- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

Missbrauchserfahrungen persönlicher Daten


Jeder dritte Verbraucher berichtet von Missbrauch seiner Daten im Internet
Hohes Sicherheitsgefühl bei deutschen Verbrauchern

- Anzeigen -





In kaum einem anderen Land wird so viel über die Nutzung von Daten und Privatsphäre diskutiert wie in Deutschland. Dennoch berichtet über ein Drittel deutscher Online-Nutzer von Erfahrungen, bei denen persönliche Daten im Internet missbraucht wurden. Trotzdem empfinden die meisten Verbraucher ein hohes Sicherheitsgefühl bei Transaktionen im Internet – insbesondere beim Online-Banking. Dies ergab die aktuelle bevölkerungsrepräsentative Verbraucherbefragung der Creditreform Boniversum GmbH zum Thema Datensicherheit im Internet.

Der Missbrauch von persönlichen Daten beim Online-Shopping im Speziellen bzw. bei Transaktionen im Internet im Allgemeinen weist eine nicht zu unterschätzende Größenordnung auf. Über ein Drittel der befragten Personen gibt an (34 Prozent; 19,2 Millionen Verbraucher), bereits einmal erlebt zu haben, dass persönliche Daten im Internet missbraucht, d.h. gegen den eigenen ausdrücklichen Willen verwendet worden sind.

12 Prozent der Verbraucher berichten sogar von häufigen Missbrauchserfahrungen persönlicher Daten. Überdurchschnittlich betroffen sind Männer, Personen unter 40 Jahren, Personen mit gehobenem Bildungsabschluss, Gering- und Normalverdiener sowie Personen, die im Westen Deutschlands leben. Die gute Nachricht: Die meisten deutschen Online-Nutzer (66 Prozent) haben allerdings noch keine negativen Erfahrungen mit Datenmissbrauch im Internet gemacht.
Trotzdem empfinden die meisten Verbraucher ein hohes Sicherheitsgefühl bei Transaktionen im Internet. Am sichersten fühlen sich Verbraucher beim Online-Banking und beim Online-Shopping. 69 Prozent der Befragten gibt an, dass sie die Weitergabe ihrer Daten bei Online-Bankgeschäften für sicher halten - 44 Prozent der Verbraucher haben beim Online-Shopping sicheres Gefühl.

Besonders wichtig ist den Verbrauchern beim Online-Einkauf die "Sicherheit der Bezahlung" (94 Prozent). Danach folgen mit Abstand die Kriterien "Preis-Leistungsverhältnis" (88 Prozent), "Einfachheit der Bezahlung" (86 Prozent) sowie die "Einfachheit des Bestellvorgangs" (84 Prozent). Das Kriterium "Schnelligkeit der Lieferung" wird von den Verbrauchern als am wenigsten wichtig eingestuft (75 Prozent). Wird die Forderung der Verbraucher nach sicheren Zahlarten nicht bedient, brechen sie den Kaufvorgang ab. 67 Prozent geben an, dies bereits schon mal getan zu haben. 38 Prozent der Verbraucher brechen ihren Bestellvorgang auch ab, wenn keine für sie passenden Bezahlverfahren angeboten werden.

Drei Bezahlverfahren dominieren das Online-Shopping der Verbraucher
Bezahlsysteme wie z.B. PayPal oder Sofortüberweisung.de (46 Prozent), Kauf auf Rechnung (31 Prozent) und Kreditkarte (9 Prozent) zählen zu den drei meist genutzten und beliebtesten Bezahlverfahren der Deutschen. Ebenso werden diese Verfahren von den Verbrauchern als am sichersten eingestuft. Speziell beim "Kauf auf Rechnung" steht der Sicherheitsaspekt bei den Verbrauchern im Vordergrund - insbesondere Frauen bevorzugen unter diesem Aspekt den Kauf auf Rechnung.

"Verbraucher empfinden den Kauf auf Rechnung nach wie vor als sichere Zahlart. Sie ist nicht nur sehr bequem – der Verbraucher kann sich die Ware vor Bezahlung in Ruhe ansehen – sondern er kann dabei auch sparsam mit seinen Daten umgehen. Er braucht nicht mehr Daten anzugeben als beispielsweise in einem öffentlichen Telefonbuch zu finden sind. Weiterer Vorteil: im Falle von Reklamationen und/oder Rücksendungen, muss der Verbraucher nicht warten bis das Geld wieder auf sein PayPal-, Kreditkarten-, oder Bankkonto zurücküberwiesen wird. Er zahlt die Ware ja erst, wenn er entschieden hat, dass er sie auch behält", so Marion Lanaro, Mitglied der Geschäftsleitung bei Boniversum.

