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Rubrik: Virenwarnung/Statistiken Report: Deutschland gehört nicht mehr zu den
zwölf größten Spam-Versendern Österreich und Schweiz belegen hintere Plätze mit den Rängen 55 und 61 - Vier weitere asiatische Länder in den Top 12 ( Mehrere europäische Nationen
fielen ebenfalls aus dem "Dreckigen Dutzend". Großbritannien, das
im Vorjahresquartal noch den 5. Platz belegte und 5 Prozent der weltweiten Spam-Meldungen verschickte, steht derzeit auf Platz 16. Österreich und die Schweiz sind nur noch in den hinteren Rängen auf Platz 55 und 61 vertreten. Nachdem Russland im Vorjahr aus dem "Dreckigen Dutzend" verschwunden war, ist es in diesem Jahr wieder in die Liste zurückgekehrt und vertritt im 3. Quartal 2011 den 4. Platz. Spam-Mails aus Asien nehmen zu Obwohl die USA nach wie vor die
größten Spammer sind, tragen asiatische Nationen
jetzt deutlich mehr zu dem weiterhin hohen Spam-Aufkommen
bei als noch vor einem Jahr. Mit 9,6 Prozent aller global verschickten Spam-Mails rückt Südkorea auf den zweiten Platz hinter
die USA vor. Indien belegt mit 8,8 Prozent des weltweiten Spam-Aufkommens den dritten Platz. Zudem sind mit Indonesien, Pakistan, Taiwan und Vietnam vier weitere asiatische Staaten zum "Dreckigen Dutzend" hinzugekommen. "Ein Problem bei der
Verbreitung von Spam sind häufig die Nutzer selbst.
Sie lassen sich oftmals in Versuchung bringen, etwas über Spam-Nachrichten
zu kaufen, denn das ist es, was sich für die Spammer
lohnt. Unerwünschte E-Mails sollten daher direkt in den Papierkorb verschoben
werden", sagt Sascha Pfeiffer, Principal Security Consultant bei Sophos. Die Top 12 Spam-Nationen von Juli bis September 2011 sind: 1. USA: 11,3 Prozent 2. Südkorea: 9,6 Prozent 3. Indien: 8,8 Prozent 4. Russland: 7,9 Prozent 5. Brasilien: 5,7 Prozent 6. Taiwan: 3,8 Prozent 7. Vietnam: 3,5 Prozent 8. Indonesien: 3,3 Prozent 9. Ukraine: 3,1 Prozent 10. Rumänien: 2,8 Prozent 11. Pakistan: 2,0 Prozent 12. Italien: 1,9 Prozent Andere: 36,3 Prozent "Spam-Mails
sind oft einfach nur lästig, können aber auch einen böswilligen Angriff
darstellen. Im schlimmsten Fall wurde eine Spam-Nachricht
entworfen, um Computer mit einem Trojaner zu infizieren oder Bankdaten
abzugreifen", so Pfeiffer. "Immer mehr Menschen in Asien bekommen
Zugang zum Internet und ergreifen nicht die richtigen Maßnahmen, um ihre
Computer vor einer Infektion zu schützen. Dies ermöglicht das Wachstum von Botnets." Die überwiegende Mehrheit der Spam-Mails wird über Botnets
verteilt. Dies sind Netzwerke von infizierten Rechnern, so genannten Zombies,
die unter der Kontrolle von Spammern stehen.
Computer-Nutzer laufen Gefahr, Teil eines Botnets
zu werden, wenn sie keine upgedatete
Anti-Virus-Software benutzen und nicht die neuesten Sicherheitsinstallationen
verwenden. Zu den typischen Infektions-Methoden zählen das Klicken auf Links
oder das Öffnen von Anhängen in Spam-Nachrichten.
Das Problem ist nicht auf traditionelle E-Mail-Nachrichten beschränkt. Ebenso
betroffen sind Social-Network-Dienste, in denen
Betrüger mit Spam-verseuchten Umfragen Geld
verdienen. (Sophos: ra) |
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