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Digitale Transformation: Top-Priorität für CEOs


Internet der Dinge (IoT), Cloud Computing, Mobile Computing und Social Media als die Technologietrends
Studie: Mehr als ein Viertel der CEOs betrachtet Security als ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal, wenn es darum geht, ihre digitalen Ambitionen zu erreichen

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Die digitale Transformation steht bei vier von zehn CEOs ganz oben auf der Agenda, und fast ein Viertel von ihnen hat das digitale Transformationsprogramm zu seiner persönlichen Chefsache gemacht. Das geht aus einer aktuellen internationalen Studie hervor, die der Netzwerk- und IT-Dienstleister BT heute veröffentlicht hat. Darin wird die entscheidende Bedeutung der digitalen Transformation in multinationalen Unternehmen aufzeigt. Die Studie basiert auf einer Befragung von 400 CEOs in 13 Ländern auf fünf Kontinenten durch die Economist Intelligence Unit (EIU).

Drei Viertel der befragten CEOs sind zuversichtlich, dass ihre Programme ihnen bei der Erreichung ihrer strategischen Ziele helfen werden. Dazu gehören die Steigerung der betrieblichen Effizienz, Verbesserung des Kundenservice und Innovationen für die Zukunft, wobei Sicherheit ein wichtiges Differenzierungsmerkmal ist.

Trotzdem berichten 86 Prozent der CEOs, dass es schwierig ist, die erforderliche Infrastruktur für die Umsetzung ihrer digitalen Programme bereitzustellen. Sie nennen unflexible Technologie (43 Prozent), Mangel an technischem Know-how (40 Prozent) und Sicherheitsbedenken (39 Prozent) als größte Hindernisse beim Aufbau einer besseren digitalen Infrastruktur. Um die digitalen Geschäftsprozesse der Zukunft aufbauen zu können, sind demnach bessere Integration, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit die wichtigsten Faktoren.

Mehr als ein Viertel der CEOs betrachtet Security als ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal, wenn es darum geht, ihre digitalen Ambitionen zu erreichen. Diese Ansicht ist besonders in der Finanzdienstleistungsbranche ausgeprägt, wo nahezu die Hälfte der CEOs zustimmt. Andererseits sehen 22 Prozent der Befragten in Cybersecurity-Maßnahmen lediglich ein notwendiges Übel‘. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich CEOs durch Sicherheitsrisiken zwar nicht davon abhalten lassen, ihre digitale Transformation voranzutreiben, dass die Sicherheit jedoch weiterhin als eines der größten Hindernisse im Hinblick auf eine digitale Strategie angesehen wird.

Kundenservice – insbesondere das digitale Kundenerlebnis – gilt bei den Befragten als besonders wichtig. 79 Prozent der CEOs sagen, dass sie bereits heute ein "gutes" oder "ausgezeichnetes" digitales Kundenerlebnis bieten. Dennoch verbleiben Hindernisse: So ist nicht immer klar, was Kunden wirklich wollen und welche technologischen Fähigkeiten erforderlich sind, um dies zu erreichen.

Ein ähnlicher hoher Anteil der CEOs (77 Prozent) ist der Meinung, dass ihre Mitarbeiter ein "gutes" bzw. "ausgezeichnetes" digitales Erlebnis geboten bekommen. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Bindung talentierter Mitarbeiter, vermehrter Innovation und Kostensenkung.

Die Studie zeigt außerdem, dass CEOs das Internet der Dinge (IoT), Cloud Computing, Mobile Computing und Social Media als die Technologietrends betrachten, die aller Voraussicht nach in den nächsten zwei bis drei Jahren beträchtliche Auswirkungen auf ihre Unternehmen haben werden.

Insgesamt zeigt sich, dass es in der Führungsspitze von internationalen Unternehmen eine nachhaltige Fokussierung auf die digitale Transformation gibt. Gleichwohl deckt die Studie auch Bereiche auf, an denen CEOs und CIOs gemeinsam arbeiten müssen – vor allem was Sicherheit, Infrastruktur, Technologie-Kompetenz und das Verständnis der Kundenbedürfnisse betrifft. Die Möglichkeiten, Unternehmen durch digitale Technologien voranzubringen, nehmen immer weiter zu und viele Organisationen suchen aktiv nach Methoden, mit denen sie Wettbewerbsvorteile erlangen können.

Bas Burger, CEO der BT-Geschäftskundensparte Global Services, sagte: "Unsere jüngsten Forschungsergebnisse bestätigen, dass die digitale Transformation zu einem vorherrschenden Thema auf der Tagesordnung der Vorstände geworden ist. Sie zeigen auch, was CEOs rund um die Welt als die größten Hindernisse für eine optimale digitale Erfahrung ansehen: fehlendes Fachwissen, mangelnde Einsicht in das, was Kunden und Mitarbeiter wirklich wollen oder benötigen sowie Sicherheit. Es ist interessant, dass dies in erster Linie menschliche Faktoren sind und es zeigt, dass bei digitalen Transformationsstrategien der Mensch immer im Mittelpunkt stehen sollte. Wir sehen dies als großen Ansporn für BT, unsere eigene Digitalisierung zu beschleunigen, und wir werden diese neuen Erkenntnisse nutzen, um sicherzustellen, dass unser globales Portfolio mehr denn je die strategischen Ziele unserer Kunden unterstützt."

Zusätzlich zum Forschungsbericht hat BT eine Reihe von Whitepapers zu den Themen erstellt, die durch die Befragung herausgearbeitet wurden: Sicherheit, "Digital Business", "Digital Customer" und "Digital Employee". Die Whitepapers enthalten praktische Empfehlungen, wie Kunden ihre digitale Transformation vorantreiben können.

