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Potenzieller Schaden übersteigt Geldforderungen


"Ransomware"-Whitepaper: Wie sich Unternehmen gegen Cyber-Erpressung wappnen können
Potenzieller Schaden übersteigt oft die Geldforderungen

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Spektakuläre Fälle wie "Locky" 2016 und "WannaCry" 2017 haben es gezeigt: Cyber-Attacken durch Ransomware nehmen immer weiter zu. Etwa die Hälfte der Unternehmen weltweit (49 Prozent) war im Jahr 2016 mit mindestens einer Online-Erpressung konfrontiert. 39 Prozent davon wurden mithilfe von Schadsoftware erpresst, wie der "2017 Midyear Cybersecurity Report" von Cisco Systems belegt. Um Unternehmen über den richtigen Umgang mit Schadsoftware aufzuklären, haben die IT-Dienstleister Dimension Data und Cisco nun das Whitepaper "Ransomware: The Pervasive Business Disruptor" veröffentlicht.

Immer mehr Unternehmen sind von Angriffen mit Schadsoftware betroffen, die Dateien auf fremden Computern verschlüsselt und von den Opfern für die Entschlüsselung Lösegeld fordert. Besonders der Dienstleistungssektor (28 Prozent), staatliche Behörden und Verwaltungseinrichtungen (19 Prozent), das Gesundheitswesen (15 Prozent) und der Einzelhandel (15 Prozent) geraten verstärkt in den Fokus (laut "Global Threat Intelligence Report 2017" von Dimension Data und NTT Security).

Dieser Trend ist unter anderem der zunehmenden Verbreitung von Ransomware-as-a-Service (RaaS) geschuldet, also von Plattformen, die von Cyber-Kriminellen für die Durchführung von Ransomware-Attacken bezahlt werden. Auch der Aufstieg von Cryptowährungen wie Bitcoin, die den Behörden die Nachverfolgung von Zahlungen an Cyber-Kriminelle erschweren, hat dazu beigetragen. Das neue Whitepaper "Ransomware: The Pervasive Business Disruptor", das im Auftrag von Dimension Data und Cisco Systems vom Beratungsunternehmen Frost & Sullivan erstellt wurde, fasst die aktuelle Bedrohungslage zusammen und zeigt Unternehmen Wege zur Verbesserung ihrer IT-Sicherheit auf.

Potenzieller Schaden übersteigt oft die Geldforderungen
Generell stellt Ransomware für Unternehmen ein ernstzunehmendes Problem dar, mit dem diese sich bereits vor einem Sicherheitsvorfall auseinandersetzen sollten. "Heutzutage ist keine Organisation mehr vor Cyber-Angriffen sicher. Zusätzlich zu hohen Geldforderungen können beispielsweise Produktionsausfälle, Lieferengpässe, der Diebstahl sensibler Daten, entgangener Umsatz oder Vertrauensverlust der Kunden zu noch größeren Schäden führen oder sogar existenzbedrohend sein", betont Daniel Miedler, Head of Business Unit Network Infrastructure & Security bei Dimension Data Austria, die Relevanz einer rechtzeitigen Vorbereitung auf solche Attacken. "Dabei sind Unternehmen alles andere als hilflose Opfer: Durch gezielte Vorbereitung lassen sich Cyber-Angriffe erfolgreich abwehren. Wichtig ist es, an verschiedenen Punkten anzusetzen, um die Angriffskette zu unterbrechen. Dazu gehören eine rasche Identifikation der Schadsoftware, der Schutz von Netzwerken und Geräten, eine schnelle und versierte Reaktion der IT-Fachleute auf Sicherheitsvorfälle sowie zeitgemäße Lösungen für Backups und Datenwiederherstellung."

Fünf Empfehlungen für den Schutz vor Cyber-Erpressung
Um Unternehmen und Organisationen im Kampf gegen Ransomware zu unterstützen, zeigt das Whitepaper "Ransomware: The Pervasive Business Disruptor", wie ein systematisches Vorgehen zum Schutz vor Cyber-Angriffen und erpresserischer Schadsoftware aussehen sollte. Konkret wird Führungskräften und Entscheidungsträgern die Anwendung eines Fünf-Punkte-Rahmenplans empfohlen:

1) Prognosen: Durch gezielte Analysen des Dark Webs, neuer Exploits und potenzieller Branchen- oder Unternehmensziele können IT-Dienstleister Vorhersagen über bevorstehende Cyberangriffe machen und Unternehmen rechtzeitig vorwarnen.

2) Schutz: Systeme für das Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM) sind für die IT-Sicherheit unerlässlich. Zudem stellt die Netzwerkzugriffskontrolle (NAC) sicher, dass nur Geräte, die über ausreichende Sicherheitseinstellungen verfügen und die IT-Sicherheitsrichtlinien einhalten, auf Unternehmenssysteme zugreifen können.

3) Erkennung: Unternehmen sollten Technologien implementieren, die Anomalien in der IT-Infrastruktur und eine Infiltration des Netzwerks durch Schadsoftware aufspüren. Das Netzwerk muss laufend hinsichtlich verdächtiger Anzeichen überwacht werden. Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz kann die Überwachung des Datenverkehrs automatisiert und beschleunigt werden.

4) Reaktion: Wenn ein Ransomware-Vorfall erkannt wird, müssen Sicherheitsexperten rasch die betroffenen Kommunikationskanäle an der Firewall oder im Intrusion Prevention System (IPS) blockieren und infizierte Geräte unter Quarantäne stellen.

5) Wiederherstellung: Die Einrichtung von Backups ist ein wichtiger Teil der Strategie für die schnelle Wiederherstellung blockierter oder verlorener Daten. Das Backup-System muss zudem verhindern, dass von der Ransomware böswillig verschlüsselte Daten wieder ins System eingespielt werden. Dies kann mit dynamischer Segmentierung und eingebauten Sicherheitsfeatures erreicht werden.

"Unternehmen und Organisationen sollten jetzt keine Zeit verlieren. Mit der rechtzeitigen Vorbereitung und der richtigen Absicherung kann die Anfälligkeit für Ransomware-Attacken drastisch verringert und der Schutz der IT-Systeme optimiert werden", so Daniel Miedler abschließend.

Das Whitepaper "Ransomware: The Pervasive Business Disruptor" von Dimension Data und Cisco Systems steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

eingetragen: 03.10.17
Home & Newsletterlauf: 17.10.17


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