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Allgegenwärtige Android-Malware


Dauerbrenner Malware: Diese aktuellen Brandherde müssen im Auge behalten werden
Malware-Aktivitäten aus dem Jahr 2016 und Schlüsse für die weitere Entwicklung

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SophosLabs hat die Malware-Aktivitäten der letzten Monate analysiert und auf dieser Grundlage einen ausführlichen Report über die Entwicklung der Gefahren durch Malware erstellt. Demnach ändert sich die Bedrohungslage zwar beinahe täglich, Hauptziele der Hacker werden jedoch wie im Vorjahr Windows-Geräte sein. Auch andere Plattformen gelangen zunehmend ins Visier der Cyberkriminellen. SophosLabs identifiziert vier Trends, die 2016 Fahrt aufgenommen haben und voraussichtlich in den nächsten Monaten massiver auftreten:

1. Linux-Malware, die Sicherheitslücken bei IoT-Geräten ausnutzt

2. Allgegenwärtige Android-Malware – unvermindert häufig

3. MacOS-Malware, die potenziell unerwünschte Anwendungen (PUA) verbreitet

4. Microsoft Word Intruder-Malware, die über Office-Anwendungen hinaus geht

Linux und Internet of Things
Linux wird immer häufiger für Angriffe auf IoT-Geräte – von der Webcam bis hin zu vernetzten Haushaltsgeräten – genutzt. Standardpasswörter, veraltete Linux-Versionen und fehlende Verschlüsselung laden zukünftig Angreifer dazu ein, sich diesen Geräten zu widmen.

Android-Malware
Über 20 Prozent der 2016 analysierten Malware-Angriffe auf Android-Geräte gingen nach dem gleichen Muster vor und wurden durch Werbung und Registrierungsprozesse aktiviert. Diese Malwareart – am häufigsten in Form von Andr/PornClk vorkommend – lädt Android Application Packages (APKs) herunter, platziert Shortcuts auf den Bildschirm und ist so in der Lage an Informationen wie Geräte-ID, Telefonnummer oder andere sensible Daten zu gelangen.

MacOS Malware
Malware für MacOS-Geräte ist hauptsächlich dazu konzipiert, Passwörter durch Platzierung eines speziellen Codes zu stehlen, wie zum Beispiel OSX/KeRanger-­A. Zwar werden auch in Zukunft weniger Angriffe auf Mac- als auf Windows-Geräte erfolgen, doch die Zeiten, als sich MacOS-Nutzer sicher fühlen konnten, sind lange vorbei.

Windows-Malware
In der Vergangenheit zielten Windows-basierte Malware-Kits auf Office- bzw. Word-Anwendungen, doch zukünftig erweitert sich deren Wirkungskreis durch Exploits, die nicht auf MS Office basieren. So wurde beispielsweise im Sommer 2016 erstmal ein Exploit entdeckt, der Schwachstellen im Adobe Flash Player ausnutzte.

Fazit
Diese vier Beispiele zeigen, dass der Cyber-Kriminalismus immer professioneller wird und vor allem gezielter vorgeht. Unternehmen müssen, neben einem schlagkräftigen Next-Gen-IT-Sicherheitskonzept, vor allem dafür sorgen, dass Endanwender bedacht und verantwortlich handeln, um nicht Opfer von beispielsweise Social Engineering-Angriffen zu werden.
(Sophos: ra)

eingetragen: 13.03.17
Home & Newsletterlauf: 04.04.17


Sophos: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Hintergrund

  • Datenschutz-Compliance im Blickpunkt

    Vier Trends in Sachen Datensicherheit für das Jahr 2018 sieht Arcserve. Angesichts des wachsenden Risikos Ransomware suchen Unternehmen intensiv nach Antworten auf die unvorhersehbare Nichtverfügbarkeit ihrer Daten. Durch das verbindliche Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung am 25. Mai 2018 benötigen Unternehmen schnell Lösungen, die die Compliance mit der DSGVO sicherstellen. Zudem wollen die Verantwortlichen ihre Storage-Infrastruktur vereinfachen. Vier Trends werden daher den Datensicherheits-Markt in 2018 massiv prägen.

