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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Casino-Spam sorgte für deutlichen Spam-Anstieg seit Rustock-Abschaltung Phishing-Kampagnen gegen deutsche Banken (20.06.11) - Seit
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Gleichzeitig stieg im April das Malware-Volumen weiter an - ein Anzeichen, dass die Malware-Autoren weiterhin versuchten, die verloren gegangenen Botnet- Infrastrukturen zu ersetzen. Die Zahl der Virenausbrüche stieg erneut auf mehr als das Doppelte (129 Prozent), bekannte Schadsoftware wuchs um 26 Prozent. Hoch im Kurs bei Spammern und Malware-Versendern stand im April und Mai das Ausspähen von Bankdaten: Mehrere Phishing-Kampagnen richteten sich gegen führende deutsche Finanzinstitute, während der Banking-Trojaner SpyEye/Zeus im Mai die am stärksten verbreitete Malware war. Weitere wichtige Trends im Überblick:
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Bei den Spam-Herkunftsländern verschwanden die führenden westlichen Industrienationen mit Ausnahme Großbritanniens (Platz 9) aus den Top 10, einschließlich des langjährigen Spitzenreiters USA. Neu auf dem Spitzenplatz war Indien (10,4 Prozent) vor Russland (9,2 Prozent) und Brasilien (7,9 Prozent). Im April lag Brasilien mit 9,6 Prozent vorn.
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Auch bei den Spam-Themen bahnt sich eine Wachablösung an. Viagra und andere Pharma-Themen behaupteten zwar die Spitzenposition mit 39,0 Prozent aller Spam-E-Mails, großer Gewinner war jedoch Casino-Spam, der im Monatsdurchschnitt auf 17,5 Prozent kam (April: 6,3 Prozent), knapp hinter gefälschten Uhren (17,6 Prozent).
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Phishing-Kampagnen betrafen im April und Mai 2011 zunehmend deutsche Banken. Zu den Instituten, deren Kunden ins Visier der Phisher gerieten, gehörten die Postbank und die Berliner Sparkasse.
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Den bevorstehenden Abgabetermin für die Steuererklärung machten sich Phisher mit einer besonders überzeugend gestalteten Kampagne zunutze, die aus angeblichen E-Mails des Bundesfinanzministeriums besteht und eine vermeintliche Steuerrückzahlung verspricht.
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Viagra-Kampagnen nutzten verstärkt die Popularität von YouTube: Ein vermeintlicher Link zu einem Video führte stattdessen zu einer Seite von Canadian Pharmacy.
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Mit einem Anteil von etwa 80 Prozent dominierten Varianten des Banking-Trojaners SpyEye/Zeus den Malware-Versand im Mai 2011.
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Der Anteil von Spam am gesamten E-Mail-Volumen lag im Mai 2011 trotz des Spam-Anstiegs am Monatsende bei 78,7 Prozent, im April waren es 81,5 Prozent. (eleven: ma) |
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