- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Invests

Nach neuesten Security-Standards


Pfalzwerke: prego services sichert IP-Anbindung von Windparks gegen Cyber-Attacken ab
Im Rahmen einer umfassenden Risikobetrachtung analysierte der IT-Dienstleister zusammen mit dem Energieversorger den Schutzbedarf sämtlicher Daten und bewertete ihr Bedrohungspotenzial sowie die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Angriffs

(13.10.15) - Zur Steuerung ihrer neuen Windkraftanlagen nutzen die Pfalzwerke ein IP-basiertes Prozessnetzwerk. Um es vor Hackern zu schützen, hat der IT-Dienstleister prego services es nach neuesten Security-Standards abgesichert. Die Pfalzwerke Aktiengesellschaft in Ludwigshafen – größter Energieversorger der Pfalz und des Saarpfalz-Kreises – haben drei neue Windparks in Betrieb genommen. Insgesamt neun Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von jeweils 2,5 Megawatt an den Orten Oberndorf, Göllheim und Bubenheim sind nun am Netz. Um ein sicheres Einspeisemanagement der Anlagen zu gewährleisten, haben die Pfalzwerke gemeinsam mit dem IT-Dienstleister prego services ein geschütztes IP-Prozessnetzwerk konzipiert und implementiert.

Der Hintergrund des Projekts: Um EEG-Anlagen wie Windkraftwerke zu steuern, nutzen viele Energiedienstleister das Internet – so auch die Pfalzwerke. Diese Öffnung nach außen bringt aber neue Bedrohungen mit sich: die Gefahr von Cyber-Attacken. Im Fall der Pfalzwerke wäre dabei nicht nur der Energieversorger selbst, sondern auch die zahlreichen weiteren angebundenen Parteien gefährdet – unter anderem der Hersteller der Windanlagen, ein Netzbetreiber und ein Direktvermarkter. Darüber hinaus zählen immer mehr große Industriebetriebe, die besonders hohe Sicherheitsanforderungen stellen, zu den Kunden der Pfalzwerke.

Aus diesen Gründen entschloss sich der Energieversorger, für die neuen Windparks ein Prozessnetzwerk zu implementieren, das den aktuellsten Sicherheitsstandards gerecht wird. Dazu zählen unter anderem die nationalen und internationalen Normen ISO/IEC 27002 und ISO/IEC TR 27019 sowie die Vorgaben des vom BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) herausgegebenen Whitepapers "Anforderungen an sichere Steuerungs- und Telekommunikationssysteme".

Maßgeblich unterstützt wurden die Pfalzwerke dabei von prego services. Im Rahmen einer umfassenden Risikobetrachtung analysierte der IT-Dienstleister zusammen mit dem Energieversorger den Schutzbedarf sämtlicher Daten und bewertete ihr Bedrohungspotenzial sowie die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Angriffs. Daraus leitete er dann ein passgenaues Security-Design für das Prozessnetzwerk ab, in das unter Berücksichtigung der Kosteneffizienz gezielte Schutzmaßnahmen eingebaut wurden. Zu ihnen gehören etwa redundante Systeme oder die Einteilung des Netzwerks in einzelne Zonen, die jeweils eigene Sicherheitsvorkehrungen aufweisen und durch Gateways voneinander getrennt sind. (prego services: ra)


prego services: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Invests

  • Zugang zu Kryptowährungs-Handelsplätzen

    Das Investieren in neue digitale Währungen leichter machen - dieses Ziel verfolgt das Zuger Unternehmen Crypto Finance AG. Die Trading-Plattform für das Brokergeschäft entwickelte die Schweizer Softwarefirma Ergon in Rekordzeit. Die zur Unternehmensgruppe gehörende Crypto Broker AG übernimmt als Vermittler die Handelstätigkeiten mit einer intelligenten Trading-Plattform und bietet Zugang zu den weltweit größten Kryptowährungs-Handelsplätzen. Die Entwicklung dieser zentralen Handelsplattform vertraute die Crypto Broker AG dem Schweizer Softwarehersteller Ergon Informatik AG an. Dazu meint Jan Brzezek, Geschäftsführer der Crypto Broker AG: "Für uns war es wichtig, dass wir für unser zeitkritisches Projekt einen Partner haben, der das entsprechende Wissen hat und überaus agil und rasch solch eine Lösung umsetzen kann."