  • Cybersicherheit: Welche Trends 2018 ab?

    Mit dem stetig wachsenden Zustrom von Internet Embedded-Technologien (IET) und dem Einzug des Internet der Dinge in Unternehmen - in Form von Druckern, Konferenzlösungen, Gebäudesicherheitstechnik, vernetzter Heizung, Lüftung und Klimatisierung, automatisierter Beleuchtung und anderen Geräten - würde es nicht überraschen, wenn diese Technologien im Jahr 2018 bei einem großen Datenklau im Mittelpunkt stehen. Noch hat es keine großen Zwischenfälle im direkten Zusammenhang mit diesen Technologien gegeben. Es gibt jedoch zwei Möglichkeiten, wie sie bei einem Datenverlust eine Rolle spielen könnten. Erstens auf indirektem Weg, wenn ein Unternehmen bereits kompromittiert ist und der Angreifer die IET-Systeme dann in der sekundären Phase nutzt, um seine Anwesenheit im Netzwerk zu verbergen. Weil diese Technologien leider nicht überwacht und beim Überprüfen der Sicherheitsumgebung oft übersehen werden, lassen sie sich von Angreifern auf diese Weise als Advanced Persistent Threat (APT) verwenden.

  • Das allwissende, gierige Auge Saurons

    Das nächste Mal, wenn man eine Webseite öffnet, stelle man sich vor, dass gleichzeitig eine Filmcrew eintrifft. Ein Kameramann platziert seine Kameralinse direkt über der eigenen Schulter und zwar so blitzartig schnell, dass die Webseite, die man gerade aufruft, noch nicht einmal vollständig geladen ist. Da hat die mitschauende Kameralinse bereits alles auf dem Bildschirm gierig erfasst. Jeder Mausklick, Scroll und Tastenschlag wird registriert. Unrealistisch? Mit Nichten, denn man vergisst allzu gerne, dass die virtuelle Linse existiert, alles sieht und speichert. So bewegt man sich beispielsweise durch den Checkout-Prozess und wird nach Namen, Adresse und Bezahlmodalitäten gefragt.

  • Krypto-Mining-Malware eingebettet

    Wie jetzt bekannt wurde, ist das Landesamt für Besoldung und Versorgung Baden-Württemberg seit Herbst 2017 bis Anfang des Jahres 2018 Opfer einer Hackerattacke geworden. Bei dem Angriff zielten die Kriminellen nicht auf Daten ab, sondern auf die Rechenleistung der Server. Die bislang unbekannten Angreifer sind mehrmals erfolgreich in das Computersystem eingestiegen, um so Krypto-Währungen wie Monero zu schürfen. Das heimliche Schürfen von Krypto-Währungen auf Computern von Unbeteiligten ist aufgrund explodierender Kurse von Bitcoin & Co. derzeit ein wichtiger Trend in der Malware-Szene.

  • Kommerzialisierung von Cyber Security-Angriffen

    Für das kommende Jahr erwartet TÜV Trust IT eine weitere Zunahme der Vielfalt und Intensität von Sicherheitsbedrohungen. Geschäftsführer Detlev Henze hat einige Trendaussagen für 2018 zusammengestellt, welche über die üblichen Buzzword-Threats zu Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Social Engineering etc. deutlich hinausgehen. Skriptbasierte Schadsoftware verschärft die Bedrohungslage: Schadsoftware setzt zunehmend auf skriptbasierte Sprachen wie Visual Basic Script (VBS), JavaScript oder PowerShell. Der Grund dafür ist, dass die Zielsysteme die Interpreter für diese Sprachen häufig direkt zur Verfügung stellen, sodass die Schadsoftware ohne Umwege ausgeführt werden kann.