- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Kommentare & Meinungen

Kommentare & Meinungen


Im Überblick

  • Insbesondere Unternehmensnetzwerke in Gefahr

    Eine neue Ransomware-Attacke hat bereits einige Unternehmen getroffen. Die Malware "Bad Rabbit" verschlüsselt Daten auf infizierten Computern und erpresst damit eine Zahlung von 0,05 Bitcoin (rund 243 Euro) für den Decodierungsschlüssel. Die Lösegeldforderung ähnelt der des NotPetya-Angriffs im Juni 2017. Laut den Experten von Kaspersky sind auch die Methoden nicht unähnlich. Zu den betroffenen Organisationen zählen unter anderem das U-Bahn-System in Kiew, der Flughafen Odessa, und die russische Medienorganisation Interfax, deren Server für einige Stunden offline waren. Aber auch einige deutsche Unternehmen sollen inzwischen betroffen sein.


Im Überblick

  • Identität des Autos im Visier

    Die Gefahr von Hackerangriffen auf Fahrzeuge stellt eine ernstzunehmende Herausforderung für Automobilhersteller dar. In Anbetracht der langen Produktlebenszyklen von Fahrzeugen gilt es schon jetzt, auf zukünftige technologische Entwicklungen wie Quantum-Computing vorbereitet zu sein. Denn auch Cyberkriminelle werden das Potenzial für ihre Zwecke nutzen.


Inhalte


07.06.17 - Was uns die sieben Jahre alte Schwachstelle im Linux-Kernel zeigt

19.06.17 - Betreiber von IT-Systemen sollten, bevor sie über aktive Gegenmaßnehmen nachdenken, erst einmal über eine bessere Erkennung ausgefuchster Angriffe nachdenken und hier die Sensorik verbessern

20.06.17 - WannaCry verlangt nach effizientem Software Vulnerability Management

20.06.17 - WannaCry 2.0: EternalBlue-basierte Ransomware wird zur Normalität

20.06.17 - WannaCry: Sicherheitsupdates schnellstmöglich installieren

21.06.17 - Cybersicherheit nach der WannaCry-Attacke – Was bringt die Zukunft?

29.06.17 - Verschlüsselungstrojaner selbst sind bei Weitem nichts Neues – ungewöhnlich war in diesem Fall nur der Verbreitungsweg

03.07.17 - 83 Prozent der befragten IT-Sicherheitsprofis werden von ihren Kollegen bei persönlichen Computerproblemen regelmäßig um Hilfe gebeten werden

04.07.17 - Industroyer – wie gefährlich ist das "neue Stuxnet"?

05.07.17 - IoT als Synonym für die Intransparenz des Traffics?

06.07.17 - Ungenügendes IT-Sicherheitsniveau führt fast zum Super-GAU

07.07.17 - Warum wir von Ransomware nicht wirklich überrascht sein sollten

07.07.17 - Nach WannaCry heißt es Tränen trocknen und Daten besser sichern

11.07.17 - Die Bundesregierung beschloss die Ausweitung des IT-Sicherheitsgesetzes auf insgesamt 918 Kritische Infrastrukturen

13.07.17 - Security-Industrie muss den Mensch ins Zentrum ihrer Bemühungen stellen

21.07.17 - WannaCry: Weckruf für das öffentliche Bewusstsein

24.07.17 - Ransomware namens Petya zeigt das immer größer werdende Ausmaß des Phänomens Ransomware

24.07.17 - Petya oder NotPetya – das ist hier nicht die Frage

26.07.17 - Bitdefender: Unsere Mission als Anbieter von Sicherheitslösungen ist es, Anwender vor jeglicher Malware zu schützen, unabhängig von deren Quelle

27.07.17 - Cybersecurity-Investitionen in Richtung Entdeckung und Reaktion verschieben

28.07.17 - Verschlafen Unternehmen die Umsetzung der neuen Datenschutzrichtlinie?

08.08.17 - Was die bedrohliche Ransomware-Kampagne Petya lehrt

10.08.17 - Bitmi kritisiert Digital-Aktionismus der Deutschen Bundesregierung

10.08.17 - Der Umgang mit Datenpannen oder wie man Geld aus dem Fenster wirft

17.08.17 - Zerto: Die Diskussion geht am Kern der Sache vollkommen vorbei, denn Ransomware lässt sich nicht vermeiden

05.09.17 - Next-Generation-Antiviren-Lösungen versprechen viel und halten wenig

07.09.17 - F-Secure: Nein, die deutsche Polizei kann WhatsApp nicht hacken

11.09.17 - Notwendige Investitionen: Der Preis der IT-Sicherheit

12.09.17 - Generell basiert die Verschlüsselung eines VPN auf einem von zwei Verschlüsselungsprotokollen

14.09.17 - Verschlüsselung: Von der TLS-Überwachung zur Massenüberwachung?

