- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

Gefährlichkeit der Schwachstelle


83 Prozent der Desktop-Anwendungen als sicherheitskritisch eingestuft
Software-Updates erfolgen nicht nur aufgrund von Sicherheitsrisiken und nicht jede Sicherheitslücke ist gleichermaßen kritisch - Patchen auf Nicht-Microsoft-Programme auszudehnen

- Anzeigen -





Flexera veröffentlichte den neuen Report "Vulnerability Review 2018 – Top Desktop Apps". Secunia Research hat hierfür gängige Desktop-Anwendungen analysiert, deren Sicherheitsrisiken eingestuft und Maßnahmen für ein Security Patching definiert. Das Secunia Research-Team untersuchte die 50 am häufigsten genutzten Desktop-Anwendungen und identifizierte insgesamt 1.922 Schwachstellen. Dabei wurden 83 Prozent der Schwachstellen entsprechend der Secunia Advisories als "extrem kritisch" oder "sehr kritisch" eingestuft. Betrachtet man die Zahl der Advisories aller Anwendungen im Jahr 2017 fallen lediglich 17 Prozent in diese beiden Kategorien. 94 Prozent der bewerteten Schwachstellen in Desktop-Anwendungen können zudem über das Internet ausgenutzt werden ohne dass eine Interaktion mit dem Anwender notwendig ist.

Automatisierte Updates von Microsoft allein reichen nicht
Der Report räumt zudem mit dem Irrglauben auf, dass die automatischen Updates von Microsoft das Risiko ausreichend reduzieren. Tatsächlich finden sich die meisten der Schwachstellen (65 Prozent) in Desktop-Anwendungen von Nicht-Microsoft-Programmen. Das Fazit: Um die Angriffsfläche effektiv zu reduzieren, sollten Sicherheitsteams Schwachstellen sowohl in Microsoft- als auch in Nicht-Microsoft-Programmen kontinuierlich patchen.

Secunia Research veröffentlicht bei jeder bekannt gewordenen Schwachstelle Advisories, in denen die Gefährlichkeit der Schwachstelle, Angriffsvektor sowie Lösungsstatus bewertet wird. Das Unternehmen stellt Signaturen und geprüfte Patches zur Verfügung, die sich einfach konfigurieren und einspielen lassen. Secunia Intelligence ermöglicht es Desktop-Administratoren, wichtige Security-Patches schneller zu identifizieren und zu priorisieren.

"Software-Updates erfolgen nicht nur aufgrund von Sicherheitsrisiken und nicht jede Sicherheitslücke ist gleichermaßen kritisch. Fehlen wichtige Informationen ist es für IT-Teams schwierig, bei der Menge an Updates und Patches den Überblick zu behalten", erklärt Kasper Lindgaard, Senior Director of Research and Security bei Flexera. "Smarte Prozesse beim Patchen bieten die nötige Transparenz, um Prioritäten zu setzen und die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs zu bewerten."

Die wichtigsten drei Maßnahmen für ein Security Patching:
>> Definieren von Sicherheits-Key-Performance-Indikatoren (KPIs) für Desktop-Administratoren, um dem Patchen von Schwachstellen eine hohe Priorität einzuräumen
>> Inventarisieren von Desktop-Anwendungen, um das Anwenden eines Patches zu vereinfachen
>> Priorisieren und entwickeln eines Zeitplans für das Patch-Management mit konsequenter Überwachung
(Flexera: ra)

eingetragen: 14.07.18
Newsletterlauf: 20.07.18

Flexera Software: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Studien

  • VoIP besonders im Norden verbreitet

    Allen Unkenrufen zum Trotz - Telefonieren genießt in deutschen Unternehmen noch immer einen hohen Stellenwert. Doch es gibt, wie eine Studie zum Thema VoIP zeigt, bemerkenswerte Unterschiede - und zwar nicht nur in den verschiedenen Altersgruppen, sondern auch zwischen Ost und West. Durchgeführt wurde die Befragung im Sommer dieses Jahres vom Marktforschungsunternehmen Norstat im Auftrag des Berliner IP-Telefonie-Pioniers Snom. Abgedankt hat das klassische Tischtelefon noch lange nicht - ganz im Gegenteil: 80,3 Prozent der befragten Personen gaben an, ein stationäres Telefon am Arbeitsplatz zu haben - wobei der Prozentsatz in der jüngsten Altersgruppe, 20 bis 39, mit 84,75 Prozent am höchsten war. Bei den 40 bis 59-jährigen sank die Zahl auf circa 79 Prozent und bei den 60 bis 69-Jährigen sogar auf 75 Prozent.

