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Jährlicher Ransomware-Report


Studie zeigt, dass Erpressersoftware zu einer weltweiten Bedrohung angewachsen ist, die Unternehmen jeder Größe und alle Gerätetypen treffen kann
Attacken mit Erpressersoftware nehmen zu: 33 Prozent der Ransomware-Angriffe zielen auf Serverdaten - Hälfte der infizierten Unternehmen werden wiederholt Opfer - 82 Prozent der attackierten Unternehmen setzen auf Backup, um Betrieb wiederaufzunehmen



Druva hat die Ergebnisse des jährlichen "Ransomware Report" bekannt gegeben. Die Studie zeigt, dass Erpressersoftware zu einer weltweiten Bedrohung angewachsen ist, die Unternehmen jeder Größe und alle Gerätetypen treffen kann. An der im Mai und Juni 2017 durchgeführten Umfrage haben weltweit mehr als 800 Unternehmen teilgenommen. Über 80 Prozent der befragten IT-Experten bestätigen demnach, dass die Zahl der Ransomware-Attacken zugenommen hat. Jedes zweite Unternehmen wurde den Angaben zufolge sogar mehrfach von Lösegeldtrojanern angegriffen. Zur Abwehr der wachsenden Gefahr setzen acht von zehn Organisationen auf moderne Backup-Lösungen als die effektivste Maßnahme zur Minimierung von teuren Ausfallzeiten und Datenverlusten.

Ransomware-Angriffe haben sich im vergangenen Jahr vervierfacht und dabei einen Schaden von geschätzt $1 Milliarde angerichtet. Im Jahr 2016 gab es durchschnittlich 4.000 Attacken jeden Tag. Nicht zuletzt die jüngste WannaCry-Angriffswelle führte allen Verantwortlichen vor Augen, das der Schutz gegen Erpressersoftware in allen Unternehmensgrößen und Branchen von überragender Bedeutung ist. Die immer ausgefeilteren Technologien der Angreifer zwingen IT-Abteilungen dazu, proaktive Maßnahmen zur Schadensabwehr zu treffen und solche Angriffe mit einer vollständigen, schnellen Datenwiederherstellung auszubremsen.

"Es ist keine Frage mehr, ob ein Unternehmen das Opfer einer Ransomware-Attacke wird, sondern nur noch wann. Druvas jährlich durchgeführter Ransomware Report unterstreicht den Wert einer umfassenden Krisenplanung. Einfach gesagt: Die Geschäftsgrundlage einer Firma hängt vom Schutz ihrer Daten ab", sagte Jaspreet Singh, CEO bei Druva. "So verwundert es nicht, dass immer mehr Unternehmen auf eine funktionierende Backstrategie setzen, um sich gegen Ransomware-Attacken zu schützen. Durch eine vorausschauende Planung bei der Datenwiederherstellung lassen sich teure und negative Folgekosten vermeiden, ganz zu schweigen von den Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit insgesamt."

Die wichtigsten Ergebnisse des "2017 Druva Annual Ransomware Report" unter mehr als 800 IT-Profis im Überblick:

>> Multiple Angriffsszenarien:
Fast 50 Prozent der Organisationen, die von einem Ransomware-Angriff betroffen waren, werden Opfer mehrerer Attacken

>> Nicht nur Endpunkte: Früher beschränkte sich Erpressersoftware eher auf Endpunkte und/oder Endnutzer, aber die aktuelle Umfrage zeigt, dass 2017 jede dritte Ransomware-Attacke (33 Prozent) auf Serverdaten zielte

>> Ransomware-Attacken breiten sich aus: Die Umfrageteilnehmer gaben an, dass sich 70 Prozent der Attacken auf mehrere Endgeräte ausbreiten

>> Unternehmensgröße und Standort unerheblich: Alle Unternehmen sind gleichermaßen in Gefahr, unabhängig von Firmengröße, Gerätetyp oder Speicherort

