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Checkliste für das sichere Smartphone


Auf Mobilgeräten werden Schadprogramme (Malware) überwiegend als legitime Apps getarnt, bei deren Installation das Smartphone oft unwissentlich infiziert wird
Hersteller tragen Verantwortung für mehr Cyber-Sicherheit

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Checkliste für mehr Sicherheit bei der Nutzung von Smartphones veröffentlicht. Die Zeit des Frühjahrsputzes sollten Anwender nutzen, um auch ihre Mobilgeräte von unnötigem Ballast zu befreien und damit mögliche Sicherheitsrisiken einzudämmen. Neben der Löschung von nicht mehr benötigten Daten, Apps, Verbindungseinstellungen oder Surfspuren ist es sinnvoll, auch die von Apps geforderten Berechtigungen kritisch zu überprüfen und diese gegebenenfalls zu ändern.

Hierzu erklärt Arne Schönbohm, Präsident des BSI: "Mithilfe der BSI-Checkliste können Smartphone-Besitzer viel tun, um die Sicherheit ihrer Mobilgeräte zu erhöhen. Viele Smartphones sind allerdings sicherheitstechnisch bereits anfällig, wenn der Kunde sie im Laden kauft, da oftmals veraltete und unsichere Betriebssystemversionen zum Einsatz kommen und die Update-Möglichkeiten sehr eingeschränkt sind. Als die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde rufen wir die Hersteller und Anbieter von Smartphones auf, ihrer Verantwortung für die Sicherheit ihrer Produkte und Dienstleistungen gerecht zu werden und ihre Kunden diesbezüglich nicht im Regen stehen zu lassen. Security by Design und Security by Default müssen sich als Grundregeln der Informationstechnik etablieren."

Die Anzahl der Varianten von Schadsoftware für mobile Plattformen nimmt stetig zu. Über 90 Prozent der Schadsoftware trifft aufgrund seines Verbreitungsgrades das Betriebssystem Android. Auf Mobilgeräten werden Schadprogramme (Malware) überwiegend als legitime Apps getarnt, bei deren Installation das Smartphone oft unwissentlich infiziert wird.

Die Checkliste ist auf der Webseite des BSI unter
https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Fruejahrsputz/Fruehjahrsputz_node.html
abrufbar.
(BSI: ra)

eingetragen: 11.03.17
Home & Newsletterlauf: 23.03.17


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Meldungen: Schriften

  • Anforderungen des IT-Sicherheitsgesetzes

    Damit gewährleistet werden kann, dass die KRITIS-Unternehmen kontinuierlich über das geforderte Sicherheitsniveau verfügen, müssen sie zukünftig regelmäßig den ausreichenden Schutz ihrer kritischen Infrastrukturen nachweisen. TÜV Trust IT hat einen kostenlosen Leitfaden herausgegeben, der konkrete Antworten auf die 10 meistgestellten Fragen zum Nachweis der Anforderungen des BSI-Gesetzes gibt. Nach dem vom Bundestag verabschiedeten IT-Sicherheitsgesetz (IT-SiG) sind einige Unternehmen der sogenannten KRITIS-Sektoren verpflichtet, Vorkehrungen zum Schutz ihrer betriebenen kritischen Infrastrukturen nach dem Stand der Technik zu treffen. Dies gilt es nach §8a(3) des BSI-Gesetzes spätestens zwei Jahre nach Inkrafttreten der entsprechenden Rechtsverordnung gegenüber dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dann anschließend mindestens alle zwei Jahre neu nachzuweisen.

  • Von Event-Quellen über Audit-Policies

    Die iQSol GmbH hat in einem neuen, 30-seitigen Nachschlagewerk hilfreiche Tipps und Tricks für Admins zusammengefasst, die eine "Windows Enhanced Security", also die größere Sicherheit von Windows-Systemen, gewährleisten. Das PDF kann kostenfrei angefordert werden. Um Angriffe auf Daten und Systeme abwehren zu können, bevor sensible Informationen das Unternehmen verlassen oder für immer verloren gehen, arbeiten viele Administratoren bereits mit den sogenannten Logs, die sämtliche Bewegungen an Servern und in Netzwerken nachvollziehbar machen.

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    Eset hat ihren Windows-Sicherheitsbericht für 2016 ("Windows Exploitation in 2016") veröffentlicht. Die neueste Version des jährlichen Berichts beleuchtet die größten Schwachstellen verschiedener Windows-Versionen im vergangenen Jahr. Auf 25 Seiten gibt Eset einen Überblick über Sicherheitslücken in dem Betriebssystem, die in den letzten zwölf Monaten aufgetreten sind. Dabei werden besonders bekanntermaßen anfällige Komponenten wie der Internet Explorer und Windows User Mode Components betrachtet

  • Effiziente Server- und Desktop-Virtualisierung

    Die Virtualisierung von physischen Umgebungen sorgt nicht nur für mehr Flexibilität, sondern auch für eine bessere Auslastung der Systeme und damit für gesteigerte Effizienz eines Unternehmens. Gerade für den Mittelstand bieten virtualisierte Infrastrukturen essenzielle Vorteile, aber auch einige Herausforderungen bei der Umsetzung, was zudem Studien belegen. Danach sind die Unternehmen bei Virtualisierungsprojekten insbesondere mit Performance-Engpässen, nicht vorhergesehenen Kosten und Ausfallzeiten konfrontiert.