Über die Studie
Die Studie basiert auf einer Umfrage der Economist Intelligence Unit unter mehr als 400 CEOs sowie Erkenntnissen der Experten für digitale Transformation von BT. Die Umfrage wurde in 13 Ländern durchgeführt: Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Irland, Niederlande, Schweiz, Singapur, Spanien, Südafrika, USA. Befragt wurden CEOs von Unternehmen mit einem Umsatz von 500 Mio. USD oder mehr aus den Branchen Fertigung, Energie & Ressourcen, Finanzdienstleistungen, Reiseverkehr, Transport & Logistik, Einzelhandel, Konsumgüter und Automobilindustrie.
(BT: ra)

eingetragen: 03.10.17
Home & Newsletterlauf: 17.10.17


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Meldungen: Studien

  • Gesamtschaden von knapp 2,2 Milliarden Euro

    Norton by Symantec veröffentlichte die neueste Auflage ihres jährlichen "Norton Cyber Security Insights Reports" (NCSIR). Der Bericht zeigt, dass sich noch immer viele Verbraucher im Netz zu sicher fühlen. Cyberkriminelle widerlegen dieses falsche Sicherheitsgefühl und haben im vergangenen Jahr mit ihren Aktivitäten in den 20 untersuchten Ländern insgesamt 172 Milliarden US-Dollar von 978 Millionen Verbrauchern gestohlen. Allein in Europa waren im untersuchten Zeitraum mehr als 98 Millionen Menschen von Cyberkriminalität betroffen, wobei ein Schaden von 27,4 Milliarden US-Dollar entstanden ist. Das ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt manches europäischen Landes. Auch für Deutschland sind die Zahlen besorgniserregend. So wurden im Untersuchungszeitraum über 23 Millionen Deutsche Opfer von Cyberkriminalität. Das entspricht mehr als einem Drittel der Erwachsenen, die online gehen (38 Prozent). Dabei entstand ein Gesamtschaden von knapp 2,2 Milliarden Euro. Jedes einzelne Opfer war zudem durchschnittlich 14,6 Stunden - also fast zwei volle Arbeitstage - damit beschäftigt, die Folgen der Cyberattacke zu beheben.

  • Hoffnung: Steigende Budgets für Sicherheit

    IT-Abteilungen stehen angesichts der immer ausgefeilteren Cyber-Attacken vor großen Herausforderungen. Der zweite Teil des Application Intelligence Report (AIR), eine Studie von A10 Networks, zeigt ein weiteres drängendes Problem: Die mangelnde Bereitschaft der Mitarbeiter, Vorsichtsmaßnahmen umzusetzen, beeinträchtigt die Abwehr von Bedrohungen maßgeblich und bietet so einen weiteren Grund zur Sorge. Der AIR-Report untersucht den Umgang mit Apps und die steigenden Sicherheitsauswirkungen für das private Umfeld, aber auch für Unternehmen und die IT-Abteilungen. Der erste Teil der Studie, der im Sommer 2017 vorgestellt wurde, hatte ergeben, dass sich die Grenzen zwischen beruflichen und privaten Leben durch die Nutzung von Apps zu Hause, im Büro und unterwegs immer weiter verschieben.

  • Komplexere Angriffsformen liegen im Trend

    Die Analysen von ThreatMetrix haben nachgewiesen, dass 2017 ein Rekordjahr im Kampf gegen die Online-Kriminalität war. Wie der "ThreatMetrix Cybercrime Report 2017" rückblickend feststellt, hat sich die Zahl der digitalen Attacken in den letzten zwei Jahren um 100 Prozent erhöht. Dieses Ergebnis basiert auf der Auswertung von Cybercrime-Aktivitäten weltweit - hierfür wurden über das globale Netzwerk des Unternehmens rund 100 Millionen Transaktionen täglich analysiert. Die gute Nachricht: Unternehmen, die zum Schutz der Verbraucher in innovative, digitale Strategien investieren, konnten ebenfalls einen Rekord aufstellen, und zwar bei der Abwehr von den aus den großen Datendiebstählen resultierenden Downstream-Angriffen auf ihre Kunden.

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    Radware hat ihren "Global Application and Network Security Report 2017-2018" veröffentlicht. Nach diesem Bericht hat sich der Anteil der Unternehmen, die finanziell motivierte Cyber-Angriffe melden, in den letzten zwei Jahren verdoppelt. Die Hälfte aller befragten Unternehmen erlebte im vergangenen Jahr einen Cyber-Angriff, der mit Lösegeldforderungen verbunden war. Da der Wert von Bitcoin und anderen Krypto-Währungen - oft die bevorzugte Zahlungsform unter Hackern - stetig steigt, bieten Ransom-Angriffe Hackern die Möglichkeit, Lösegelder gewinnbringend anzulegen und so zusätzliche Gewinne zu erzielen.

  • Das persönliche Passwort-Management ist schwierig

    Mit jedem neuen Account, den Anwender zur Nutzung von Online-Diensten einrichten, stellt sich erneut die Frage nach einem einzigartigen und starken Passwort. Doch wer kann sich so viele Passwörter merken? Jeder zweite Anwender in Deutschland greift laut einer Kaspersky-Studie zu unsicheren Methoden. Ein Viertel der in Deutschland befragten Nutzer gibt beispielsweise zu, sich Passwörter auf Papierzetteln zu notieren. Den meisten Anwendern in Deutschland ist die Bedeutung von sicheren, starken und damit komplexen Passwörtern für die Sicherheit ihrer Online-Konten durchaus bewusst. Die sichersten Passwörter werden vor allem dann genutzt, wenn es ums Geld geht: Online-Banking-Accounts stehen hier mit 66,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von Accounts für Bezahlsysteme und E-Wallets (58,2 Prozent) sowie für Online-Einkäufe (44,2 Prozent).