Rubrik: Virenwarnung/Statistiken

"Dreckiger Dutzend"-Report von Sophos: Fast jede fünfte Spam-Nachricht kommt aus
den USA

Spam 2.0 und Phishing-Mails boomen

(13.01.11) - Sophos hat auch für das 4. Quartal das so genannte "Dreckige Dutzend" ermittelt, die weltweit größten Versender von Spam im jeweiligen Quartal. Top-Spammer sind die USA, die ihre Führung im vierten Quartal 2010 ausbauten, während der Anteil des Spams aus Deutschland leicht zurückging.

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Mit 18,9 Prozent kommt fast jede fünfte Spam-Nachricht aus den USA. Die Vereinigten Staaten liegen damit deutlich vor Indien und Brasilien, die mit 6,9 bzw. 5 Prozent ebenfalls auf dem Podest stehen. Deutschland fällt um 0,4 Prozent und damit drei Plätze auf Platz 9 (3 Prozent) zurück. Nur 1,7 Prozent des weltweiten Spam-Aufkommens kommen aus China - das Reich der Mitte landet damit auf Platz 15 und gehört nicht zum Dreckigen Dutzend.

Das "Dreckige Dutzend" des 4. Quartals 2010 im Überblick:

 

USA

Indien

Brasilien

Russland

Großbritannien

Frankreich

Italien

Südkorea

Deutschland

Vietnam

Rumänien

Spanien

Andere

18,9%

6,9%

5,0%

4,6%

4,5%

3,5%

3,2%

3,0%

3,0%

2,8%

2,3%

2,2%

40,2%

 

Spam wird gefährlicher ...

Während die Länder des Dreckigen Dutzend weitgehend dieselben wie im Quartal zuvor waren, erweist sich Spam als zunehmend gefährlicher. Traditionelle Spam-Themen wie Werbung für Medikamente bleiben bestehen. So kaufen einer Schätzung zufolge 36 Millionen US-Amerikaner Medikamente von nicht-lizenzierten Online-Händlern. Jedoch verbreiten immer mehr Spam-Mails Malware und versuchen per Phishing, an User-Namen, Passwörter und persönliche Informationen des Empfängers zu gelangen. Zudem hat Sophos einen Anstieg schädlicher Apps festgestellt. Dabei werden Nutzerprofile in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter infiziert, über die dann unerwünschte Nachrichten versendet werden.

... und bleibt ein Problem

"Spam wird sicherlich auch in Zukunft ein Problem bleiben. Das einzige, was sich ändert, sind die Methoden, mit denen die Spammer versuchen, ihren Gewinn zu maximieren", sagt Graham Cluley, Senior Technology Consultant bei Sophos. "Immer häufiger werden Links zu infizierten Webseiten verschickt. Wenn Nutzer darauf klicken, öffnen sie ihre Computer für Trojaner oder scheinbare Anti-Viren-Software." (Sophos: ma)

 

 

 

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