- Anzeigen -


Kommentare & Meinungen


Im Überblick

  • Eindämmung der Schatten-IT

    Der Einsatz von Schatten-IT gefährdet nachhaltig die Sicherheit der deutschen Wirtschaft. Zu diesem erschreckenden Ergebnis kommt der aktuelle eco-Sicherheitsreport 2016. Der Verband eco - Verband der Internetwirtschaft e.V. hat dazu in einer Umfrage 580 IT-Experten aus überwiegend mittelständischen Firmen in Deutschland befragt. Hinter dem Schlagwort Schatten-IT verbergen sich nicht genehmigte Hard- und Software sowie Cloud-Dienste, die unabhängig von der Firmen-IT im Unternehmen existieren und so sensible Unternehmensdaten gefährden. Rund drei Viertel der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass in ihrem Unternehmen Schatten-IT genutzt wird, 23 Prozent vermuten sogar eine Nutzung in "erheblichem Umfang". Nur magere 16 Prozent der Umfrageteilnehmer sind sich sicher, dass bei ihnen keine Schatten-IT existiert. Aber warum sind denn diese auf den ersten Blick für den User oftmals sinnvollen IT-Anwendungen so gefährlich für die Unternehmen? Und wie können mehr Unternehmen von der Schattenseite der IT auf die Sonnenseite wechseln?


Im Überblick

  • IT-Forensik reicht in der Regel nicht aus

    Mit dem Finger auf den politischen Gegner zu zeigen, scheint national wie international immer beliebter zu werden. Ohne der Öffentlichkeit handfeste Beweise vorzulegen, werden in der Regel "informierte Kreise" und "Cyberexperten" wohl aus dem Geheimdienstumfeld zitiert, um die vermeintlichen Hintermänner von Cyberspionage oder -angriffen zu brandmarken. Das muss den Bürgerinnen und Bürgern als Beleg genügen. Als jemand, der seit vielen Jahren Bedrohungen und Spionageangriffe im Cyberspace zusammen mit seinem Team analysiert, kann ich nur sagen: Mir reicht das nicht. Denn den Schuldigen eindeutig zu identifizieren, ist mit den Mitteln der IT nur in seltenen Fällen möglich. Ich bin ein großer Verfechter davon, dass Anbieter von IT-Sicherheitslösungen aktiv mit Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten sollten, um Cyberkriminelle dingfest zu machen. So ist es meinem Team und mir in jahrelanger Kleinarbeit gelungen, unter anderem wertvolle Hinweise zur Ergreifung der Hintermänner des Botnetzes Esthost im Jahr 2011 zu liefern.


- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Kommentare und Meinungen

  • Volksverschlüsselung muss kommen

    Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) sieht die vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) entwickelte Volksverschlüsselung auf dem richtigen Weg zur flächendeckend sicheren E-Mail. Mit einer Erweiterung auf Klasse-1-Zertifikate und mit der Anbindung an eine allgemein akzeptierte Zertifizierungsstelle könnte dieses Ziel bei entsprechender Unterstützung durch die Bundesregierung auch zügig erreicht werden. Prof. Dr. Hannes Federrath, Vizepräsident der Gesellschaft für Informatik und IT-Sicherheitsexperte von der Universität Hamburg, sagte: "Trotz jahrelanger Bemühungen gibt es immer noch keine einfache Lösung, mit der sich Nutzer vor der massenhaften Ausforschung ihrer E-Mail-Nachrichten schützen können. Die bisherigen Lösungsansätze zur Verschlüsselung des E-Mail-Verkehrs sind entweder nicht benutzerfreundlich oder es handelt sich um Insellösungen, die nicht mit dem existierenden E-Mail-System kompatibel sind. Daraus resultieren erhebliche Eintritts- und Nutzungsbarrieren, die einer weiten Verbreitung entgegenstehen.

