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"Machine Learning is Imperative"


Machine Learning transformiert Betrugsprävention, robotergestützte Dienste und Kredit-Scoring
Geschwindigkeit und Präzision von ML ermöglicht Finanzdienstleistern, Herausforderungen bei Effizienz und Kosten zu meistern, findet Frost & Sullivans Digital Transformation Team heraus

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Maschinelles Lernen (engl. machine learning, ML) als Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) wird sich in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich zum Standard bei Finanzdiensten entwickeln. Während Proofs-of-Concept und Anwendungsfälle in den Fokus rücken, werden unzählige Anwendungsmöglichkeiten von ML sich auf unterschiedliche Geschäftsfunktionen auswirken. Betrugsprävention, robotergestützte Services, die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und Kredit-Scoring werden enorme Wachstumschancen für den Einsatz von ML bei Finanzdienstleistern eröffnen.

Die aktuelle "Frost & Sullivan Studie Disruption in Global Financial Services, 2017 - Machine Learning is Imperative" bietet einen Überblick über die Marktdynamik von maschinellem Lernen und umfasst Technologietrends und Einflussfaktoren wie auch Hindernisse hinsichtlich der Markteinführung. Zudem werden Fallstudien und Profile einiger wichtiger Marktteilnehmer, wie Google, IBM, Orange, Swisscom, Onfido, Darktrace, Klarna, Infosys, SAP und Rasa.ai, vorgestellt.

"Der größte Vorteil von ML-Lösungen ist deren Fähigkeit, aus jeder Transaktion und jedem Fall zu lernen. Heutzutage finden sich Unternehmen und Verbraucher leichter mit hybriden Services zurecht. Die Tatsache jedoch, dass Maschinen sich sehr schnell weiterentwickeln, kontinuierlich dazulernen und dieses Wissen dazu verwendet werden kann, die Kundenzufriedenheit und -erfahrung zu verbessern - das ist das größte Unterscheidungsmerkmal,” erklärt Digital Transformation Senior Industry Analyst Deepali Sathe. "ML ermöglicht Schnelligkeit und Genauigkeit und das sind entscheidende Kriterien für Unternehmen im Finanzdienstsektor, die sich wachsenden Herausforderungen ausgesetzt sehen, was Effizienz und Kosten angeht.”

Strategische Erfordernisse für Erfolg und Wachstum umfassen:

>> verschiedene Industrieteilnehmer, wie Regulierungsbehörden, Amtsinhaber und Start-ups, die zusammenarbeiten und ein robustes Ökosystem aufbauen, in dem das Potential von ML voll zur Geltung kommen kann;

>> einen sicheren Zugang zu Daten ermöglichen, um ML-Systemen das Erkennen von normalem und Fehlverhalten zu erleichtern;

>> Bedienkomfort und Sicherheit bei Daten und Transaktionen bei der Nutzung robotergestützter Dienste;

>> die Fähigkeit, sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten zu erfassen, um ML zu ermöglichen, kognitive Fähigkeiten zu meistern und Verhaltensweisen auszumachen, die ein Betrugsschema erkennen lassen; und

>> starke Backend-Algorithmen, um relevante Resultate für Dienstleistungen, wie etwa Kredit-Scoring und finanzielle Eingliederung anbieten zu können.

"Ein Mangel an Fachkräften mit Kenntnissen und Fähigkeiten in Bezug auf ML und fehlende Ausbildungsmöglichkeiten verhindern eine schnelle Verbreitung von ML", so Sathe. "Andererseits ist eine Aufklärung im Markt unabdingbar. Finanzunternehmen sind sich noch immer nicht vollständig im Klaren darüber, welche Möglichkeiten ML bietet und was die damit verbundenen Vorteile und Auswirkungen auf das eigene Geschäft sind. Werden diese Aspekte mit den zugehörigen Kosten und Ausgaben verbunden, was die Pflege althergebrachter Infrastruktur angeht, dann braucht ML nur noch drei oder vier Jahre, um in dieser Branche zum Standard zu werden."
(Frost & Sullivan: ra)

