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Überraschungen nach Container-Implementierung


Mit dem Einsatz von Containern steigen die Storage-Herausforderungen
Es fehlten geeignete Tools für Daten-Management und Storage

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Laut einer Gartner Studie wird im Jahr 2020 über die Hälfte der Unternehmen Container-Technologien einsetzen. Kein Wunder, schließlich bieten Container bisher ungekannte Mobilität, Vereinfachung und Effizienz, damit IT-Teams neue Mikroservices und bestehende Anwendungen schnell aufsetzen und aktualisieren können. Wegen ihrer zahlreichen Vorteile werden Container in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle in der IT spielen.

Die Container-Technologie wird immer ausgereifter, allerdings ergeben sich dadurch auch neue Herausforderungen. Erst wenn diese bewältig sind, können Container auch für geschäftskritische Anwendungen im großen Stil eingesetzt werden. Zwei zentrale Bereiche, in denen Container-Technologie noch voranschreiten muss, sind Sicherheit und Daten persistent zu speichern.

Dies zeigt auch der aktuelle DataCore State of Software Defined, Hyperconverged and Cloud Storage Report. Er brachte auch einige Überraschungen ans Tageslicht, die Anwender nach der Container-Implementierung erleben mussten:

>> Es fehlten geeignete Tools für Daten-Management und Storage.
>> Die Performance der Anwendungen wurde gebremst – besonders bei Datenbanken und anderen Tier 1-Anwendungen.
>> Sie konnten keine Applikationen verwalten, die persistenten Speicher erfordern. Dazu gehören zum Beispiel Datenbanken.

Diese Probleme lassen sich erst lösen, sobald IT-Abteilungen sämtliche Anforderungen der Datenspeicherung auch für all jene Anwendungen umsetzen können, die migriert oder in einer Container-Architektur erstellt wurden. Je mehr sich die Container Deployments von Evaluations- und Testumgebungen zu Produktions-Deployments wandeln, desto wichtiger derartige Speicherdienste.

Damit eine Storage-Lösung die Migration erleichtert und den Einsatz der Container-Technologie beschleunigt, muss sie bestimmte Möglichkeiten bieten. Dazu zählt gemeinsam genutzter Speicher. Dieser muss sowohl für bestehende Applikationen (virtualisiert oder physikalisch), aber auch für Container-basierte Applikationen zur Verfügung stehen. Genauso wichtig ist eine gleichbleibende Auswahl an Speicherdiensten.

Anders ausgedrückt: Moderne Speicherlösungen müssen den DevOps Teams die Anwendungsdaten persistent zur Verfügung stellen. Zugleich müssen sich die Nutzer darauf verlassen können, dass die Container-Architektur genauso verfügbar und performant ist, wie Architekturen für traditionelle Anwendungen.

Software Defined Storage (SDS) ist optimal, wenn es darum geht, konsistente Speicherservices aber auch Datenzugriff über verschiedene Applikationen und Storage Systeme hinweg bereitzustellen.

Nur mit einer modernen SDS-Plattform können Administratoren persistenten Speicher für Container Hosts oder VM auch auf virtuellen und physikalischen Hosts nutzen. Dabei sollte es möglich sein, den persistenten Speicher über Orchestrierungslösungen wie Kubernetes zu verwalten. Aber auch fortschrittliche Speicherfunktionen sind essenziell, etwa Auto Tiering, synchrone Spiegelung und kontinuierliche Datenprotokollierung.

Dank der Möglichkeiten, die Software Defined Storage bietet, können Anwender den Speicher für Container Deployments über die gleiche Plattform bereitstellen, die sie für andere Applikations Workloads nutzen. Zugleich erlaubt SDS es ihnen, dieselben Speicherservices zu realisieren, die für alle kritischen Produktionsumgebungen nötig sind. Ein weiterer Vorteil: SDS vereinfacht und beschleunigt auch die Entwicklungs- und Testprozesse durch Instant Cloning.

Sobald die Anwender die Vorteile von SDS für Container und Kubernetes verstehen, werden sich diese Technologien schneller durchsetzen.
(DataCore Software: ra)

eingetragen: 31.05.19
Newsletterlauf: 25.06.19

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