  • Wenn der Teddybär Geheimnisse ausplaudert

    Der Sicherheitsforscher Troy Hunt hat einen Blogpost veröffentlicht, in dem er beschreibt, wie Hacker über eine ungesicherte Datenbank an vertrauliche Daten gelangen konnten, die von vernetzten Teddybären generierte wurden. In erster Linie handelt es sich dabei um Sprachnachrichten von Kindern und Eltern, mit denen die Kriminellen versuchen könnten, das Herstellerunternehmen zu erpressen. Zwar bestreitet die Firma das Datenleck gegenüber Networkworld und gibt an, dass die öffentlich zugängliche MongoDB-Datenbank, in der sich die Aufnahmen und weitere Anmeldedaten von Nutzern befanden, von einem externen Unternehmen verwaltet wird; sie haben allerdings dennoch allen Nutzern die Änderung des Passworts empfohlen.

  • Lebensdauer von SHA-1 begrenzt

    Durch den erfolgreichen Angriff von Google und CWI ist die Sicherheit oder Unsicherheit des Hash-Algorithmus zur sicheren Signatur von Inhalten "SHA-1" in aller Munde. Manche Publikationen sprechen sogar reißerisch von dessen "Todesstoß". Doch was technisch möglich ist, stellt sich deshalb noch lange nicht als wirtschaftlich sinnvoll heraus. Ja, jetzt steht zwar endgültig fest, dass die Lebensdauer von SHA-1 begrenzt ist. Dennoch liegt kein Grund zur Panik vor. Vielmehr gilt es jetzt, eine nüchterne Risikoanalyse anzustellen und auf deren Basis den Umstieg auf stärkere Hash-Algorithmen zu planen. Je nach Risikoprofil kann und darf sich das durchaus auf Jahre erstrecken.

  • US-Konsulat als verdeckte CIA Hacker-Basis?

    "Was wie ein morbider Krimi klingt, ist bittere Realität.", reagiert Patrick Schiffer, Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland, entsetzt auf eine Veröffentlichung der Enthüllungsplattform Wikileaks, zufolge derer von der CIA mitten in Deutschland Computerviren, Trojaner und andere Schadsoftware entwickelt würden. Ziel sei es, neben Computern und Servern auch Steuersoftware für intelligente Heimgeräte zu kompromittieren. Hierzu sei mitten in Deutschland eine spezialisierte Truppe von IT-Experten stationiert, um Computerangriffe gegen Ziele in Europa, Afrika und dem Nahen Osten vorzubereiten. Schiffer: "Entweder hat die amerikanische Administration völlig die Kontrolle über ihre Dienste verloren oder sie knallen komplett durch. Wie lange will sich unsere Regierung noch diesen Weg Richtung Orwell´s 1984 gefallen lassen? Oder weiß sie längst Bescheid und deckt derartige Eingriffe und Grenzüberschreitungen sogar? Hat sie überhaupt nichts aus Eikonal gelernt? Das Vertrauen in die amerikanischen Sicherheitsbehörden ist jedenfalls zerstört!"

  • Geheim gehaltener Hacking-Tools

    8.761 Dateien sind, so wird laut WikiLeaks behauptet, aus dem Cyber Intelligence Center der CIA durchgesickert; das wäre die weitreichendste Veröffentlichung von vertraulichen Dokumenten der CIA jemals. Offensichtlich handelt es sich dabei um die erste in einer Reihe von weiteren Veröffentlichungen. Diese trägt den Namen "Year Zero". Die Veröffentlichung enthält brisante Details zu einer riesigen Schatztruhe bislang geheim gehaltener Hacking-Tools, die die CIA angeblich verwendet, um Informationen zu sammeln. Das CIA hüllte sich direkt nach den WikiLeaks-Veröffentlichungen, die in etlichen führenden Medien verbreitet worden, darunter Politico, Foxnews, AP, The Guardian, Spiegel Online, golem.de und anderen, in Schweigen.