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Marktübersichten


Im Überblick

  • Studie zur Effizienz von SIEM-Lösungen

    Eine aktuelle Befragung des Ponemon-Instituts und Exabeam von 596 Nutzern von SIEM-Lösungen gibt Aufschlüsse darüber, wie effizient SIEM-Lösungen (Security Information and Event Management) in Unternehmen sind. Die SOCs vieler Unternehmen stehen einer tagtäglichen Flut von Bedrohungen gegenüber und suchen nach effizienten Methoden um diese einzudämmen. SIEMs sind für die Cybersicherheit in Organisationen von zentraler Bedeutung, da sie Bedrohungen erkennen, die andere Sicherheitslösungen nicht identifizieren können. Um dies zu erreichen, sammeln die Lösungen Protokolldaten aus verschiedenen Netzwerkquellen und analysieren diese im besten Fall in Echtzeit, um verdächtige Ereignisse im Netzwerk bewerten zu können. Doch SIEM ist nicht gleich SIEM: Auf dem Markt tummeln sich zahlreiche Anbieter mit mehr oder weniger fortschrittlichen Lösungen. Hier liefert die SIEM Productivity Study des Ponemon-Instituts wichtige Erkenntnisse, die Unternehmen bei der Wahl der richtigen Technologien helfen können.


Im Überblick

  • Angriffe mit gefälschter Identität

    Mimecast hat ihren ersten Threat Intelligence Report veröffentlicht: die "Black Hat Edition 2019". Der Bericht enthält eine technische Analyse aktueller Bedrohungen, die die Sicherheitsumgebung von Mimecast-Kunden überwinden wollten. In dem Bericht beschreiben Sicherheitsforscher aus dem Mimecast Threat Center die Taktiken und Techniken, die aktuelle Bedrohungen einsetzen; die aktiven Bedrohungskampagnen, die beobachtet wurden; die wichtigsten Bedrohungskategorien samt Volumen sowie die am stärksten betroffenen Sektoren. Ausgehend von ihren Beobachtungen, prognostizieren die Forscher auch, wie sich die Bedrohungslandschaft in den nächsten sechs bis 18 Monaten verändern könnte. Zwei gegensätzliche Trends ziehen sich durch die gesamte Analyse: Die Angreifer führen entweder einfache, opportunistische Angriffe oder aber komplexe, gezielte Attacken aus - abhängig davon, wie sehr sie es auf ein bestimmtes Ziel abgesehen haben.


Meldungen: Studien

  • E-Mails verraten die meisten Business-Details

    Im Zug lassen wir über Bildschirme via Laptop, Smartphone oder Tablet neugierige Gäste an unserem Privat- beziehungsweise Berufsleben teilhaben. Ein Kaspersky-Experiment im Zug zeigt nun: Nur fünf Prozent der Laptops, auf denen ein Business-Programm lief, wurden mit einer Blickschutzfolie geschützt. Unternehmen wie Privatpersonen sollten sich darüber im Klaren sein, dass der eigene Bildschirm in öffentlichen Räumen nicht wirklich privat ist. Ein von Kaspersky beauftragter Tester hat in einem Experiment an fünf Werktagen insgesamt 170 Zugwaggons dahingehend geprüft, wie viele potentielle Geschäftsgeheimnisse Unternehmensangehörige ihren Mitreisenden über Bildschirme von Laptops, Smartphones und Tablets, physische Dokumente und Telefongespräche den Mitreisenden frei Haus präsentieren.

  • Cyber Security Report 2019: Risiken werden größer

    Die Sicherheitsbedrohung für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik durch Cyberspace-Gefahren steigt von Jahr zu Jahr. Besondere Risiken sieht der aktuelle Cyber Security Report vor allem in Bezug auf Fake News, Datenbetrug, -diebstahl und -missbrauch sowie durch Bedrohungen für kritische öffentliche Infrastrukturen und für die Privatsphäre des Einzelnen durch die zunehmende Vernetzung der Haustechnik. Die Studie zeigt Nachholbedarf bei der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Staat sowie bei der Entwicklung und dem Einsatz von deutschen bzw. europäischen Lösungen für digitale Schlüsseltechnologien wie 5G.

  • Hauptangriffsziele von Cyberkriminellen

    Netscout Systems gab die Ergebnisse ihres Threat Intelligence Report für das erste Halbjahr 2019 bekannt. Der Bericht unterstreicht, wie dramatisch sich das Geschäftsmodell der Cyberkriminellen zu einem effizienten, globalen Unterfangen entwickelt hat. Er zeigt zudem, dass die Vielfalt und weltweite Verbreitung von staatlich gesteuerten APT-Gruppierungen (Advanced Persistent Threat) zugenommen hat. Dadurch verstärkt sich die Notwendigkeit für Unternehmen, Risiken durch eine bessere Sicht auf die Bedrohungslandschaft zu minimieren. Zudem stellt Netscout das Cyber Threat Horizon Portal vor, ein Service, der die aktuelle Bedrohungslage in Echtzeit abbildet. Anwender können das neue Netscouts Cyber Threat Horizon Portal jetzt nutzen, um Informationen und situationsbezogene Analysen über die aktuelle Bedrohungssituation zu gewinnen. Dabei können die Informationen sowohl geografisch als auch sektorspezifisch heruntergebrochen werden. Mit diesen neuen Erkenntnissen können Unternehmen potenzielle Risiken in ihrem Sicherheitssystem leichter identifizieren und proaktiv dagegen vorgehen.

  • Trend zu sehr zielgerichteten Angriffen

    Fortinet gibt die Ergebnisse seines vierteljährlichen Global Threat Landscape Report bekannt. Die aktuelle Studie zeigt, dass Cyber-Kriminelle weiterhin nach immer neuen Schwachstellen auf der gesamten digitalen Angriffsfläche von Unternehmen suchen. Mit Ausweich- und Antianalyseverfahren werden ihre Ansätze dabei immer ausgefeilter. Zudem hat der Threat Landscape Index in diesem Quartal einen neuen Höchstwert erreicht: Gegenüber dem Vorjahr hat er sich um fast vier Prozent erhöht. Den Anstieg haben vermehrte Malware- und Exploit-Aktivitäten ausgelöst.

  • Die größten Probleme: Phishing & Ransomware

    Barracuda veröffentlichte die Ergebnisse einer in Auftrag gegebenen Umfrage unter 660 IT-Verantwortlichen weltweit. Dabei fragte das Unternehmen nach den Erfahrungen mit Phishing, Insider-Bedrohungen, Office 365 und die damit verbunden Auswirkungen auf die Geschäftsabläufe sowie die Ausgaben für IT-Security und die Kosten infolge von Sicherheitsverstößen. Insgesamt offenbart die Studie, dass die meisten IT-Experten zwar einerseits zuversichtlicher in Bezug auf ihre E-Mail-Sicherheitssysteme sind, dennoch würden E-Mail-Angriffe auch weiterhin erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftsabläufe haben, so die Mehrheitsmeinung. An der Umfrage haben kleine, mittlere und große Unternehmen aus Nord- und Südamerika, der EMEA- sowie der APAC-Region unter anderem aus den Bereichen Technologie, Finanzdienstleistungen, Bildung, Gesundheitswesen, Fertigung, öffentliche Hand, Telekommunikation und Einzelhandel teilgenommen.