>> Mehr ist wirklich mehr: 82 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen berichten von einer Zunahme der Angriffe

>> Zielgerichtete Planung: In acht von zehn Fällen vertrauen angegriffene Organisationen auf Backup-Prozesse zur Wiederherstellung und Rettung wichtiger Daten

Das Marktforschungsinstitut Gartner analysiert: "Die Verbreitung von Ransomware nimmt zu und Backup bleibt der beste Schutz vor Datenverlusten. Als Ausfallsicherung sollten Organisationen Enterprise-Lösungen für das Backup von Endgeräten wie Laptops oder Workstations einsetzen und Recovery Point Objectives (RPOs) für jeden Server festlegen, der einem größeren Risiko durch Ransomware ausgesetzt ist, gemäß der IT-Anforderungen im Unternehmen und auf Basis vertretbarer Zeit- und Dateneinbußen."
(Druva: ra)

eingetragen: 11.07.17
Home & Newsletterlauf: 16.08.17


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Meldungen: Studien

  • Zugangsrechte immer noch eine Achillesferse

    58 Prozent aller global befragten Unternehmen gelingt es nicht, Anträge von Einzelpersonen, die auf Grundlage der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) eine Kopie ihrer persönlichen Daten angefordert haben, innerhalb der in der Verordnung festgelegten Frist von einem Monat zu bearbeiten. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Talend. Im September 2018 veröffentlichte Talend die Ergebnisse ihrer ersten DSGVO-Vergleichsstudie. Mit dieser Studie sollte die Fähigkeit von Unternehmen bewertet werden, die Zugangs- und Portabilitätsanforderungen der EU-Verordnung einzuhalten. 70 Prozent der untersuchten Unternehmen waren damals nicht in der Lage, Daten einer betroffenen Person innerhalb eines Monats zur Verfügung zu stellen. Ein Jahr später befragte Talend erneut diejenigen Unternehmen, die im ersten Benchmark die DSGVO-Vorgaben nicht einhalten konnten. Gleichzeitig wurden auch neue Unternehmen aus der Zielgruppe befragt. Zwar erhöhte sich der Gesamtanteil derjenigen Unternehmen, die eine Einhaltung der Vorschriften vermeldeten, auf 42 Prozent, dennoch bleibt die Quote 18 Monate nach Inkrafttreten der Verordnung vergleichsweise niedrig.

  • Unternehmen investieren mehr in IT-Sicherheit

    Zwei Drittel der Unternehmen (66 Prozent) wollen ihre Investitionen in IT-Sicherheit steigern - mehr als in jeden anderen Bereich. Auch gefragt sind Datenanalyse-Software, in die 55 Prozent der Unternehmen mehr investieren wollen und Online-Shops mit 52 Prozent. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research im Auftrag von Tata Consultancy Services (TCS) unter 953 Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern in Deutschland. Im Durchschnitt investieren die Unternehmen 5,5 Prozent ihres Jahresumsatzes in die digitale Transformation - eine Steigerung um 12 Prozent zum Vorjahr. Allerdings werden wie die Anforderungen an Datenschutz (53 Prozent) und IT-Sicherheit (52 Prozent) von den Unternehmen auch als größte Hürden der Digitalisierung gesehen. Nur ein Prozent sieht hingegen fehlende finanzielle Mittel als Hinderungsgrund. Fehlt das Geld, sind die Probleme hausgemacht: Jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) sieht fehlende Investitionsbereitschaft trotz vorhandener Geldmittel als Hürde. Noch häufiger genannt werden fehlende Vorgaben der Geschäftsführung (31 Prozent) oder langwierige Entscheidungsprozesse (37 Prozent). Der Fachkräftemangel wird zur immer größeren Herausforderung: Mehr als ein Drittel (35 Prozent) sieht den Mangel an Mitarbeitern mit Digitalkompetenz als Hürde - 2017 waren es erst 25 Prozent.

