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Marktübersichten


Im Überblick

  • Warum Stuxnet & ShadowHammer Erfolg hatten

    Venafi gab die Ergebnisse einer Studie von über 320 Sicherheitsexperten in den USA, Kanada und Europa über Sicherheitspraktiken für Code Signing bekannt. Der Studie zufolge setzen nur 28 Prozent der Unternehmen einen definierten Sicherheitsprozess für Code Signing-Zertifikate konsequent durch. Wenn die Code Signing-Schlüssel und Zertifikate, die als Maschinenidentitäten dienen, in die Hände von Angreifern fallen, können sie enormen Schaden anrichten", sagt Kevin Bocek, Vice President of Security Strategy and Threat Intelligence bei Venafi. "Sichere Code Signing-Prozesse ermöglichen, Apps, Updates und Open-Source-Software sicher zu betreiben. Wenn diese aber nicht geschützt sind, können Angreifer sie in leistungsstarke Cyberwaffen verwandeln. Code Signing-Zertifikate waren der Hauptgrund, warum Stuxnet und ShadowHammer so erfolgreich waren. Die Realität ist, dass jedes Unternehmen heute im Bereich der Softwareentwicklung tätig ist, von Banken über Einzelhändler bis hin zu Herstellern. Wenn Sie Code erstellen, Container bereitstellen oder in der Cloud laufen, müssen Sie sich ernsthaft mit der Sicherheit Ihrer Code Signing-Prozesse befassen, um Ihr Unternehmen zu schützen."


Im Überblick

  • 120.000 gemeldeten Schwachstellen

    HackerOne, Plattform für Hacker-getriebene Sicherheit, veröffentlicht erstmals einen Forschungseinblick hinsichtlich der 10 wirkungsvollsten Sicherheitsschwachstellen, die im Rahmen seiner Programme gemeldet wurden. An diesen Schwachstellen haben die bei der HackerOne-Plattform registrierten Hacker über 54 Millionen Dollar an Bounties verdient. HackerOne hat eine interaktive Seite veröffentlicht, auf der die Schwachstellen mit dem höchsten Schweregrad verzeichnet sind. Dieser ist zum einen bezogen auf die Zahl der Meldungen insgesamt, zum anderen auf die Häufigkeit mit der diese Schwachstellen seitens der Industrie gemeldet wurden. Die Daten basieren auf über 120.000 gemeldeten Schwachstellen aus mehr als 1.400 Kundenprogrammen weltweit.


Meldungen: Studien

  • Visual und Audible Hacking im Zug

    Was nützt die beste Firewall oder die ausgefeilteste IT-Sicherheitsschulung, wenn Mitarbeiter auf Geschäftsreisen via Laptop und Smartphone sensible Firmendaten für Dritte zugänglich machen? Im Rahmen eines Experiments veranschaulicht Kaspersky nun, wie viele, nicht für die Öffentlichkeit bestimmte, Informationen Geschäftsreisende im Zug - oft unwissentlich - preisgeben. Das Resultat: 2.245 potentiell einsehbare und mitzuhörende Informationen wie Name und Unternehmen von Geschäftsleuten beziehungsweise von Kollegen und Partnern. Das entspricht durchschnittlich 13 sensiblen Business-Informationen pro Zug - in der Ersten Klasse waren es mit 23 fast doppelt so viele -, auf die der Tester Zugriff gehabt hätte. Kaspersky ermahnt Unternehmen und Organisationen, die Gefahr des Visual- beziehungsweise Audible Hackings nicht zu unterschätzen, denn gravierende Datenschutzverletzungen sowie Wirtschaftsspionage und zielgerichtete Attacken könnten die Folge sein.