  • Monitoring und Security

    Mit der Kooperation der Schweizer IT-Lösungsanbieterin Emitec Datacom, einem Tochterunternehmen der Emitec AG, und des Leipziger Technologieunternehmens Rhebo können Schweizer Unternehmen der Industrie 4.0 und Kritischen Infrastrukturen (Kritis) in Zukunft zuverlässig ihre industriellen Netzwerke gegen Störungen und Cyberangriffe absichern. Emitec Datacom ist in der Schweizer IT-Landschaft führender Anbieter effektiver Lösungen für Netzwerk- und Datenmanagement und blickt auf über 24 Jahre Erfahrung zurück. Zu seinen Kunden gehören neben verschiedensten Energieversorgern auch eine Vielzahl der Schweizer Top 500 Unternehmen.

  • Steigende Bedrohungslage im Internet

    Der Siegeszug der aktuellen Consumer-Trends wie das Smart Home und das Internet der Dinge scheint nicht aufhaltbar. Doch unzureichender Schutz bei immer stärkerer Vernetzung öffnet Cyberkriminellen - zunehmend auch wörtlich - Tür und Tor. Um ihren mehr als drei Millionen Kunden eine zukunftsorientierte Sicherheitslösung zur Verfügung zu stellen, setzt die Sunrise Communications AG mit Hauptsitz in Zürich auf die Cloud-basierte Security-Technologie des deutschen Sicherheitsanbieters Secucloud. Dessen leistungsstarke Funktionalitäten für Internet-Sicherheit inklusive Kindersicherung werden Sunrise-Kunden seit kurzem auf Abonnement-Basis zur Verfügung gestellt.

  • Schwachstellen-Management-Lösung

    Greenbone, Lösungsanbieterin zur Schwachstellen-Analyse von IT-Netzwerken, stattet ab sofort die kanadische Gesundheitsbehörde Alberta Health Services mit ihrer Vulnerability-Management-Lösung aus. Vom Einsatz des "Greenbone Security Managers" (GSM) profitieren zukünftig mehr als 110.000 Mitarbeiter, etwa 35.000 Betten an mehr als 100 Klinik-Standorten sowie etwa 650 Gesundheitszentren in Kanada. Im ersten Schritt schützt Alberta Health Services mit der Schwachstellen-Management-Lösung die nicht-medizinische Informationstechnologie (IT). Ein zusätzlicher Einsatz für die Medizin-IT wird derzeit innerhalb der Gesundheitsbehörde diskutiert. Der Greenbone Security Manager findet Schwachstellen im gesamten IT-Netzwerk, bewertet deren Risiko und stößt Prozesse und Maßnahmen zur Beseitigung an.

  • Schutz der Endgeräte

    Bromium hat in Deutschland ihren ersten Kunden in der Versicherungsbranche gewonnen. Die Münchener Verein Versicherungsgruppe schützt ihre rund 800 Endpunkte mit einer Bromium-Lösung vor Malware und zielgerichteten Cyber-Attacken. Die Münchener Verein Versicherungsgruppe, ein bundesweit tätiger Allbranchenversicherer, hat die Lösung "Bromium Secure Platform" erfolgreich in Betrieb genommen. Mit ihr können alle potenziell gefährlichen Aktivitäten auf Endpunkten vollständig isoliert werden. Damit besteht ein umfassender Schutz vor Malware, wobei diese nicht zwingend als solche erkannt werden muss.