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Bedrohung durch Cyber-Kriminalität und Datenklau


Zukunft der Malware und Cyber Scams: Die Frequenz, mit der sich ein durchschnittlicher Nutzer Malware-Attacken ausgesetzt sieht, wird stark ansteigen
Kriminelle wissen, dass Cybercrime lukrativer, einfacher und risikofreier ist, als Verbrechen in der realen Welt

(13.02.14) - Die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts verlässt sich mehr und mehr auf digitale Technologie. Dieser Fortschritt ist hauptsächlich positiv zu bewerten – dennoch hat diese Abhängigkeit auch ihre Nachteile. Der größte davon ist sicher die Bedrohung durch Cyber-Kriminalität und Datenklau. Je mehr wir auf Technologie angewiesen sind, desto angreifbarer sind wir für derartige Attacken. Worauf muss sich also die Generation der Digital Natives vorbereiten? Welche Rolle werden Security Scams in ein paar Jahren spielen? Faronics, Spezialistin für die Vereinfachung, Sicherung und Verwaltung von Mehrbenutzer-Computerumgebungen, wagt einen Blick in die Zukunft.

Frequenz
Was sich mit Sicherheit behaupten lässt ist, dass die Frequenz, mit der sich ein durchschnittlicher Nutzer Malware-Attacken ausgesetzt sieht, stark ansteigen wird. Die Abhängigkeit von digitalen Technologien ist höher als je zu vor – jede dieser Technologien stellt ein Portal dar, durch das Cyber-Kriminelle Zugriff auf persönliche Daten erlangen können, um sie für ihren eigenen finanziellen Nutzen zu missbrauchen. Kriminelle wissen, dass Cybercrime lukrativer, einfacher und risikofreier ist, als Verbrechen in der realen Welt. In den kommenden Jahren wird die Anzahl der Cyber-Angriffe definitiv stark nach oben gehen.

Wirksamkeit
Nicht nur die Frequenz der Malware-Angriffe und digitalen Scams wird ansteigen, auch die Wirksamkeit solcher Attacken wird sich verbessern. Sowohl Malware als auch Webmail Scams werden immer ausgeklügelter, da sie inzwischen vermehrt von organisierten Syndikaten ausgehen. Cybercrime ist mittlerweile ein sehr großes Gewerbe. Es wird immer schwieriger, die eingesetzten Methoden zu bekämpfen.

Ziele
Ein weiterer Punkt, der sich in Zukunft verändern wird, ist die Art der Ziele, auf die sich die Hacker fokussieren. Während die Angreifer derzeit noch versuchen, mit einer Attacke möglichst viele Ziele zu erreichen, werden sie in den kommenden Jahren wählerischer werden. Der Blick richtet sich jetzt darauf, wer die lohnendsten oder die angreifbarsten Ziele sind. Außerdem werden sich Angriffe auf Personen des öffentlichen Lebens und Regierungen weiter häufen – denn digitale Technologien werden auch in Hinblick auf Politik, Spionage und Konflikte immer relevanter.

"Der Blick in die Zukunft ist nicht gerade beruhigend", kommentiert Andreas Ressle, Channel Manager bei Faronics. "Unser Job ist es aber, uns mit den Gefahren auseinander zu setzen, die auf uns zukommen, um unsere Kunden mit Produkten auf dem neusten Stand der Technik zielgerichtet schützen zu können. " (Faronics: ra)

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Meldungen: Hintergrund

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    Im Jahr 2020 könnten es - laut Vorhersagen von Kaspersky - finanziell motivierte Cyberkriminelle vermehrt auf Apps zur Geldanlage, Systeme zur Verarbeitung von Finanzdaten online und aufstrebende Krypto-Währungen abgesehen haben. Zudem werden sich voraussichtlich der Handel mit Zugängen zur Infrastruktur von Banken und die Entwicklung neuer Varianten mobiler Malware basierend auf Sourcecode-Leaks etablieren. Neben den Bedrohungen im Finanzbereich hat Kaspersky im Rahmen ihres "Security Bulletins 2019/2020" auch mögliche Gefahren für andere Branchen prognostiziert.

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    Veracode veröffentlichte vor kurzem die zehnte Ausgabe ihres jährlich erscheinenden "State of the Software Security" (SoSS)-Reports. In diesem beschreibt die Anwendungssicherheitsspezialistin, wie sich die Sicherheit von Software und Applikationen im Laufe der letzten Jahre entwickelt hat und stellt eine Bilanz zum aktuellen Ist-Stand auf. Doch welche Trends zeichnen sich für die kommenden Jahre ab und auf welche Weise sollten Unternehmen auf die Veränderungen reagieren? Codes, auf denen Software und Applikationen aufbauen, werden stetig umgeschrieben oder erweitert, da Unternehmen ihre Angebote an die Bedürfnisse ihrer Kunden anpassen müssen. Jede neue Veränderung bedeutet aber auch, dass die Applikationen dadurch angreifbar werden. Somit steigt das Risiko, dass sich Fehler und Bugs einschleichen und damit die Sicherheit der jeweiligen Anwendung - oder sogar des Unternehmens - gefährden.

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    Die Bedrohungslage für OT-Systeme, kritische Infrastrukturen und industrielle Steuerungsanlagen wird sich auch 2020 im Vergleich zu 2019 kontinuierlich weiterentwickeln. Da diese Systeme dem öffentlichen Internet immer stärker ausgesetzt sind, wird es für Hacker immer einfacher, sie anzugreifen. Dies gilt nicht nur für staatlich unterstützte bzw. beauftragte Angreifer, sondern auch für Cyberkriminelle, die in erster Linie finanziell motiviert handeln. Es ist zu befürchten, dass gerade staatlich gesteuerte Angreifer ihre Ziele genauer auswählen und ihre Spuren besser verwischen werden. Die Fälle, von denen in den Medien berichtet wird, dürften nur die Spitze des Eisberges darstellen. Aufgrund der kleinen Stichprobe (2019 gab es lediglich 12 hochkarätige Angriffe weltweit) ist es unmöglich, ein genaues Bild über die tatsächliche Bedrohungslage zu erhalten.

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    Am Ende jedes Jahres setzen wir bei Forescout uns zusammen und erörtern, welche Trends sich unserer Meinung nach in den nächsten zwölf Monaten beschleunigen und welche neu entstehen werden. Als wir dieses Jahr mehr als 50 Prognosen auf letztendlich sechs eingrenzten, fiel uns einmal mehr auf, wie schnell sich der Cybersicherheitssektor doch verändert. Die Bedrohungen und Angreifer werden immer raffinierter und richten weiter verheerende Schäden in Unternehmen aller Größen und Branchen an, und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie strategischer denn je vorgehen müssen, wenn sie ihren Sicherheitsstatus verbessern wollen. Es bedeutet auch, dass sie sich mit vielversprechenden neuen Technologien auseinandersetzen müssen - einige davon erwähnen wir im Folgenden -, noch bevor diese sich allgemein etabliert haben. Dies umfasst sowohl die Einführung neuer Technologien als auch den Schutz neuer Geräte. Und schließlich bedeutet es, einige der Auswirkungen zu bedenken, die ein Cyberangriff auf wichtige Pfeiler unserer Gesellschaft haben könnte.

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