02.10.17 - Unverzichtbar, im Moment einer Cyberattacke über einen Notfallplan zu verfügen

13.10.17 - Die Lehren aus den Ransomware-Angriffen: kurzen Prozess machen

27.10.17 - Kennwörter regelmäßig zu wechseln ist so wichtig wie eh und jeh

09.11.17 - EU-Vorschläge für Cyber-Sicherheit und Datenfluss: Mehr Einsatz für den Mittelstand

20.11.17 - Eine Veränderung der Angriffe zeichnet sich im Alltag ab: Hacker führen ihre Angriffe bewusst sichtbar aus

22.11.17 - Zweiter Anlauf für den Verschlüsselungsstandort Nummer 1

24.11.17 - Anforderungen an einen künftigen Europäischen Zertifizierungs- und Kennzeichnungsrahmen für IKT-Sicherheit

30.11.17 - Mit einer neuen verbesserten Variante, dem Win32/Diskcoder.D, einer modifizierten Version des Win32/Diskcoder.C, haben wir es jetzt bei "Bad Rabbit" zu tun

04.12.17 - Offensichtlich bedient sich Bad Rabbit der Waterhole-Methode

06.12.17 - Hackerangriffe auf Pkw: Weiteres Gefahrenpotenzial lauert in der Zukunft

08.12.17 - Neue Ransomware "Bad Rabbit" attackiert Unternehmen

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Kommentare und Meinungen

  • Drive-By-Infektionen als Adobe Flash-Update

    Bislang macht die Bad Rabbit-Ransomware vor allem durch ihren auffälligen Namen von sich reden. Der Crypto-Trojaner selbst erscheint technisch nicht besonders bemerkenswert, so nutzt er etwa keinen neuen oder kreativen Angriffs-Vektor. Bemerkenswert ist allerdings, dass es immer noch Unternehmen und Organisationen gibt, die nichts aus den letzten Ransomware-Wellen gelernt zu haben scheinen. Offensichtlich bedient sich Bad Rabbit der Waterhole-Methode, d.h. die Malware wird durch infizierte Internet-Seiten, auf die die anvisierten Ziele häufig zugreifen, verbreitet. Diese Drive-By-Infektionen werden als Adobe Flash-Update getarnt und auf diese Weise unbedarfte Nutzer dazu verleitet, die Schadsoftware herunterzuladen. Mit Applikations-Whitelisting, aktuellen Browsern und Standard-Sicherheitssoftware sollte eigentlich eine Infektion vermieden werden. Dass wir trotzdem von betroffenen Unternehmen hören, etwa der Nachrichtenagentur Interfax, wirft ein schlechtes Bild auf die Sicherheitspraxis zahlreicher Firmen und Institutionen.

  • Ausbreitung von Bad Rabbit

    Die unter dem Namen "Bad Rabbit" bekannt gewordene Ransomware hat bereits einiges an medialer Aufmerksamkeit erlangt. Die ersten Opfer waren vornehmlich russische Nachrichtenagenturen und andere Institutionen in Russland und der Ukraine. Andrew Clarke, One Identity, kommentiert.

  • Zertifizierung muss auf offene Normen setzen

    Die Europäische Kommission hat einen Regulierungsvorschlag veröffentlicht, der auch einen künftigen Europäischen Zertifizierungs- und Kennzeichnungsrahmen für IKT-Sicherheit betrifft. Er soll die Sicherheitseigenschaften von Produkten, Systemen und Diensten, die bereits in der Entwurfsphase ("security by design") integriert sind, verbessern. Die gute Absicht ist erkennbar, zumal ein erhöhter Schutz der Bürger und Unternehmen durch bessere Cybersicherheits-Vorkehrungen erstrebenswert ist. Dennoch hat der Vorschlag erhebliche fachliche Mängel. Darüber hinaus mangelt es an Offenheit und Transparenz, wie man sie von Normensetzung erwarten kann, die der Unterstützung der EU-Gesetzgebung dienen soll.

  • Generelle Problematik der Verschlüsselung lösen

    Wir dürfen gespannt sein, wie die neue Bundesregierung die vom letzten Kabinett angepeilte "Datenordnungspolitik" weiter vorantreibt. Neben dem Breitbandausbau wird das besonders in Bezug auf Verschlüsselung spannend - nicht nur wegen der NSA-Affäre sondern auch, um sich als Vorreiter der Digitalisierung zu positionieren. Ziel der großen Koalition war es, Deutschland zum Verschlüsselungsstandort Nummer eins zu machen und dem Bürger die sichere elektronische Kommunikation mit den Behörden zu ermöglichen. Ist dies gelungen? Wohl nur teilweise, denn die Politik hat mit dem De-Mail-Gesetz zwar Regelungen zur verschlüsselten Kommunikation erlassen. Das Ziel ist jedoch noch lange nicht erreicht, und dass andere Länder, darunter auch die Schweiz, gesicherte elektronische Kommunikation noch nicht in der Gesetzgebung verankert haben, ist wahrscheinlich nur ein schwacher Trost.

  • Sicherheit im Netz: Bleiben wir wachsam

    Zahlreiche Cyberattacken zeigen uns, dass ein Zwischenfall katastrophale Folgen haben kann: Produktionsausfälle, Standortschließungen, Verlust von geschäftskritischen Daten und Auswirkungen auf das Image. Monat für Monat erleben wir immer ausgefeiltere Angriffe mit neuen Bedrohungen für Schwachstellen in Unternehmen und Behörden. Natürlich ist es illusorisch zu glauben, dass man solche Cyberattacken stoppen kann. Unternehmen müssen daher reagieren und dürfen nicht mehr passiv bleiben. Für viele Unternehmen ist die Cybersicherheit ein Kostenfaktor sowohl technologisch als auch personell sowie organisatorisch. Daher behandeln Organisationen diese Thematik oft stiefmütterlich. Mehr als die Hälfte der Unternehmen geben immer noch weniger als 3 Prozent ihres IT-Budgets für Sicherheit aus (Quelle: Clusif 2016).