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Social Media und Fake News


Umfrage: Angst vor Cyberangriffen sowie Misstrauen gegenüber Fake News
Politischer Meinungsbeeinflussung in sozialen Netzwerken

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Avast Software hatte im Vorfeld der Bundestagswahl in drei Umfragen mehr als 2.000 Deutsche zu Themen wie Fake News, möglichen Cyberangriffen und Beeinflussung durch Social Media befragt. Die Ergebnisse zeigten die Furcht der Befragten vor Cyberangriffen und das Misstrauen gegenüber Nachrichten in sozialen Netzwerken.

Nach den Ergebnissen der Umfrage zum Thema "Bundestagswahl und Cyberangriffe" zu schließen, sind 86 Prozent der Befragten der Meinung, dass Parteien und einzelne Politiker im Rahmen der Bundestagswahl zum Ziel von Hackern werden könnten. Vier von fünf Befragten (78 Prozent) glauben, dass durch Cyberattacken verursachte Datenlecks die öffentliche Meinung verändern und somit die Ergebnisse der Bundestagswahl beeinflussen können. Die Angst vor Cyberangriffen zeigt sich auch in folgendem Ergebnis: Drei von vier Befragten (75 Prozent) sind gegen die Einführung eines elektronischen Wahlsystems.

Fast alle Befragte misstrauen Nachrichten in sozialen Netzwerken
Die Umfrage zum Thema "Social Media und Fake News" hat ergeben, dass 94 Prozent der Befragten Social-Media-Nachrichten keinen Glauben schenken oder sich nicht immer sicher sind, ob sie diesen trauen können. Neun von zehn Befragten (89 Prozent) sind der Meinung, dass gezielte Falschnachrichten die Bundestagswahl beeinflussen könnten. In diesem Sinne geben mehr als die Hälfte (57 Prozent) der Befragten an, dass sie Nachrichten, die sie in den sozialen Netzwerken gelesen haben, durch weitere Quellen und Websites überprüfen. 87 Prozent geben an, schon einmal Fake News in den sozialen Netzwerken bemerkt zu haben. Außerdem befürworten 82 Prozent der Umfrageteilnehmer, dass soziale Netzwerke dafür verantwortlich sein sollten, Fake News zu löschen.

Neun von zehn Befragten halten Beeinflussung durch soziale Netzwerke für möglich
Viele Deutsche haben das Gefühl, durch Diskussionen in sozialen Netzwerken nicht beeinflussbar zu sein. Im Rahmen der Umfrage "Social Media und politische Überzeugungen" beantworten nur 27 Prozent der Befragten die Frage, ob sie glauben, dass ihre eigene politische Überzeugung durch Kommentare anderer Nutzer in sozialen Netzwerken beeinflusst werden könnte, mit "Ja", weitere 27 Prozent meinten, dies wäre "vielleicht" möglich. Interessanterweise trauen die Teilnehmer anderen Menschen dahingehend weniger – 65 Prozent glauben, dass die politische Meinung anderer Menschen durch Diskussionen in sozialen Netzwerken beeinflusst werden könnte, weitere 23 Prozent denken, dies könne "vielleicht" passieren. Mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) weiß jedoch nicht oder ist sich nicht sicher, was Social Bots sind und welche Funktion sie in den sozialen Netzwerken ausüben.

"Die Ergebnisse spiegeln die Vorsicht der Deutschen bezüglich des Einflusses von Cyberangriffen im Rahmen der Bundestagswahl wider und zeigen, wie misstrauisch die Befragten Nachrichten in sozialen Netzwerken gegenüberstehen", sagt Thomas Wespel, Geschäftsführer der Avast Software Deutschland GmbH. "Allerdings ist es ermutigend zu sehen, dass viele Menschen den Einfluss der sozialen Medien richtig einschätzen und den Wahrheitsgehalt von Social-Media-Nachrichten überprüfen sowie die Gefahr potenzieller Cyberangriffe nicht unterschätzen." (Avast Software: ra)

eingetragen: 04.10.17
Home & Newsletterlauf: 27.10.17


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Meldungen: Studien

  • Gesamtschaden von knapp 2,2 Milliarden Euro

    Norton by Symantec veröffentlichte die neueste Auflage ihres jährlichen "Norton Cyber Security Insights Reports" (NCSIR). Der Bericht zeigt, dass sich noch immer viele Verbraucher im Netz zu sicher fühlen. Cyberkriminelle widerlegen dieses falsche Sicherheitsgefühl und haben im vergangenen Jahr mit ihren Aktivitäten in den 20 untersuchten Ländern insgesamt 172 Milliarden US-Dollar von 978 Millionen Verbrauchern gestohlen. Allein in Europa waren im untersuchten Zeitraum mehr als 98 Millionen Menschen von Cyberkriminalität betroffen, wobei ein Schaden von 27,4 Milliarden US-Dollar entstanden ist. Das ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt manches europäischen Landes. Auch für Deutschland sind die Zahlen besorgniserregend. So wurden im Untersuchungszeitraum über 23 Millionen Deutsche Opfer von Cyberkriminalität. Das entspricht mehr als einem Drittel der Erwachsenen, die online gehen (38 Prozent). Dabei entstand ein Gesamtschaden von knapp 2,2 Milliarden Euro. Jedes einzelne Opfer war zudem durchschnittlich 14,6 Stunden - also fast zwei volle Arbeitstage - damit beschäftigt, die Folgen der Cyberattacke zu beheben.

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    Die Analysen von ThreatMetrix haben nachgewiesen, dass 2017 ein Rekordjahr im Kampf gegen die Online-Kriminalität war. Wie der "ThreatMetrix Cybercrime Report 2017" rückblickend feststellt, hat sich die Zahl der digitalen Attacken in den letzten zwei Jahren um 100 Prozent erhöht. Dieses Ergebnis basiert auf der Auswertung von Cybercrime-Aktivitäten weltweit - hierfür wurden über das globale Netzwerk des Unternehmens rund 100 Millionen Transaktionen täglich analysiert. Die gute Nachricht: Unternehmen, die zum Schutz der Verbraucher in innovative, digitale Strategien investieren, konnten ebenfalls einen Rekord aufstellen, und zwar bei der Abwehr von den aus den großen Datendiebstählen resultierenden Downstream-Angriffen auf ihre Kunden.

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