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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Webbasierte Angriffe weiter auf dem Vormarsch Onlinekriminelle setzen verstärkt auf Drive-by-Infektionen, PDF-Schwachstellen und Tauschbörsen (12.08.10) - Das G Data
Schadcode-Barometer zeigte auch im vergangenen Monat nach oben.
Onlinekriminelle setzen nach Analysen der G Data SecurityLabs verstärkt auf webbasierte
Angriffe, wie Drive-by-Infektionen oder verseuchte Multimedia-Dateien
in P2P-Tauschbörsen. Seit sechs Monaten unangefochten auf Platz eins der
Schadcode Top Ten: "JS:PdfkaOE [Expl]". Dieser Schädling setzt auf nicht
geschlossene Sicherheitslücken in PDF-Programmen
und versucht aus Schwachstellen in JavaScript Engines von PDF Programmen Kapital zu schlagen.
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Der höchste Neueinsteiger des Monats, HTML:IFrame-U
[Trj], lauert auf Internetseiten und versucht Sicherheitslücken im Browser und Plug-Ins auszunutzen, um so den Rechner mit Schadcode zu infizieren. Onlinekriminelle setzen seit längerem zur Verbreitung von
Schadcode auf webbasierte Angriffe. Der Besuch
einer manipulierten Internetseite mit einem ungeschützten Rechner reicht
dabei bereits aus, um diesen umgehend mit Schadcode zu infizieren. Seit
längerem beobachtet G Data diesen Trend und
empfiehlt Anwendern neben der Installation einer leistungsstarken
Internet-Sicherheits-lösung, das Betriebssystem, den eingesetzten Browser und
seine Komponenten immer auf dem aktuellen Stand zu halten und alle Updates
und Sicherheits-Patches umgehend zu installieren. Name Prozent 1 JS:Pdfka-OE [Expl]: 3,9 Prozent 2 HTML:Iframe-inf: 3,6 Prozent] 3 WMA:Wimad [Drp]:
2,1 Prozent 4 HTML:IFrame-U [Trj]: 1,9 Prozent 5 Worm.Autorun.VHG: 1,4 Prozent 6 HTML:Script-inf: 1,4 Prozent 7 HTML:RedirME-inf [Trj]: 0,7 Prozent 8
Saturday 14th-669: 0,7 Prozent 9
Trojan.Autorun.EU: 0,6 Prozent 10 Trojan.FakeAV.KZQ: 0,4 Prozent Methodik Die Malware Information Initiative (MII) setzt auf die
Kraft der Online-Community und jeder Kunde von G Data Sicherheitslösungen kann daran teilnehmen.
Vorrausetzung hierfür: Er muss diese Funktion in seinem G Data
Programm aktiviert haben. Wird ein Angriff eines Computerschädlings
abgewehrt, so wird dieser Vorfall vollkommen anonym an die G Data SecurityLabs übermittelt.
Die Informationen über die Schädlinge werden in den G Data
SecurityLabs gesammelt und statistisch ausgewertet. Schädlings-Informationen JS:Pdfka-OE [Expl] Ist ein Exploit, der versucht,
aus Schwachstellen in JavaScript Engines von PDF
Programmen Kapital zu schlagen. Der Benutzer muss ein PDF öffnen, um den Exploit zu starten. Ist die Attacke auf den Rechner des Opfers erfolgreich, wird weiterer Schadcode auf den PC nachgeladen. HTML:Iframe-inf HTML-Iframe-inf kennzeichnet
schädliche Iframes in einer Webseite. Ein <iframe> ist ein HTML Element das externe Web-Inhalte in die eigentlich besuchte Webseite integriert. Welche schädlichen Inhalte genau integriert werden, liegt in der Hand der Angreifer. Sie können auf den von ihnen kontrollierten Webservern beliebigen Schadcode hinterlegen. WMA:Wimad [Drp] Dieser Trojaner gibt vor, eine normale .wma Audiodatei zu sein, welche aber nur nach Installation
eines speziellen Codecs/Decoders auf Windows-Systemen abgespielt werden kann. Wird die Datei vom Anwender ausgeführt, kann der Angreifer jeglichen Schadcode auf dem System installieren. Die infizierten Audiodateien verbreiten sich hauptsächlich über P2P Netzwerke. HTML:IFrame-U [Trj] Ein schädliches JavaScript, das einen unsichtbaren iframe in eine Webseite integriert. Der schädliche Skriptcode zielt darauf ab, den Rechner des Seitenbesuchers zu infizieren. Worm.Autorun.VHG Bei diesem Schädling handelt es sich um einen Wurm, der
sich mit Hilfe der autorun.inf Funktion auf Windows
Betriebssystemen verbreitet. Er benutzt Wechseldatenträger, wie z.B. USB-Sticks oder mobile Festplatten. Er ist ein Internet-
und Netzwerkwurm und nutzt die Windows Schwach-stelle CVE-2008-4250 aus. HTML:Script-inf Befindet sich auf einer Webseite ein schädliches Skript,
so wird es als HTML:Script-inf erkannt und
gemeldet. Eine Infektion kann das Resultat eines gehackten Servers sein.
Verschlüsselter Code in einer Webseite kann diese Detektion ebenfalls auslösen, da die Verschlüsselung als verdächtig eingestuft wird. (G Data: ma) |
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