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Leitfaden zu IS-Penetrationstests


Penetrationstests dienen dazu, die Erfolgsaussichten eines vorsätzlichen Cyber-Angriffs auf die eigenen Systeme einzuschätzen
Penetrationstests sind ein geeignetes Mittel, um die aktuelle Sicherheit eines IT-Netzes, eines einzelnen IT-Systems oder einer Anwendung festzustellen

(01.12.14) - Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einen Praxis-Leitfaden zum Thema "IS-Penetrationstests" veröffentlicht. Der Leitfaden richtet sich vornehmlich an IT-Sicherheitsbeauftragte und IT-Verantwortliche in Unternehmen, Behörden und anderen Institutionen und beschreibt eine strukturierte, praxisorientierte Vorgehensweise bei IT-Penetrationstests. Der Leitfaden unterstützt IS-Penetrationstester dabei, Penetrationstests möglichst effizient und effektiv durchzuführen.

Darüber hinaus können IT-Verantwortliche in Unternehmen und Behörden den Leitfaden als Hilfestellung nutzen, um konkrete Anforderungen an einen externen Dienstleister zu formulieren und so einen für ihre Zwecke geeigneten IS-Penetrationstester zu finden.

Angriffe auf IT-Systeme finden täglich statt und treffen auch vermeintlich weniger attraktive Ziele. Penetrationstests sind ein geeignetes Mittel, um die aktuelle Sicherheit eines IT-Netzes, eines einzelnen IT-Systems oder einer Anwendung festzustellen. Dabei werden vorrangig Schnittstellen nach
außen untersucht, über die potenzielle Angreifer in die untersuchten IT-Systeme eindringen könnten. Das Augenmerk liegt dabei unter anderem auch auf möglichen Konfigurationsfehlern sowie auf nicht behobenen Schwachstellen. Penetrationstests dienen dazu, die Erfolgsaussichten eines vorsätzlichen Cyber-Angriffs auf die eigenen Systeme einzuschätzen und dadurch die Wirksamkeit der vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen sowie weitere notwendige Sicherheitsmaßnahmen abzuleiten.

Der Praxis-Leitfaden für IS-Penetrationstests ist kostenlos auf der Webseite des BSI unter https://www.bsi.bund.de/Penetrationstest abrufbar. (BSI: ra)

BSI: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Schriften

  • Anforderungen des IT-Sicherheitsgesetzes

    Damit gewährleistet werden kann, dass die KRITIS-Unternehmen kontinuierlich über das geforderte Sicherheitsniveau verfügen, müssen sie zukünftig regelmäßig den ausreichenden Schutz ihrer kritischen Infrastrukturen nachweisen. TÜV Trust IT hat einen kostenlosen Leitfaden herausgegeben, der konkrete Antworten auf die 10 meistgestellten Fragen zum Nachweis der Anforderungen des BSI-Gesetzes gibt. Nach dem vom Bundestag verabschiedeten IT-Sicherheitsgesetz (IT-SiG) sind einige Unternehmen der sogenannten KRITIS-Sektoren verpflichtet, Vorkehrungen zum Schutz ihrer betriebenen kritischen Infrastrukturen nach dem Stand der Technik zu treffen. Dies gilt es nach §8a(3) des BSI-Gesetzes spätestens zwei Jahre nach Inkrafttreten der entsprechenden Rechtsverordnung gegenüber dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dann anschließend mindestens alle zwei Jahre neu nachzuweisen.

  • Von Event-Quellen über Audit-Policies

    Die iQSol GmbH hat in einem neuen, 30-seitigen Nachschlagewerk hilfreiche Tipps und Tricks für Admins zusammengefasst, die eine "Windows Enhanced Security", also die größere Sicherheit von Windows-Systemen, gewährleisten. Das PDF kann kostenfrei angefordert werden. Um Angriffe auf Daten und Systeme abwehren zu können, bevor sensible Informationen das Unternehmen verlassen oder für immer verloren gehen, arbeiten viele Administratoren bereits mit den sogenannten Logs, die sämtliche Bewegungen an Servern und in Netzwerken nachvollziehbar machen.

  • Checkliste für das sichere Smartphone

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Checkliste für mehr Sicherheit bei der Nutzung von Smartphones veröffentlicht. Die Zeit des Frühjahrsputzes sollten Anwender nutzen, um auch ihre Mobilgeräte von unnötigem Ballast zu befreien und damit mögliche Sicherheitsrisiken einzudämmen. Neben der Löschung von nicht mehr benötigten Daten, Apps, Verbindungseinstellungen oder Surfspuren ist es sinnvoll, auch die von Apps geforderten Berechtigungen kritisch zu überprüfen und diese gegebenenfalls zu ändern.

  • Microsoft Edge: 111 Sicherheitslücken

    Eset hat ihren Windows-Sicherheitsbericht für 2016 ("Windows Exploitation in 2016") veröffentlicht. Die neueste Version des jährlichen Berichts beleuchtet die größten Schwachstellen verschiedener Windows-Versionen im vergangenen Jahr. Auf 25 Seiten gibt Eset einen Überblick über Sicherheitslücken in dem Betriebssystem, die in den letzten zwölf Monaten aufgetreten sind. Dabei werden besonders bekanntermaßen anfällige Komponenten wie der Internet Explorer und Windows User Mode Components betrachtet

  • Effiziente Server- und Desktop-Virtualisierung

    Die Virtualisierung von physischen Umgebungen sorgt nicht nur für mehr Flexibilität, sondern auch für eine bessere Auslastung der Systeme und damit für gesteigerte Effizienz eines Unternehmens. Gerade für den Mittelstand bieten virtualisierte Infrastrukturen essenzielle Vorteile, aber auch einige Herausforderungen bei der Umsetzung, was zudem Studien belegen. Danach sind die Unternehmen bei Virtualisierungsprojekten insbesondere mit Performance-Engpässen, nicht vorhergesehenen Kosten und Ausfallzeiten konfrontiert.