Rubrik: Virenwarnung/Statistiken

50 Prozent weniger Spam aus Deutschland - PayPal-Phishing auf Deutsch

Schädliche Dateien wurden dagegen wieder vermehrt verschickt

(30.07.10) - Im Mai sank der Spam-Anteil aus Deutschland deutlich, dafür wurden PayPal-Kunden mit deutschen Mails ins Visier genommen. Dies zeigt der Spam-Report für Mai 2010 von Kaspersky Lab. Der Spam-Anteil im gesamten E-Mail-Traffic ist nur leicht angestiegen (plus 2,1 Prozent-punkte) und betrug 85,1 Prozent.

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Der Anteil von Phishing-Mails im Mail-Verkehr blieb gegenüber dem Vormonat unverändert. Facebook hat seinen vierten Platz bei den Unternehmen, die Phishing-Attacken ausgesetzt waren, gefestigt. Spitzenreiter in dieser Kategorie bleibt der Online-Bezahldienst PayPal mit über 50 Prozent.

Schädliche Dateien wurden dagegen wieder vermehrt verschickt und waren in 1,69 Prozent aller E-Mails enthalten - eine Steigerung um fast 27 Prozent. Spammer setzen zunehmend auch auf neue Methoden zur Verbreitung von Schädlingen. Dies zeigt der deutliche Rückgang von Spam-Mails im Namen von DHL und UPS, die bei Spammern in den vergangenen Monaten noch sehr verbreitet waren.

Dabei bieten einmal mehr soziale Netzwerke den Cyberkriminellen einen willkommenen Spam-Aufhänger: So entdeckte Kaspersky Lab im Mai einen groß angelegten Spam-Versand, in der die Empfänger eingeladen wurden, sich auf "Porno-Facebook" oder "Porno-YouTube" zu registrieren. (Kaspersky: ma)

 

 

 

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