  • Insider-Angriffe: Jedes 2. Unternehmen betroffen

    IDG Research Services hat für die aktuelle Studie "Endpoint Security Management 2019" 554 IT-Entscheider und -Spezialisten von Unternehmen in Deutschland befragt. Danach geht jedes zweite Unternehmen davon aus, dass aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter wichtige Daten gestohlen, sabotiert oder vorsätzlich gelöscht haben. Das weist auf grundlegende Lücken im Schutz von Daten und geistigem Eigentum hin. Unternehmen sollten daher auch verstärkt Data-Leak-Prevention-Lösungen (DLP) einsetzen. Federführend verantwortlich für die Endpoint-Sicherheit ist in 30 Prozent der Unternehmen der CIO, CDO oder IT-Vorstand. Ein CISO oder CSO wird nur von fünf Prozent genannt, jeweils zwölf Prozent nennen den CEO oder CTO / Technikvorstand. Bei zehn Prozent sind es die Administratoren, die die Verantwortung für die Endpoint-Sicherheit tragen. Attacken von und auf Endpoints werden dabei von den Experten gefürchtet und als große Herausforderung eingeschätzt. Doch das Wissen darum allein reicht nicht aus, es besteht großer Handlungsbedarf.

  • Sicherheitsvorfälle sind entscheidende Momente

    Eine neue Symantec-Studie empfiehlt Unternehmen Cyber-Security-Experten einzustellen, die bereits eigene Erfahrungen mit vermeidbaren Sicherheitsvorfällen gemacht haben. Die Studie zeigt, dass nachdem die Spezialisten solche Vorfälle bereits erlebt haben, sich das Verhalten dieser Mitarbeiter positiv verändert. Sie werden selbstbewusster und insgesamt aufmerksamer. Die Studie basiert auf einer Befragung von 3.045 Cyber-Security-Entscheidern aus Frankreich, Deutschland und Großbritannien. Durchgeführt wurde sie von Dr. Chris Brauer, Director of Innovation bei Goldsmiths, University of London, und seinem Team im Auftrag von Symantec. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Ein überstandener Sicherheitsvorfall reduziert die künftige - gefühlte - Belastung am Arbeitsplatz der Security-Experten erheblich und erhöht gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihre Erfahrungen mit erfolgreichen Angriffen teilen, um dem gesamten Team diesen Erfahrungsschatz zugänglich zu machen.

  • Tipps für die Migration auf Windows 10

    Obwohl der reguläre Support für Windows 7 am 14. Januar 2020 endet, haben 59 Prozent der Unternehmen noch nicht alle Nutzer-Geräte auf Windows 10 migriert. 39 Prozent werden es auch nicht bis dahin schaffen. Das ergab eine Umfrage von Ivanti unter mehr als 500 IT-Professionals zu den Schwierigkeiten und Prioritäten bei der Migration auf Windows 10. Demnach konnten bislang nur 39 Prozent der Befragten sämtliche Nutzer auf Windows 10 umstellen. Von denjenigen, die derzeit noch dabei sind, haben 38 Prozent "fast" alle Geräte aktualisiert, wobei 23 Prozent dies wahrscheinlich bis zum Stichtag abschließen.

  • Studie: 2021 ist KI im Netzwerk unverzichtbar

    Die Automatisierung der Netzwerk-IT schreitet in den nächsten zwei Jahren rasant voran. Das zeigt der "2020 Global Networking Technology Report" von Cisco. Durch den explosionsartigen Anstieg von vernetzten Mobil- und IoT-Geräten, Anwendungen und Mikroservices werden moderne IT-Umgebungen zu komplex, um sie allein durch Menschen zu steuern. Laut Report gehen 98 Prozent der deutschen IT-Führungskräfte davon aus, in den nächsten zwei Jahren rein manuelle Netzwerk-Prozesse abzuschaffen. Grund dafür ist auch die digitale Transformation, die in deutschen Unternehmen immer schneller voranschreitet. 72 Prozent geben an, dass in ihren Unternehmen digitale Transformationsprojekte implementiert werden. Im weltweiten Vergleich sind es nur 62.