- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Kommentare & Meinungen

Sicherheit im Netz: Bleiben wir wachsam


Eine Veränderung der Angriffe zeichnet sich im Alltag ab: Hacker führen ihre Angriffe bewusst sichtbar aus
Cybersicherheit sollte als strategischer Bereich in der Unternehmensführung angesiedelt sein

- Anzeigen -





Von Pierre Calais, CEO Stormshield

Zahlreiche Cyberattacken zeigen uns, dass ein Zwischenfall katastrophale Folgen haben kann: Produktionsausfälle, Standortschließungen, Verlust von geschäftskritischen Daten und Auswirkungen auf das Image. Monat für Monat erleben wir immer ausgefeiltere Angriffe mit neuen Bedrohungen für Schwachstellen in Unternehmen und Behörden.

Ein neues Bewusstsein bei Unternehmen ist erforderlich
Natürlich ist es illusorisch zu glauben, dass man solche Cyberattacken stoppen kann. Unternehmen müssen daher reagieren und dürfen nicht mehr passiv bleiben. Für viele Unternehmen ist die Cybersicherheit ein Kostenfaktor sowohl technologisch als auch personell sowie organisatorisch. Daher behandeln Organisationen diese Thematik oft stiefmütterlich. Mehr als die Hälfte der Unternehmen geben immer noch weniger als 3 Prozent ihres IT-Budgets für Sicherheit aus (Quelle: Clusif 2016).

Natürlich hat das Equipment für Unternehmen einen Preis. Diese Investitionen sind aber so notwendig wie eine Versicherungspolice. Die Cybersicherheit sollte daher als strategischer Bereich in der Unternehmensführung angesiedelt sein, damit technologische sowie organisatorische Aspekte berücksichtigt werden.

Unternehmen sollten sich stärker ihrer Verantwortung stellen und damit einer immer strengeren Gesetzgebung zur Cybersicherheit zuvorzukommen. Dabei ist dies nicht nur ein Thema für die IT-Abteilung, sondern für die Geschäftsführung, die auch die Investitionsentscheidungen trifft.

Offene Angriffe erfordern Umdenken
Eine Veränderung der Angriffe zeichnet sich im Alltag ab: Hacker führen ihre Angriffe bewusst sichtbar aus. Diese Entwicklung ist weit entfernt von APT (Advance Persistent Threat), dessen Zweck darin besteht, so lange wie möglich unentdeckt zu bleiben. Diese neuen, massiven Attacken sind sichtbar, um die Schwachstellen der Unternehmen anzuprangern und breit bekannt zu machen. Dabei handelt es sich vermutlich um den Anfang und die ersten Versuche der Angreifer. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Intensität und Gefährlichkeit dieser Attacken zunehmen werden.

Die starke Zunahme der Attacken in den letzten Monaten sollte Unternehmen alarmieren und gleichzeitig dafür sensibilisieren, dass solche kritischen Bedrohungen wesentliche Auswirkungen auf das Geschäft haben könnten.

Über den Schutz der Daten hinaus nehmen Unternehmen eine besondere Rolle gegenüber Mitarbeitern, Partnern und Kunden ein. Da die Grenze zwischen der beruflichen und privaten Sphäre immer mehr verschwimmt, hat das Unternehmen Verantwortung für das digitale Umfeld seiner Mitarbeiter und Kunden.

Wenn alle Beteiligten diese Tatsache berücksichtigen und entsprechend reagieren, können wir Schlimmeres verhindern und einen sicheren digitalen Raum für die Allgemeinheit schaffen.
(Stormshield: ra)

eingetragen: 17.10.17
Home & Newsletterlauf: 20.11.17


Stormshield: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Kommentare und Meinungen

  • Vermeintliche Fußball-WM-Wette

    Nach Erkenntnissen von Norton by Symantec nutzen Cyberkriminelle die Fußballweltmeisterschaft für eine Spam-Kampagne, die auf Fußballfans abzielt. Sie verschicken derzeit per E-Mail Gewinnbenachrichtigungen für eine vermeintliche Fußball-WM-Wette. Die Empfänger - hauptsächlich Verbraucher - werden darüber informiert, dass sie einen Preis in Höhe von 1,8 Millionen Dollar gewonnen hätten. Um ihn annehmen zu können, müssten sie lediglich auf die E-Mail antworten und persönliche Daten übermitteln.

  • Erhöhtes Risiko von Denial-of-Service-Angriffen

    Die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft in Russland wird, wie viele sportliche Großereignisse, nicht nur Fans anlocken, sondern auch Betrüger und Verbrecher. Gerade in der heutigen Zeit ist besonders im Cyberbereich erhöhte Vorsicht geboten. Dieser Einschätzung stimmt auch David Grout, Technical Director/PreSales Director Southern Europe bei FireEye zu: "Jedes Großereignis, ob sportlich, politisch oder anderweitig, ist ein Katalysator für Risiken - und zunehmend auch für Cyberrisiken. Das haben wir zuletzt mit dem Olympic Destroyer-Angriff bei den Olympischen Winterspielen gesehen und wir glauben, dass die bevorstehende Weltmeisterschaft 2018 keine Ausnahme sein wird.

  • IoT-Geräte anfällig für IoT-Ransomware-Angriffe

    Die weltweite Vernetzung schreitet kontinuierlich voran, allerdings schaffen die wechselseitigen Abhängigkeiten des digitalen Zeitalters auch eine neue Angriffsfläche für Cyberkriminelle. Leider verzeichneten die letzten Jahre unrühmliche Meilensteile in der Entwicklungsgeschichte des Internet of Things: So war Ende 2016 das erste Mal ein groß angelegter Cyber-Angriff in Form der Mirai-Malware erfolgreich, der hunderttausende IoT-Geräte wie Router, Kameras, Drucker und Smart-TVs für den Aufbau eines Botnets nutzte. Dieses sorgte weltweit für DDoS-Attacken, unter anderem auf Unternehmen wie Twitter, Amazon oder die Deutsche Telekom. Wie groß die Sicherheitslücken im IoT sind, wurde auch auf der Def Con Hacking Conference in Las Vegas gezeigt, indem Sicherheitsforscher vorführten, wie ein IoT-fähiges Thermostat mit einem gezielten Ransomware-Angriff gehackt und gesperrt werden kann.

  • Was ist wichtiger: Compliance oder Sicherheit?

    Anbieter von Sicherheitssoftware werben mit dem Argument "Herstellen von Compliance". Es stellt sich aber die Frage, was wichtiger ist: Compliance oder Sicherheit? Soll mit der Compliance-Argumentation vielleicht vertuscht werden, dass die Lösungen keine zuverlässige Sicherheit bieten? Der Verdacht drängt sich auf.

  • Gretchenfrage IoT-Sicherheit

    Für die meisten ziemlich überraschend, hat Microsoft vergangene Woche auf der RSA Konferenz, einer der größten und bekanntesten IT-Sicherheitsveranstaltungen weltweit, seine Initiative für das sichere Internet der Dinge (IoT) vorgestellt. Seit dem Jahr 2015 arbeitete Microsoft an Azure Sphere, so der Name der sicheren Architektur für das IoT. Sie umfasst zertifizierte Microcontroller, ein sicheres Betriebssystem (mit Linux, nicht Windows-Kernel!) und einen Cloud-Service für die zertifikatbasierte Authentifizierung und das geräteübergreifende Aufspüren von Bedrohungen. Jürgen Rother, Senior Business Development Manager beim IT-Dienstleister Trivadis, kommentiert.