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IT-Security: Barriere für Digitale Transformation


Umfrage: Sicherheitsteams müssen frühzeitig in die Unternehmensplanung einbezogen werden
76 Prozent glauben, dass das Thema Sicherheit zu spät in Digitalisierungsinitiativen eingebracht wird

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Dell hat die Ergebnisse der "Digital Transformation Security Survey" vorgestellt, einer weltweit durchgeführten Umfrage unter Entscheidungsträgern in der IT. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das Thema IT-Sicherheit oft als Barriere für die Digitale Transformation gesehen wird. Allerdings erkannten die Befragten, dass die Sicherheitsabteilung bei der Umsetzung digitaler Technologien eine unterstützende Rolle spielen kann, wenn sie frühzeitig in den Planungsprozess einbezogen wird.

Für die Studie befragte Dimensional Research insgesamt 631 IT-Entscheider mit Verantwortung für die Sicherheit nach den Auswirkungen der Digitalen Transformation auf die IT-Sicherheitsteams. Die Umfrage wurde in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Deutschland, Australien und den nordischen Ländern sowie in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg durchgeführt.

Die Ergebnisse
Während fast alle Befragten angeben, dass sie in digitale Technologien wie Mobility, Cloud-Anwendungen, Cloud-Infrastrukturen oder das Internet der Dinge investieren, beteiligen nur 18 Prozent die IT-Security an den entsprechenden Initiativen. 85 Prozent meinen, dass eine frühere Beteiligung von Sicherheitsteams diese Initiativen besser voranbringen würden.

Die meisten Unternehmen befinden sich bereits im Prozess der Digitalen Transformation, aber viele wissen nicht, in welchem Umfang ihr eigenes Unternehmen involviert ist. Während 89 Prozent aller Befragten die Digitalisierung in der jeweiligen Branche sehen, glauben nur 50 Prozent, dass dies auch in ihren Unternehmen geschieht. 72 Prozent nennen aktive Projekte im Bereich Mobility, 68 Prozent in Cloud Computing-Projekten und 37 Prozent im Internet der Dinge.

Bemerkenswert: 27 Prozent der Befragten erklären, dass das jeweilige Unternehmen über eine Digitalisierungs-Strategie mit klarer Zielsetzung verfüge. In Deutschland sind sogar 31 Prozent dieser Auffassung, in Skandinavien dagegen nur 23 Prozent und in Großbritannien lediglich 22 Prozent.

69 Prozent der Befragten geben an, dass die Digitalisierung Herausforderungen hinsichtlich fehlender Ressourcen, möglicher Sicherheitsrisiken, beim Finden der richtigen Balance zwischen Sicherheit und Produktivität der Mitarbeiter sowie einen drohenden Kontrollverlust bedeuten könne. Interessanterweise erklären 85 Prozent der Befragten, dass Business-Anwender die Sicherheitsteams immer oder manchmal als Hindernis betrachten, weshalb sie bei Digitalisierungsprojekten außen vor gelassen werden; der gleiche Prozentsatz aber erkennt auch, dass diese Teams ein wichtiger Faktor bei der Digitalisierung sein könnten, wenn sie zur richtigen Zeit in die Projekte eingebunden werden.

Weitere wichtige Ergebnisse der Studie:

• >>
Nur 18 Prozent der Befragten sagen, dass das Thema Sicherheit in allen mobilen, IoT-, Cloud- und Self-Service-Initiativen beteiligt ist;

• >> 76 Prozent glauben, dass das Thema Sicherheit zu spät in Digitalisierungsinitiativen eingebracht wird;

• >> 85 Prozent geben an, dass Business-Anwender die Einbeziehung von IT-Sicherheitsteams vermeiden, weil sie fürchten, ihre Initiativen würden sonst behindert. Allerdings sagen nur 63 Prozent, dass solche Bedenken tatsächlich berechtigt seien;

• >> Über 90 Prozent der Befragten erklären, dass Sicherheitsteams besser als Business Enabler fungieren könnten, wenn mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt werden würden.

Die Ergebnisse zeigen, dass digitale Schlüsseltechnologien bereits in hohem Maße eingesetzt werden und dass durch Digitalisierung weiteres Wachstum sowie höhere Mitarbeiterproduktivität zu erwarten sind. Die Befragten sagen, dass Investitionen in digitale Technologien auch künftig steigen werden. Als wichtigste Zukunftstechnologie wird dabei IoT gesehen – 55 Prozent der Befragten haben nach eigenen Angaben bereits Pläne, diese Technologie einzuführen. Die Business-Treiber für die Einführung digitaler Technologien sind je nach Region aber unterschiedlich:

• >> Die USA und Benelux stellen das Geschäftswachstum mehr in den Mittelpunkt als andere Regionen;

• >> Skandinavien – gefolgt von Großbritannien – kümmert sich mehr um die Produktivität der Mitarbeiter als andere Regionen;

• >> Australien kümmert sich mehr um den Wettbewerbsdruck als andere Regionen;

• >> Deutschland – gefolgt von Australien – ist bestrebt, die Sicherheitsteams in allen digitalen Transformationsprojekten einzubringen;

• >> Benelux – gefolgt von Deutschland – ist besorgt, dass Sicherheitsteams zu spät in den Prozess einbezogen werden.

"Die Studie bietet interessante Zahlen zur Rolle der IT-Sicherheit in der digitalen Transformation", erklärt Florian Malecki, International Product Marketing Director Dell Security. "Die Unternehmen stecken zwar schon tief im Prozess der Digitalisierung, aber gerade im Bereich Sicherheit scheinen noch viele Fragen offen zu sein. Dabei kann kein Zweifel daran bestehen, dass die Sicherheit für die Digitalisierung essentiell ist; man denke zum Beispiel nur an die fatalen Möglichkeiten, technische Systeme im Internet der Dinge zu manipulieren." (Dell: ra)

eingetragen: 19.07.16
Home & Newsletterlauf: 02.09.16


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