Report zur globalen DDoS-Bedrohungslage


Angreifer nutzen eine Kombination verschiedener Angriffsvektoren nutzen, um komplexere Angriffe mit sowohl hoher Mpps als auch Gbps umzusetzen
Imperva vermutet, dass mit Angriffen mit hoher Mpps versucht wird, die aktuelle Generation DDoS-Schutzlösungen zu umgehen



Jeder abgemilderte DDoS-Angriff ist eine Einladung für die Angreifer, es stärker zu probieren. Imperva teilt diese Informationen in seinem aktuellen dreimonatigen Report zur globalen DDoS-Bedrohungslage, in dem das Unternehmen reale Daten von Tausenden Angriffen gegen seine Kunden analysiert. Dieser Report handelt von den aktuellen Tendenzen bei Angriffen auf Netzwerke und die Anwendungsebene, als auch den Verschiebungen der Aktivität von DDoS-Botnets.

Netzwerkschicht: Multi-Vektor-Angriffe mit hohem Mpps/Gbps
Im vorherigen Bericht von Imperva wurde einer steigenden Anzahl von DDoS-Netzwerkschicht-Floods mit hoher Mpps gegen Kunden Aufmerksamkeit geschenkt. Bei solchen Angriffen werden kleine Netzwerkpakete, die normalerweise nicht größer als 100 Bytes sind, mit einer extrem hohen Geschwindigkeit rausgepumpt, um die Weiterleitungskapazität der Netzwerk-Switches auszureizen, was in einen Denial of Service für legitime Nutzer resultiert.

Die Rate, mit der Pakete verschickt werden, wird in Millionen Pakete pro Sekunde (Mpps) gemessen. Im ersten Quartal 2016 waren Angriffe mit hoher Mpps so häufig wie nie zuvor.

Im Schnitt wehrte Imperva einen Angriff mit über 50 Mpps alle vier Tage und einen mit über 80 Mpps alle acht Tage. Einige dieser Angriffe erreichten mehr als 100 Mpps, wobei eine Spitzenrate von 120 Mpps überschritten wurde.

Imperva vermutet, dass mit Angriffen mit hoher Mpps versucht wird, die aktuelle Generation DDoS-Schutzlösungen zu umgehen. Zur Zeit sind die meisten Sicherheitslösungen und -Vorrichtungen hoch effektiv im Umgang mit Überfällen mit hoher Gbps. Täter finden jedoch heraus, dass viele dieser Lösungen nicht geeignet für Szenarien mit hoher Mpps sind, da sie nicht für die Verarbeitung hoher Paketraten entwickelt wurden.

Hochfrequenter Angriff über die Netzwerkschicht mit Spitzen von über 120 Mpps
Interessanterweise hat Imperva bemerkt, dass viele Angreifer eine Kombination verschiedener Angriffsvektoren nutzen, um komplexere Angriffe mit sowohl hoher Mpps als auch Gbps umzusetzen. Das häufigste Szenario hier war die Kombination aus UDP-Flood mit hoher Mpps und einem datenratenintensiven DNS-Verstärkungsangriff. Ein Ergebnis im ersten Quartal 2016 war die Zunahme von DNS-Verstärkungsangriffen um 6,3 Prozent im Vergleich zum letzten Quartal.

Verteilung von DDoS-Angriffsvektoren, nach Häufigkeit. Dies hat zusätzlich zu einer merklichen Zunahme von Multivektorangriffen geführt.

Insgesamt machen Multivektorangriffe 33,9 Prozent aller Netzwerkschichtangriffe aus, was einem Anstieg von 9,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal entspricht. Das Ausmaß von Multivektorangriffen ist in absoluten Zahlen von 1.326 im letzten Quartal 2015 auf 1.785 im ersten Quartal 2016 gestiegen.

Verteilung von DDoS-Angriffen über die Netzwerkschicht, nach Anzahl der verwendeten Angriffsvektoren

Anwendungsschicht: Smartere DDoS-Bots
Wie im Fall von DDoS-Angriffen über die Netzwerkschicht hat Imperva im ersten Semester 2016 Täter festgestellt, die sich auf Angriffsmethoden konzentrierten, die Sicherheitsmaßnahmen umgehen konnten. Das beste Beispiel hierfür war die zunehmende Anzahl von DDoS-Bots, mit der Fähigkeit, durch Standardsicherheitslösungen zu rutschen, die normalerweise genutzt wurden, um Datenaufkommen der Angreifer auszufiltern.
Die Zahl solcher Bots ist im ersten Quartal 2016 auf 36,6 Prozent des gesamten Bot-Datenverkehrs angewachsen, im Vorquartal lag dieser Wert bei 6,1 Prozent. Zusammengefasst waren 18,9 Prozent in der Lage, Cookies zu akzeptieren und zu speichern, während die anderen 17,7 Prozent auch JavaScript parsen konnten.

Solche Fähigkeiten, wenn sie mit einem legitim erscheinenden HTTP-Fingerabdruck kombiniert werden, machen bösartige Bots unantastbar für die meisten gängigen Detektionsmethoden.

Verteilung der Sitzungen der Angriffe über die Anwendungsschicht, nach Fähigkeiten der Bots
Imperva hat festgestellt, dass Täter zusätzlich zum Einsatz raffinierterer Bots neue Wege zur Durchführung von Angriffen über die Anwendungsschicht erforschen. Der bemerkenswerteste dieser Versuche war ein HTTP/S POST Flood, der extrem große Inhaltslängen anforderte und so versuchte, die Netzwerkverbindung des Ziels zu verstopfen. Schließlich hat Imperva festgestellt, dass die Angriffe weiterhin zunehmen. Im ersten Quartal 2016 wurde jede Seite, die zum Ziel wurde, mehr als ein Mal angegriffen. Die Anzahl der Seiten, die zwischen zwei und fünf Mal angegriffen wurden, stieg von 26,7 Prozent auf 31,8 Prozent.