eingetragen: 16.10.17
Home & Newsletterlauf: 17.11.17


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Meldungen: Studien

  • Gesamtschaden von knapp 2,2 Milliarden Euro

    Norton by Symantec veröffentlichte die neueste Auflage ihres jährlichen "Norton Cyber Security Insights Reports" (NCSIR). Der Bericht zeigt, dass sich noch immer viele Verbraucher im Netz zu sicher fühlen. Cyberkriminelle widerlegen dieses falsche Sicherheitsgefühl und haben im vergangenen Jahr mit ihren Aktivitäten in den 20 untersuchten Ländern insgesamt 172 Milliarden US-Dollar von 978 Millionen Verbrauchern gestohlen. Allein in Europa waren im untersuchten Zeitraum mehr als 98 Millionen Menschen von Cyberkriminalität betroffen, wobei ein Schaden von 27,4 Milliarden US-Dollar entstanden ist. Das ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt manches europäischen Landes. Auch für Deutschland sind die Zahlen besorgniserregend. So wurden im Untersuchungszeitraum über 23 Millionen Deutsche Opfer von Cyberkriminalität. Das entspricht mehr als einem Drittel der Erwachsenen, die online gehen (38 Prozent). Dabei entstand ein Gesamtschaden von knapp 2,2 Milliarden Euro. Jedes einzelne Opfer war zudem durchschnittlich 14,6 Stunden - also fast zwei volle Arbeitstage - damit beschäftigt, die Folgen der Cyberattacke zu beheben.

  • Hoffnung: Steigende Budgets für Sicherheit

    IT-Abteilungen stehen angesichts der immer ausgefeilteren Cyber-Attacken vor großen Herausforderungen. Der zweite Teil des Application Intelligence Report (AIR), eine Studie von A10 Networks, zeigt ein weiteres drängendes Problem: Die mangelnde Bereitschaft der Mitarbeiter, Vorsichtsmaßnahmen umzusetzen, beeinträchtigt die Abwehr von Bedrohungen maßgeblich und bietet so einen weiteren Grund zur Sorge. Der AIR-Report untersucht den Umgang mit Apps und die steigenden Sicherheitsauswirkungen für das private Umfeld, aber auch für Unternehmen und die IT-Abteilungen. Der erste Teil der Studie, der im Sommer 2017 vorgestellt wurde, hatte ergeben, dass sich die Grenzen zwischen beruflichen und privaten Leben durch die Nutzung von Apps zu Hause, im Büro und unterwegs immer weiter verschieben.

  • Komplexere Angriffsformen liegen im Trend

    Die Analysen von ThreatMetrix haben nachgewiesen, dass 2017 ein Rekordjahr im Kampf gegen die Online-Kriminalität war. Wie der "ThreatMetrix Cybercrime Report 2017" rückblickend feststellt, hat sich die Zahl der digitalen Attacken in den letzten zwei Jahren um 100 Prozent erhöht. Dieses Ergebnis basiert auf der Auswertung von Cybercrime-Aktivitäten weltweit - hierfür wurden über das globale Netzwerk des Unternehmens rund 100 Millionen Transaktionen täglich analysiert. Die gute Nachricht: Unternehmen, die zum Schutz der Verbraucher in innovative, digitale Strategien investieren, konnten ebenfalls einen Rekord aufstellen, und zwar bei der Abwehr von den aus den großen Datendiebstählen resultierenden Downstream-Angriffen auf ihre Kunden.

  • Studien: Ransom-Attacken weiter auf dem Vormarsch

    Radware hat ihren "Global Application and Network Security Report 2017-2018" veröffentlicht. Nach diesem Bericht hat sich der Anteil der Unternehmen, die finanziell motivierte Cyber-Angriffe melden, in den letzten zwei Jahren verdoppelt. Die Hälfte aller befragten Unternehmen erlebte im vergangenen Jahr einen Cyber-Angriff, der mit Lösegeldforderungen verbunden war. Da der Wert von Bitcoin und anderen Krypto-Währungen - oft die bevorzugte Zahlungsform unter Hackern - stetig steigt, bieten Ransom-Angriffe Hackern die Möglichkeit, Lösegelder gewinnbringend anzulegen und so zusätzliche Gewinne zu erzielen.

  • Das persönliche Passwort-Management ist schwierig

    Mit jedem neuen Account, den Anwender zur Nutzung von Online-Diensten einrichten, stellt sich erneut die Frage nach einem einzigartigen und starken Passwort. Doch wer kann sich so viele Passwörter merken? Jeder zweite Anwender in Deutschland greift laut einer Kaspersky-Studie zu unsicheren Methoden. Ein Viertel der in Deutschland befragten Nutzer gibt beispielsweise zu, sich Passwörter auf Papierzetteln zu notieren. Den meisten Anwendern in Deutschland ist die Bedeutung von sicheren, starken und damit komplexen Passwörtern für die Sicherheit ihrer Online-Konten durchaus bewusst. Die sichersten Passwörter werden vor allem dann genutzt, wenn es ums Geld geht: Online-Banking-Accounts stehen hier mit 66,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von Accounts für Bezahlsysteme und E-Wallets (58,2 Prozent) sowie für Online-Einkäufe (44,2 Prozent).