- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Hintergrund

Angriffe von Krypto-Trojanern verzehnfacht


Verschlüsselungstrojaner: GBS empfiehlt technische Sicherheitsmaßnahmen und Gefahrenaufklärung
Die Bedrohungslage ist heikel: Verschlüsselungstrojaner wie Locky und TeslaCrypt verbreiten sich trotz massiver Berichterstattung und Aufklärung in den Medien auch deshalb so rasend schnell, weil ihre Tarnung sehr gut ausfällt

- Anzeigen -





(10.05.16) - Von Oktober 2015 bis Februar dieses Jahres hat sich das Aufkommen der Angriffe durch Verschlüsselungstrojaner auf Unternehmensnetzwerke weltweit deutlich erhöht. Allein in Deutschland hat sich die Zahl der Krypto-Trojaner verzehnfacht. Darauf verweisen die E-Mail-Experten der Group Business Software Europa GmbH (GBS) unter Berufung auf entsprechende Informationen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

"Die Bedrohungslage ist heikel. Verschlüsselungstrojaner wie Locky und TeslaCrypt verbreiten sich trotz massiver Berichterstattung und Aufklärung in den Medien auch deshalb so rasend schnell, weil ihre Tarnung sehr gut ausfällt. Selbst erfahrene Anwender können nicht immer auf Anhieb erkennen, ob es sich um einen Angriff handelt", warnt Andreas Richter, EVP Marketing & Product Management bei GBS. Das Problem: Durch vortäuschen eines vertrauenswürdigen Absenders oder legitimen Anliegens werden Mitarbeiter dazu verleitet, schadhafte E-Mail-Anhänge zu öffnen oder verseuchte Links anzuklicken, um so die Schadprogramme in Unternehmen einzuschleusen. Dort verschlüsseln sie Geschäftsdaten, um für deren Freigabe Lösegeld zu erpressen.

Ransomware, auch getarnt als Makroviren in Office-Anhängen von E-Mails, erlebt derzeit Hochkonjunktur. Einmal ausgeführt, können sie zu massivem Datenverlust führen. "Eine Sensibilisierung von Mitarbeitern reicht angesichts solcher Attacken nicht aus. Unternehmen müssen geeignete technische Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, die an zentraler Stelle ansetzen sollten, um den einzelnen Anwender nicht mit Sicherheitsaspekten zu belasten", so der E-Mail-Experte weiter.

Wirkungsvoller Schutz vor Krypto-Trojanern beginnt beim Blockieren verdächtiger Dateitypen, geht über das Entfernen von potentiell verdächtigen E-Mail-Inhalten bis hin zum Umwandeln von E-Mails ins PDF-Format, wodurch ebenfalls verdächtige und verseuchte Inhalte entfernt werden. "Grundsätzlich ist auch eine Mehrscanner-Strategie eine erste Hürde für Angreifer. Viren werden im Minutentakt entwickelt, laut IT-Verband Bitkom sind es täglich 350.000 neue Schadprogramme (Malware). Schon der parallele Einsatz mehrerer Anti-Virenscanner mit zusätzlicher Cloud-Erkennungstechnologie kann unbekannte Schädlinge mit hoher Wahrscheinlichkeit zeitnah erkennen und unterbinden", ergänzt Andreas Richter.

GBS hat in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um im Bereich der E-Mail-Sicherheit innovative und leicht handhabbare Lösungen zu entwickeln. Um das Sicherheitsbewusstsein von Unternehmen weiter zu stärken, hat der Lösungsanbieter einen kostenlosen Security Guide veröffentlicht. Darin klärt der Anbieter von E-Mail-Sicherheitslösungen über die aktuelle Bedrohungslage durch Verschlüsselungstrojaner auf und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für den Fall eines Angriffs. (Group Business Software - GBS: ra)

eingetragen: 20.04.16
Home & Newsletterlauf: 10.05.16


Group Business Software: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.



Meldungen: Hintergrund

  • Höhlen Führungskräfte die IT-Sicherheit aus?

    Zwei Fragen: Wer hat die meisten Informationen in einem Unternehmen, die weitesten Rechte zum Datenzugriff und wird deshalb bevorzugt gehackt? Klar, das Topmanagement. Wer sollte sich daher konsequent schützen und schützen lassen? Eben. Doch Sicherheit kann unbequem sein und neue Untersuchungen zeigen einen gefährlichen Trend: Viele leitende Angestellte weichen Cybersicherheits-Richtlinien auf oder ignorieren sie einfach. Die weltweite Studie "Hacked Off!" von Oktober 2019 untersucht detailliert den Druck, unter dem IT-Sicherheits-Profis stehen und wie sich dieser auf die Wirksamkeit von Sicherheitsmaßnahmen auswirkt. Auch geht sie der Frage nach, was die Befragten als die besten Strategien zur Gewährleistung der IT-Sicherheit von Unternehmen ansehen. Die von Bitdefender in Auftrag gegebene Studie berücksichtigt die Einschätzungen und Meinungen von mehr als 6.000 IT-Sicherheitsexperten in acht Ländern, 515 davon in Deutschland.