Im Rahmen der Umfrage wurden die Verbraucher auch nach ihrer allgemeinen Einschätzung zur Sicherheit beim Bezahlen im Internet befragt. Die Hälfte der Verbraucher (51 Prozent) geht davon aus, dass das Bezahlen im Internet in den letzten fünf Jahren sicherer geworden ist. Überwiegend sind Männer und jüngere Personengruppen dieser Auffassung.

Die aktuelle Erhebung der Creditreform Boniversum GmbH, die auf einer repräsentativen Online-Umfrage von 1.045 Verbrauchern im Alter von 18 bis 69 Jahren basiert, befasst sich mit dem Thema "Datensicherheit im Internet".
(Creditreform Boniversum: ra)

eingetragen: 07.02.18
Newsletterlauf: 12.03.18

Creditreform Boniversum: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

  • 10 Prozent der Nachfrage im Security Servicesmarkt

    Die weltweiten Ausgaben für Informationssicherheits-Produkte und -Services werden vom Research- und Beratungsunternehmen Gartner für 2018 auf rund 114 Milliarden US-Dollar geschätzt. Dies entspricht einem Anstieg von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2019 prognostiziert Gartner ein Wachstum von 8,7 Prozent. Dies entspricht Ausgaben von rund 124 Milliarden US-Dollar.

  • Cyberkriminelle setzen auf hochvolumige Angriffe

    Fast 90 Prozent der IT-Dienstleister haben Angst vor Distributed-Denial-of-Service (DDoS-)Attacken und versuchen, ihre Systeme dagegen zu wappnen. Tatsächlich sahen sich im letzten Jahr 87 Prozent aller Service Provider DDoS-Attacken ausgesetzt.Die Sorge vor Angriffen scheint also berechtigt. Dies sind Ergebnisse des 13. weltweiten Sicherheitsbericht WISR (Annual Worldwide Infrastructure Security Report) von Netscout Arbor, Sicherheitsspezialistin für DDoS-Abwehrlösungen.

  • Stiefkind: Security & industrielle Kontrollsysteme

    In Zeiten der Digitalisierung stehen Betreiber industrieller Kontrollsysteme (ICS, Industrial Control System) zunehmend vor der Herausforderung, ihre Systeme und Anlagen vor Cyberangriffen zu schützen. Laut der Kaspersky-Studie "State of Industrial Cybersecurity 2018" sehen die befragten Industrieorganisationen branchenübergreifend Personalmangel, fehlende Investitionen durch das Management sowie der Faktor Mensch als die drei größten Hindernisse für eine ultimative Netzwerksicherheit. Da laut Kaspersky-Daten nahezu 40 Prozent der industriellen Kontrollsysteme im Halbjahresturnus angegriffen werden, können Cybersicherheitslücken in kritischen Infrastruktursystemen die Risiken für Unternehmen erheblich erhöhen.

  • Schwachstellen im Internet der Dinge

    Avast gab die Ergebnisse einer aktuellen Forschungsstudie bekannt. Daraus geht hervor, dass 35,5 Prozent der Smart-Home-Netzwerke weltweit ein oder mehrere Geräte enthalten, die anfällig für Cyberattacken sind und damit das gesamte Heimnetzwerk in Gefahr bringen. Hauptursache dafür sind nicht behobene Schwachstellen in der veralteten Firmware. In Deutschland sind 15,5 Prozent der Smart Homes wegen einem verletzlichen Gerät gefährdet sowie 18,8 Prozent in den USA und 14,9 Prozent in Großbritannien. Für die Studie hat Avast mehr als 147 Millionen Smart-Home-Netzwerk-Scans auf Sicherheitsrisiken überprüft.

  • Cyber-Resilienz-Strategien für E-Mails

    Mimecast, Anbieterin für E-Mail-Sicherheit und Experte für Cyber-Resilience, veröffentlichte ihren aktuellen ESRA-Report (Email Security Risk Assessment). ESRA ist ein vierteljährlich erscheinender Gesamtbericht über Tests, die die Wirksamkeit gängiger E-Mail-Sicherheitssysteme messen. Mithilfe des Mimecast-ESRA-Reports können die teilnehmenden Unternehmen besser beurteilen, wie viele und welche E-Mail-basierten Bedrohungen ihre vorhandenen Abwehrsysteme überwinden. Im Rahmen der kumulativen Bewertungen hat Mimecast mehr als 142 Millionen E-Mails geprüft, die die bestehenden E-Mail-Sicherheitslösungen in Unternehmen durchliefen. Wie die neuesten Ergebnisse zeigen, sind von diesen Sicherheitssystemen 203.000 bösartige Links in 10.072.682 E-Mails als sicher eingestuft. Das heißt: auf 50 geprüfte E-Mails kommt ein bösartiger Link, der nicht gestoppt wird.