehören: Büro-/Unternehmensdienstleister (87,3 Prozent), allgemeiner Dienstleistungssektor (87,4 Prozent) und die Finanzbranche (87,6 Prozent).
·
Regionen mit einer Vielzahl an kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) erleiden am ehesten eine große Menge an Spam-Nachrichten. Umgekehrt beheimaten die Gegenden mit der niedrigsten Spam-Belastung häufig mehrere Großkonzerne.
·
Für kleinere Firmen bedeutet der Empfang von Spam häufig eine deutliche Einschränkung von wertvollen Ressourcen, wie beispielweise Bandbreite, Rechenleistung und letztendlich auch Arbeitsproduktivität. (Symantec: ra) |
||
|