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Markt


Im Überblick

  • Backdoor via Spear Phishing

    Advanced Persistent Threats (APT) gehören zu den größten Gefahren in der IT. Dabei überlisten Angreifer gezielt die Sicherheitssysteme in hochsensiblen Netzen, um sich dort einzunisten und Daten zu stehlen oder zu einem bestimmten Zeitpunkt kritische Systeme zu sabotieren. Im Projekt APT-Sweeper haben Forscher die Spuren dieser Angriffe verfolgt und eine wirksame Erkennungsmethode entwickelt: APTs beginnen zumeist mit Spear-Phishing-Mails, die charakteristische strukturelle Merkmale aufweisen - anhand dieser Muster können die Angriffe identifiziert und abgewehrt werden. Zudem deckten die Forscher Schwachstellen bei zahlreichen Sicherheitssystemen auf, die Malware in selten verwendeten oder fehlerhaft angewendeten Standards für E-Mail und Web Traffic nicht erkennen und einfach passieren lassen. Ob die eigene Firewall bei Web Traffic Sicherheitslücken aufweist, kann jeder mit dem frei verfügbaren Tool HTTP Evader (https://noxxi.de/research/http-evader.html ) prüfen. Forschungspartner im Projekt APT-Sweeper waren die Technische Universität Braunschweig, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen und das IT-Sicherheitsunternehmen genua GmbH.


Im Überblick

  • Wertschöpfungskette der Cyber-Sicherheit

    Die Gefährdungslage im Bereich der Cyber-Sicherheit in Deutschland ist in den vergangenen Monaten vielschichtiger geworden. WannaCry, NotPetya, Efail oder Spectre/Meltdown sind Ausdruck einer neuen Qualität von Cyber-Angriffen und IT-Sicherheitsvorfällen, die sich gegen die Grundpfeiler der Informationstechnologie richten. Gleichzeitig schreitet die Digitalisierung und Vernetzung von IT-Systemen, Alltagsgegenständen und Industrieanlagen voran, wodurch sich die potenzielle Angriffsfläche und auch die Abhängigkeit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft von funktionierenden IT-Systemen täglich vergrößert. Diese Kombination aus neuer Angriffsqualität und zunehmender Digitalisierung hebt die Gefährdungslage auf ein neues Niveau. Dies geht aus dem "Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2018" hervor, den BSI-Präsident Arne Schönbohm gemeinsam mit Bundesinnenminister Horst Seehofer der Öffentlichkeit vorgestellt hat.


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Markt: Inhalte


Im Überblick

  • Betrugsfälle durch Emoji-Tastaturen

    Es wird geschätzt, dass täglich mehr als 5 Milliarden Emojis allein über den Facebook Messenger ausgetauscht werden. Da Emojis immer beliebter werden, nutzen Betrüger, Hacker und verschiedene dubiose digitale Unternehmen die Vorteile daraus. Wenn du von Emojis besessen bist, könntest du schnell in die Falle tappen und Deine privaten Daten offenlegen. "Es gibt eine wichtige Regel im Zusammenhang mit der Cybersicherheit - niemals Links öffnen, auf Anzeigen klicken oder Apps oder Add-Ons herunterladen, wenn Du nicht sicher bist, woher sie stammen. In der heutigen Zeit muss man zweimal hinschauen, auch wenn es um eine lustige Sache wie Emojis geht", erklärt Daniel Markuson, Digital Privacy Expert bei NordVPN. "Einer der wachsenden Trends sind Betrugsfälle durch herunterladbare Emoji-Tastaturen. Sei besonders vorsichtig bei kostenlosen Emoji-Tastaturen, da nichts wirklich kostenlos ist".

  • Zunehmend Unternehmen im Fokus

    Fast drei Viertel des Jahres 2018 liegt bereits hinter uns und das Gros der Vorhersagen zur Cybersicherheit, die wir Ende 2017 machten, haben sich leider bereits erfüllt. Von Cryptojackern, die zu einer echten Bedrohung für Unternehmen werden, anstatt nur ein Ärgernis für Privatanwender zu sein, über Hardware-Schwachstellen, bis hin zu IoT-Bedrohungen, die an Komplexität zugenommen haben, hatte das Jahr 2018 bislang einiges zu bieten. Es lohnt sich abzugleichen, wie präzise der Blick in die Kristallkugel war.

  • Florierendes Geschäft mit BEC-as-a-Service

    Digital Shadows entlarvt in einem neuem Report "Pst! Cybercriminals on the Outlook for Your Emails" die unterschiedlichen Methoden bei BEC (Business Email Compromise)-Angriffen. Neben Phising-Angriffen profitieren Cyberkriminellen demnach auch von der großen Menge an öffentlich zugänglichen E-Mail-Posteingängen und Archivdateien. Digital Shadows entdeckte eine Vielzahl an ungeschützten E-Mail-Postfächer von Unternehmen im Netz, darunter 12,5 Millionen E-Mail-Archivdateien (.eml, .msg, .pst, .ost, .mbox), die über falsch konfigurierte rsync-, FTP-, SMB-, S3-Buckets und NAS-Laufwerke öffentlich zugänglich sind. Durch die unsachgemäße Sicherung der Archive legen Mitarbeiter und Auftragnehmer unwissentlich sensible, persönliche und finanzielle Informationen offen. So fanden die Analysten beispielsweise 27.000 Rechnungen, 7.000 Auftragsbestellungen und 21.000 Zahlungsbelege. Cyberkriminelle nutzen diese Informationen, um über gefälschte E-Mails Kunden und Mitarbeiter dazu zu bewegen, Zahlungen zu tätigen. In anderen Fällen übernehmen die Hacker die Identität des Kontoinhabers und führen von dort ihre Betrugsmaschen aus. Laut FBI beläuft sich der weltweite Schaden von BEC-Angriffe allein in den letzten fünf Jahren auf über 12 Milliarden US-Dollar.

  • Komplette Surfprofile beim US-Konzern

    Bereits seit Jahren ist bekannt, dass sich DNS-Anfragen leicht auslesen und manipulieren lassen: "Kriminelle können beispielsweise nicht nur sehen, welche Internet-Dienste ihr Opfer nutzt, sondern sind auch in der Lage, dessen Internet-Zugriffe auf eine Phishing-Seite umzuleiten, um persönliche Daten auszulesen", verdeutlicht Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group, die Problematik. Immerhin: Mit dem DoT und dem DoH-Ansatz stehen bereits zwei Möglichen bereit, die dem DNS mehr Sicherheit spendieren könnten. Die IETF, eine Organisation, die sich mit der technischen Weiterentwicklung des Internets befasst, präferiert die DoH-Spezifikation und möchte sie endlich standardisieren. Damit sollen die Browser-Entwickler und Content Delivery-Netze DNS künftig einpacken und absichern.

  • Black Hats sind die Bösen, die Cyberkriminellen

    Malwarebytes hat in ihrer weltweiten Studie "White Hat, Black Hat und das Aufkommen von Gray Hat - die tatsächlichen Kosten von Cyber-Kriminalität" unter anderem auch herausgefunden, dass Sicherheitsexperten in Deutschen Unternehmen im Vergleich unterbezahlt sind. Für viele Hacker ein Grund, sich der scheinbar lukrativeren Cyberkriminalität zuzuwenden. In einem aktuellen Hintergrundbericht zu Black Hats (Cyber-Kriminellen) wirft Malwarebytes einen detaillierten Blick auf Gründe, die Cyber- und Sicherheitsexperten auf die "dunkle Seite" ziehen.