  • Malware und Hacking Services

    Das Darknet stellt Cyberkriminellen eine Vielzahl branchen- und unternehmensspezifischer Angriffs-Tools und -services zur Verfügung. Solche Angebote werden für klassische Sicherheitslösungen immer mehr zum Problem, meint Bromium, da sie für die Erkennung neuer, modifizierter oder benutzerdefinierter Malware weniger geeignet sind. Das Darknet hat sich zu einer idealen Quelle für Malware-Tools und -Services entwickelt. So lautet das Ergebnis der Studie "Behind the Dark Net Black Mirror", die die University of Surrey in Südostengland durchgeführt hat - gesponsert vom Sicherheitssoftware-Anbieter Bromium. Allein in den letzten zwei Jahren hat sich das Angebot an Tools und Services für Cyberangriffe um 20 Prozent erhöht. Dabei sticht ein Ergebnis besonders ins Auge: Es sind nicht nur Standard-Schadprogramme zu finden, sondern vor allem branchen- und unternehmensspezifische Malware und Hacking Services.

  • Noch keine Rekord-Bußgelder verhängt worden

    Die EU-Datenschutz-Grundverordnung war und ist nicht unumstritten. Im Mai 2019 - also ein Jahr nach Wirksamwerden der DSGVO - haben Unternehmen, Institutionen und diverse Verbände eine erste Bilanz gezogen. Demnach sind EU-weit rund 150.000 Verstöße gemeldet worden. In deutlich weniger Fällen wurden aber bis dato auch Bußgelder verhängt. Zur Erinnerung: Die Datenschutzbehörden können aufgrund der DSGVO Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 Prozent des weltweiten Umsatzes eines Unternehmens im zurückliegenden Geschäftsjahr verhängen. Im Verhältnis zu anderen europäischen Ländern halten sich die Zahl der Verstöße und ebenso die Höhe der bis dato verhängten Bußgelder in Deutschland in Grenzen. Im Mai veröffentlichte die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine Umfrage der Behörden eine Summe von 485.000 Euro an verhängten Strafzahlungen. Das höchste in Deutschland verhängte Bußgeld belief sich auf 80.000 Euro.

  • Quantencomputer knacken Verschlüsselungen

    Deutsche Unternehmen stehen unter digitalem Dauerbeschuss. Egal, ob Großkonzern oder Mittelständler: Qualität und Umfang der Cyber-Attacken haben in der Vergangenheit ständig zugenommen. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Ganz im Gegenteil: Die Hacker werden neue Technologien geschickt zu nutzen wissen, um ihr Handwerk weiter zu perfektionieren. Dell Technologies zeigt auf, welche neuen Cyber-Bedohungen in den nächsten Jahren auf die Unternehmen zukommen werden. In drei Jahren: 5G öffnet neue Einfallstore: Der neue Mobilfunkstandard 5G wird dafür sorgen, dass künftig deutlich mehr Geräte, Sensoren und kritische Services miteinander vernetzt sind als das heute noch der Fall ist. In der Industrie werden dabei IT und OT, also die Systeme zur Steuerung der Anlagen, stark miteinander verschmelzen. Dadurch bieten sich Cyber-Kriminellen noch einmal erheblich mehr Angriffsflächen.

  • Angriff bedient sich eines "Supply-Chain-Angriffs"

    Forscher von Bitdefender haben ein komplexes Malware-Ökosystem entdeckt, das darauf abzielt, die Kryptowährung Monero (XMR) auf leistungsstarken Computern von Gamern abzubauen. Die Methode wurde Beapy/PCASTLE getauft und besteht aus Python- und PowerShell-Komponenten, um einen Kryptominer mit einem Wurm zu kombinieren. So kann sich die fortschrittliche Malware seitlich bewegen und ihre Opfer durch nicht gepatchte Schwachstellen infizieren, die dem gefährlichen EternalBlue Exploit nicht unähnlich sind. Beapy/PCASTLE ist für Cyberkriminelle potenziell eine sehr profitable Malware.