  • Kundenzufriedenheit erfordert Test-Automatisierung

    Compuware hat die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage unter 400 IT-Führungskräften, davon 75 aus Deutschland, bekannt gegeben. Demnach sind manuelle Testverfahren nach wie vor weit verbreitet. Sie stellen jedoch eine der größten Herausforderungen für große Unternehmen dar, wenn sie digitale Innovationen beschleunigen möchten.Die von Vanson Bourne im Auftrag von Compuware durchgeführte Umfrage untersucht die Prozesse von Unternehmen, um Innovationen auf dem Mainframe so schnell wie in ihren verteilten Umgebungen, die stark vom Mainframe abhängig sind, bereitzustellen. Die Studie untersucht auch die Methoden zur Unterstützung von Tests auf dem Mainframe sowie die Herausforderungen bei der gleichzeitigen Steigerung von Qualität, Geschwindigkeit und Effizienz während des Entwicklungs- und Bereitstellungsprozesses für Anwendungen. Die vollständige Studie mit den weltweiten Ergebnissen können Sie hier herunterladen.

  • Biometrische Daten vermehrt Angriffen ausgesetzt

    37 Prozent der Computer, Server oder Workstations, auf denen biometrische Daten erfasst, verarbeitet und gespeichert und von einer Kaspersky-Lösung geschützt werden, waren im dritten Quartal 2019 mindestens einem Malware-Infektionsversuch ausgesetzt. Dies zeigt der aktuelle Report "Threats for biometric data processing and storage systems" des Kaspersky ICS CERT. Es handelte sich vor allem um generische Malware wie Remote Access Trojaner (RATs) (5,4 Prozent), bei Phishing-Angriffen verwendete Malware (5,1 Prozent), Ransomware (1,9 Prozent) sowie Banking-Trojaner (1,5 Prozent). Die Verwendung biometrischer Daten wie Fingerabdrücke, Handgeometrie oder Irisstruktur zur Authentifizierung, als Ergänzung oder Ersatz zu traditionellen Anmeldedaten, nimmt stetig zu. Sie wird unter anderem für den Zugriff auf Regierungs- und Handelsbüros, industrielle Automatisierungssysteme, Unternehmens- und Privat-Laptops sowie Smartphones verwendet - und steht damit vermehrt im Fokus von Cyberkriminellen.Die Experten von Kaspersky ICS CERT haben Cyberbedrohungen untersucht, die im dritten Quartal dieses Jahres von Kaspersky-Produkten auf Computern, die biometrische Daten sammeln, verarbeiten und speichern, untersucht. Das Ergebnis: Auf über einem Drittel der Computer (37 Prozent) schlugen die Kaspersky-Produkte Alarm.

  • Security-Markt setzt 9,2 Milliarden Euro um

    Die globale Sicherheitsindustrie befindet sich in einer stetigen Wachstumsphase. Alleine in Deutschland wurde dieses Jahr nach den Daten von Statista ein Umsatz von etwa 9,2 Milliarden Euro erzielt. Dies sei darauf zurückzuführen, dass das Bewusstsein für Sicherheit geschärft werde, und dass Verbraucher hierfür auch immer öfter Geld investieren. Deutschland ist hierbei augenscheinlich einer der wichtigsten Märkte innerhalb Europas. Die Bundesrepublik beheimatet in dieser Sparte rund 6.000 Unternehmen mit insgesamt 180.000 Mitarbeitern. Von 2018 auf 2019 verzeichnet die Branche in Deutschland ein Wachstum von 2,9 Prozent. Etwa 80 Prozent des Gesamtumsatzes fallen hierbei auf private Akteure. Im Jahr 2011 belief sich der Umsatz der Sicherheits- und Ermittlungsindustrie hierzulande noch auf 5,3 Milliarden Euro. Seither ist der Branchenwert um 73,58 Prozent gewachsen.