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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Im zweiten Quartal griffen Cyberkriminelle vor allem Online-Shops sowie virtuelle Auktions- und Marktplattformen über DDoS-Attacken an Unter der Woche finden die meisten DDoS-Attacken statt (
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Nach Angaben von Kaspersky Lab
verteilen sich 89 Prozent aller DDoS-Angriffe, die
von April bis Juni 2011 stattgefunden haben auf 23 verschiedene Länder.
Spitzenreiter sind die USA und Indonesien, von denen aus jeweils fünf Prozent
der DDoS-Attacken gestartet wurden. In den USA werden
sehr viele Computer genutzt - ein Paradies für Cyberkriminelle, um
beispielsweise ein Botnetz aufzubauen. Ein
ähnliches Bild ergibt sich in Indonesien. Dort ist nach Kaspersky-Auswertungen von April bis Juni 2011 fast jeder zweite Computer (48 Prozent) einer lokalen Infizierungsattacke ausgesetzt gewesen. Im zweiten Quartal griffen Cyberkriminelle vor allem
Online-Shops sowie virtuelle Auktions- und Marktplattformen über DDoS-Attacken an (25 Prozent). Der Grund: Online-Shops sind abhängig von ihrer Verfügbarkeit. Ist eine Seite lahm gelegt, verliert deren Betreiber Kunden und vor allem Geld. Die Online-Shop-Betreiber können so beispielsweise erpresst werden. Unter der Woche finden die meisten DDoS-Attacken
statt. Warum? Weil zu dieser Zeit das Internet am häufigsten genutzt wird.
Die Wahrscheinlichkeit, dass DDoS-Attacken den
effektivsten Schaden anrichten, ist zu dieser Zeit am größten. Da unter der
Woche mehr Computer aktiv sind als am Wochenende, stehen den Cyberkriminellen
mehr Computer zur Verfügung, die mit einem aktiven Bot infiziert sind. Das Botnetz und die Rechenleistung für die Cyber-Attacken
sind dement-sprechend größer. Nach Kaspersky-Informationen werden von Montag bis Donnerstag
durchschnitt-lich 80 Prozent aller DDoS-Attacken durchgeführt. Der
beliebteste Tag ist der Dienstag. An diesem Tag werden im Schnitt knapp 23
Prozent aller DDoS-Attacken innerhalb einer Woche ausgeführt. Hacker-Gruppen attackieren große Unternehmen und Regierungen Die aktivsten Hacker-Gruppen im zweiten Quartal 2011 waren
LulzSec und Anonymous.
Sie attackierten per DDoS unter anderem die
Regierungswebseiten der USA, Großbritannien, Spanien, Türkei und Iran. Den
Hackern gelang es, die Webseiten des US-Geheimdienstes CIA und der Britischen
Polizeibehörde SOCA (Serious Organised
Crime Agency) vorübergehend lahm zu legen. (Kaspersky: ra) |
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