  • IT-Sicherheit und Datenschutz

    Aufforderungen älterer Familienangehöriger wie "Kannst Du mal kurz das Internet reparieren" oder "Kannst Du mir mal kurz mein Online-Banking sichern" kennt fast jeder zwischen Mitte 20 und Ende 40 in unterschiedlicher Intensität. Eine Kaspersky-Studie liefert jetzt empirische Zahlen zum aktuellen Zustand cyberfamiliärer IT-Unterstützung. Fazit: Fast ein Drittel (32 Prozent) der über 55-Jährigen deutschen Nutzer haben ohne Support ihrer Kinder mit den technologischen Herausforderungen des Alltags zu kämpfen. Fast die Hälfte (46 Prozent) gibt sogar an, über nahezu keine Kenntnisse diesbezüglich zu besitzen. Da liegt es nahe nach Hilfe in der eigenen Familie zu suchen. So gaben innerhalb der Befragung auch 68 Prozent der deutschen Millenials zwischen 25 und 34 Jahren und 69 Prozent der 35- bis 44-Jährigen an, häufig um IT-Support gebeten zu werden.

  • Personalisierung und Komfort an vorderster Front

    Welche Art von Kundenservice wollen Verbraucher wirklich? Diese Frage und wie Konsumenten weltweit mit Marken interagieren wollen, untersucht eine von Verizon initiierte Umfrage - es zeigt sich Benutzerfreundlichkeit und Vertrauen sind entscheidend. Die Generierung des bestmöglichen Kundenerlebnisses (Customer Experience, CX) spielt heute bei Geschäftsplanungen eine wesentliche Rolle. Ein gutes Kundenerlebnis hilft dabei, eine Marke vom Wettbewerb abzuheben und Unternehmen können so in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld ihre Marktanteile ausbauen. Viele CX-Initiativen basieren auf Kundendaten und mit der DSGVO-Verordnung haben die Kunden nun mehr Kontrolle über ihre Daten erhalten. Im Austausch für ihre Daten können Kunden mehr Gegenleistung fordern.

  • Datenschutzbedenken & private Drohnennutzung

    56 Prozent der deutschen Befragten im Unisys Securiy Index (USI) 2019 sind der Meinung, dass Drohnen nicht von privaten Lenkern genutzt werden sollten. Vor allem nicht in der Nähe von Flughäfen, da Sicherheitsrisiken für Flugzeuge und Passagiere zu befürchten seien - und Zwischenfälle wie der am Frankfurter Flughafen im Mai verstärken dieses Gefühl offenbar. Für Unbehagen sorgen außerdem Datenschutzbedenken bei privater Drohnennutzung - sprich: die Angst, heimlich fotografiert, gefilmt oder ausspioniert zu werden. Unisys befragte auch 2019 mehr als 13.000 Verbraucher in 13 Ländern, mehr als 1.000 davon in Deutschland. Der weltweit tätige IT-Dienstleister erstellt so regelmäßig ein aktuelles Stimmungsbild über Ängste und Befürchtungen auf der ganzen Welt - dargestellt auf einer Skala von 0 bis 300. Basis der Untersuchung sind Fragen aus den Bereichen der nationalen Sicherheit (Deutscher USI-Wert in diesem Einzel-Aspekt: 129), der finanziellen Sicherheit (109 Zähler), der Internet-Sicherheit (135 Zähler) sowie der persönlichen Sicherheit (121 USI-Punkte).

  • Angst vor Datenschutzverletzungen

    Laut einer Studie der Blancco Technology Group entstehen deutschen Unternehmen enorme Kosten sowie rechtliche Risiken durch die Aufbewahrung veralteter und nicht mehr benötigter Hardware in ihren Rechenzentren. Eine Umfrage unter 600 Experten für Rechenzentren in Nordamerika, den APAC-Staaten und in Europa - darunter 100 Experten aus Deutschland - hat ergeben, dass mehr als ein Viertel (26 Prozent) der deutschen Unternehmen jedes Jahr mehr als 100.000 Euro für die Aufbewahrung nutzloser Hardware ausgibt. Dieses Horten von Hardware kann ein Risiko für die Datensicherheit und den Datenschutz sein. Überraschend ist, dass die Aufsichtsbehörden bei mehr als der Hälfte dieser Unternehmen (59 Prozent) mindestens einmal einen Verstoß gegen internationale Datenschutzgesetze festgestellt haben. Dies ist der höchste Wert aller Länder, die in die Studie einbezogen wurden.