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Microsoft Edge: 111 Sicherheitslücken


Mehr Lücken überall, außer im Internet Explorer
Windows-Sicherheitslücken in 2016: Eset veröffentlicht neuen jährlichen Bericht - Sicherheitslücken in Windows-Betriebssystemen nehmen im Vergleich zum Vorjahr zu

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Eset hat ihren Windows-Sicherheitsbericht für 2016 ("Windows Exploitation in 2016") veröffentlicht. Die neueste Version des jährlichen Berichts beleuchtet die größten Schwachstellen verschiedener Windows-Versionen im vergangenen Jahr. Auf 25 Seiten gibt Eset einen Überblick über Sicherheitslücken in dem Betriebssystem, die in den letzten zwölf Monaten aufgetreten sind. Dabei werden besonders bekanntermaßen anfällige Komponenten wie der Internet Explorer und Windows User Mode Components betrachtet.

Der Bericht enthält unter anderem Statistiken über Sicherheitslücken in Microsoft-unterstützten Versionen von Windows, den Systemkomponenten, Webbrowsern und Microsoft Office. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl der behobenen Windows-Schwachstellen in fast allen Bereichen zugenommen. Die Windows User Mode Components wiesen mit 116 die meisten Sicherheitslücken auf.

Die einzige Ausnahme ist überraschenderweise der Internet Explorer, der in der Vergangenheit für Sicherheitslücken berüchtigt war: Hier ging die Zahl der behobenen Schwachstellen auf 109 zurück, im Vergleich zu 242 in 2015. Und auch die Zahl der Sicherheitslücken, die tatsächlich ausgenutzt wurden, ging im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Im neuen Webbrowser Microsoft Edge wurden 111 Sicherheitslücken behoben. Davon wurde, soweit bekannt, keine von Cyberkriminellen ausgenutzt. Edge ist im Vergleich zu anderen Browsern mit den meisten Sicherheitsfunktionen ausgestattet, gefolgt von Google Chrome und Internet Explorer. Im Gegensatz dazu beinhaltet Edge jedoch standardmäßig wichtige Features wie AppContainer, die ihn weniger angreifbar machen.

Desweiteren beinhaltet der Bericht unter anderem:
>>
Informationen über Firmware-Sicherheit und Sicherheitsfunktionen, die sowohl in Hardware als auch in modernen Windows-Versionen implementiert wurden

>> Informationen über die veröffentlichten Aktualisierungen, die diesbezüglichen Aussagen über die Tendenz zu Sicherheitslücken und die Darstellung der Statistiken 2016 im Vergleich zu 2015

>> Einen detaillierten Einblick in die Sicherheitstechnologie zur Schadensbegrenzung in den letzten Windows-Versionen, einschließlich CFG, KASLR und Virtualization Based Security

>> Informationen über die Effektivität der Sicherheit wichtiger Webbrowser und die Verwendung von internen Windows-Schutzmaßnahmen

>> Ein separater Abschnitt über Sicherheitslücken legitimer Treiber von Drittanbietern, die System-Berechtigungen zu einem Betriebssystem verschaffen

>> Informationen über Microsofts Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET)
(Eset: ra)

eingetragen: 23.01.17
Home & Newsletterlauf: 17.02.17


Eset: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Schriften

  • Anforderungen des IT-Sicherheitsgesetzes

    Damit gewährleistet werden kann, dass die KRITIS-Unternehmen kontinuierlich über das geforderte Sicherheitsniveau verfügen, müssen sie zukünftig regelmäßig den ausreichenden Schutz ihrer kritischen Infrastrukturen nachweisen. TÜV Trust IT hat einen kostenlosen Leitfaden herausgegeben, der konkrete Antworten auf die 10 meistgestellten Fragen zum Nachweis der Anforderungen des BSI-Gesetzes gibt. Nach dem vom Bundestag verabschiedeten IT-Sicherheitsgesetz (IT-SiG) sind einige Unternehmen der sogenannten KRITIS-Sektoren verpflichtet, Vorkehrungen zum Schutz ihrer betriebenen kritischen Infrastrukturen nach dem Stand der Technik zu treffen. Dies gilt es nach §8a(3) des BSI-Gesetzes spätestens zwei Jahre nach Inkrafttreten der entsprechenden Rechtsverordnung gegenüber dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dann anschließend mindestens alle zwei Jahre neu nachzuweisen.

  • Von Event-Quellen über Audit-Policies

    Die iQSol GmbH hat in einem neuen, 30-seitigen Nachschlagewerk hilfreiche Tipps und Tricks für Admins zusammengefasst, die eine "Windows Enhanced Security", also die größere Sicherheit von Windows-Systemen, gewährleisten. Das PDF kann kostenfrei angefordert werden. Um Angriffe auf Daten und Systeme abwehren zu können, bevor sensible Informationen das Unternehmen verlassen oder für immer verloren gehen, arbeiten viele Administratoren bereits mit den sogenannten Logs, die sämtliche Bewegungen an Servern und in Netzwerken nachvollziehbar machen.

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    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Checkliste für mehr Sicherheit bei der Nutzung von Smartphones veröffentlicht. Die Zeit des Frühjahrsputzes sollten Anwender nutzen, um auch ihre Mobilgeräte von unnötigem Ballast zu befreien und damit mögliche Sicherheitsrisiken einzudämmen. Neben der Löschung von nicht mehr benötigten Daten, Apps, Verbindungseinstellungen oder Surfspuren ist es sinnvoll, auch die von Apps geforderten Berechtigungen kritisch zu überprüfen und diese gegebenenfalls zu ändern.

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    Die Virtualisierung von physischen Umgebungen sorgt nicht nur für mehr Flexibilität, sondern auch für eine bessere Auslastung der Systeme und damit für gesteigerte Effizienz eines Unternehmens. Gerade für den Mittelstand bieten virtualisierte Infrastrukturen essenzielle Vorteile, aber auch einige Herausforderungen bei der Umsetzung, was zudem Studien belegen. Danach sind die Unternehmen bei Virtualisierungsprojekten insbesondere mit Performance-Engpässen, nicht vorhergesehenen Kosten und Ausfallzeiten konfrontiert.