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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Botnet-Betreiber bauen ihre Infrastrukturen in großem Stil um eleven E-Mail Security Report Februar 2011: Weniger Spam aus Deutschland (11.02.11) - Die Monate Dezember 2010 und Januar 2011
waren geprägt von extremen Schwankungen des Spam-Aufkommens
in Deutschland, die in diesem Ausmaß in der Geschichte der Spam-Entwicklung seit 2003 einmalig waren. Dies geht aus
dem eleven E-Mail Security
Report Februar 2011 hervor, den eleven vorstellte. So brach das Spam-Volumen
am
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Die Gleichzeitigkeit dieser Ereignisse und die schnelle Rückkehr
des Spam-Volumens auf das Ausgangsniveau deuten
darauf hin, dass zum einen Spam- und
Virenausbruch-Entwicklung in Zusammenhang stehen und es sich zweitens um ein
geplantes Ereignis handelte. Dabei nutzten die Spammer
die Zeit zwischen den Jahren, die traditionell keine große Bedeutung für den Spam-Versand hat, um die Infrastrukturen der Spam-versendenden Botnets
umzubauen, sie besser gegen Interventionen von außen zu schützen und
verlorene Kapazitäten zu ersetzen. Dem diente der massenhafte Versand neuer
Viren, die dafür sorgen sollten, möglichst viele neue Rechner zu infizieren.
Hintergrund waren eine Reihe von Botnet-Abschaltungen
ebenso wie die Einstellung des Spam-Dienstes
Spamit.com, die vor allem die Verbreitung von Pharma-Spam trafen. Weitere wichtige Trends im Überblick:
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Weltweit größter Spam-Versender
bleiben die USA mit 11 Prozent des gesamten Spam-Aufkommens im Januar 2011. Brasilien klettert wieder auf Platz 2 (8 Prozent). Mit je 7 Prozent teilen sich Indien und Russland Platz 3.
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Deutschland war lediglich für 4 Prozent des Spam-Aufkommens im Januar verantwortlich. Im November 2010 waren es noch 6 Prozent.
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Aufgrund des vorübergehenden Spam-Einbruchs machte Spam im Januar 2011 nur noch 91,2 Prozent des gesamten deutschen E-Mail-Volumens aus - der niedrigste Wert seit 2 Jahren.
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Obwohl der Spam-Einbruch
zu Weihnachten vor allem auf das Ausbleiben großer Pharma-Spam-Wellen
zurückging, dominierten Pharma-Themen den Spam-Bereich
auch im Dezember und Januar. Im Januar 2011 machten sie 64 Prozent des Spam-Volumens aus.
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Gewinner bei den Spam-Themen
war der Dating-Spam, der mit einem Anteil von 24 Prozent einen neuen Rekordwert erreichte.
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Das Malware-Aufkommen stieg im Januar um 21,5
Prozent. Varianten des Trojaners Sasfis/Oficla zeichneten sich wie schon im Oktober und November
durch eine hohe Aktivität aus. Nach längerer Pause trat erstmals auch der Netsky-Wurm wieder in größerer Zahl auf. (eleven: ma) |
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