Verteilung nach Frequenz der Angriffe gegen ein Ziel
Imperva dokumentiert seit dem zweiten Quartal des vergangenen Jahres eine steile Zunahme der DDoS-Aktivitäten aus Südkorea ein Trend, der dieses Quartal anhält. Dieses Mal, da 29,5 Prozent des anwendungsschichtbezogenen DDoS-Datenverkehrs aus Südkorea stammen, hat dieses Land den Gipfel der angreifenden Länder erklommen.

Steile Zunahme der DDoS-Aktivitäten aus Südkorea

Steile Zunahme der DDoS-Aktivitäten aus Südkorea

Botnet-Landschaft: Südkorea führt die Liste der angreifenden Länder an, Bild: Imperva


Bei genauerem Hinsehen kann man an den Daten erkennen, dass das Gros des Datenverkehrs der Angriffe vom südkoreanischen Nitol (52,9 Prozent) und PCRat-Botnets (38,2 Prozent) ausgeht. Über 38,6 Prozent dieser Angriffe waren gegen japanische Websites gerichtet, während 30,3 Prozent in den USA beherbergte Seiten zum Ziel hatten.

Interessanterweise hat Imperva dieses Quartal auch einen steilen Anstieg bei der Verwendung des Generic!BT Schadprogramms beobachtet einem bekannten Trojaner, mit dem Windows-Rechner kompromittiert werden. Der Trojaner wurde zum ersten Mal 2010 identifiziert und nun werden seine Varianten sichtbar, mit denen weltweit Geräte gekapert werden.

Im ersten Quartal 2016 wurden mittels Generic!BT DDoS-Angriffe von 7.756 einzelnen IPs aus 52 Ländern durchgeführt hautsächlich aus Osteuropa. Der Großteil dieser Aktivität wurde nach Russland (52,6 Prozent) und die Ukraine (26,6 Prozent) zurückverfolgt. Aus diesem Grund erscheinen beide weiter oben als normal auf der Quartalsliste angreifender Länder.

Auf der Suche nach Schwachpunkten in Schutzlösungen
In den vorherigen Jahren hatten die meisten von Imperva beobachteten Angriffe die Absicht, umfangreichen Schaden an der Infrastruktur zu verursachen. Sie waren typischerweise grobe Floods mit roher Kraft, die mit hoher Kapazität und geringer Subtilität zuschlagen. Hieraus ragten raffiniertere Angriffe als seltenes Ereignis heraus.

Dennoch hat Imperva in den letzten paar Monaten immer mehr Angriffe festgestellt, die Schutzlösungen berücksichtigen. Die Vielfältigkeit der Angriffsmethoden sowie das Experimentieren mit neuen Angriffsvektoren legt nahe, dass mehr Täter nun die Prioritäten neu setzen und Angriffe formen, um DDoS-Schutzlösungen zu Fall zu bringen und nicht nur das Ziel.

Auf der anderen Seite spricht das für die Beliebtheit von DDoS-Schutzdiensten und Vorrichtungen, die zu einem integralen Bestandteil der meisten Sicherheitsperimeter gehören. Auf der anderen Seite illustriert das auch die Herausforderung, der sich die DDoS-Mitigations-Industrie stellen muss zunehmend mehr ausgefeilte Angriffe, die weiche Punkte ihrer eigenen Technologie ausnutzen. (Imperva: ra)

eingetragen: 06.06.16
Home & Newsletterlauf: 21.06.16


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Meldungen: Statistiken

Starker Anstieg von Phishing-Downloads

Netskope hat ihren neuen Cloud and Threat Report veröffentlicht, der die Malware-Downloads aus der Cloud und dem Internet in den letzten zwölf Monaten untersucht. Aus diesem geht unter anderem hervor, dass die Zahl der Phishing-Downloads um 450 Prozent zugenommen hat, angeheizt durch Angreifer, die SEO-Techniken einsetzen, um schädliche PDF-Dateien ganz oben in den Rankings beliebter Suchmaschinen wie Google und Bing zu platzieren.

Dauer der DDoS-Angriffe veränderte sich erheblich

Im ersten Quartal 2022 ist die Anzahl an DDoS-Angriffen um das 4,5-fache im Vergleich zum gleichen Vorjahresquartal gestiegen. Des Weiteren war die durchschnittliche Dauer einer Attacke 80 Mal länger als in Q1 2021. Die Experten von Kaspersky sehen es als wahrscheinlich an, dass diese Zunahme der Angriffe auf hacktivistische Aktivitäten zurückzuführen ist.

Bedrohungen gegen die kritische Infrastruktur

Trellix veröffentlichte ihren "Threat Labs Report: April 2022" über die Aktivitäten von Cyber-Kriminellen in den letzten sechs Monaten. Daraus geht deutlich hervor, dass sich Cyber-Angriffe vermehrt gegen einzelne Verbraucher richten. Aber auch das Gesundheitswesen sowie die Transport-, Fracht-, Fertigungs- und IT-Branchen verzeichnen einen starken Anstieg der Bedrohungen.

Netzwerkangriffe auf Dreijahreshoch

Der gerade veröffentlichte, jüngste Internet Security Report von WatchGuard Technologies belegt für den Zeitraum von Oktober bis Dezember 2021 eine klare Malware-Konzentration in Europa. In der EMEA-Region war die Anzahl der erkannten Malware-basierten Gefahren im Vergleich mit dem Rest der Welt nahezu doppelt so hoch. Bemerkenswert ist in dem Zusammenhang aber auch erneut die Qualität der einschlägigen Bedrohung.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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