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Cybersicherheit, Big Data und Analytics


Cyberkriminalität und -spionage die größten Herausforderungen für IT-Experten im Fahrwasser der digitalen Transformation
Investitionen in Produktivität, Betriebskosten und die Verbesserung der digitalen Präsenz schaffen neue Wachstumsmöglichkeiten, findet Frost & Sullivans Digital Transformation Team heraus

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In einer aktuellen Frost & Sullivan-Studie, die die Branchenanwender-Perspektive in Hinblick auf den Umgang mit der digitalen Transformation untersucht, gaben 54 Prozent der IT-Experten an, dass Cyberkriminalität und -spionage zu den größten Herausforderungen gehören, dicht gefolgt von der Systemintegration. Andere erwähnenswerte Erkenntnisse umfassen erhebliche IT-Investitionen in Produktivität, die Verbesserung der digitalen Präsenz sowie die Integration von Kommunikations- und Kollaborationswerkzeugen in andere Business-Software (Microsoft Office, Google-G-suite, CRM, ERP) und vertikale Anwendungen.

Die Frost & Sullivan Studie "An End-User Perspective on Navigating Digital Transformation, Europe, 2017” hat ergeben, dass die Verbesserung des Kundenservices und Marketing sowie die Automatisierung manueller Prozesse zu den größten Vorteilen für Organisationen gehören, die Technologien des Internet of Things einsetzen.

Ziel der Studie war es, IT-bezogene Herausforderungen für Unternehmen zu erkennen sowie den Stand der digitalen Transformation festzustellen, auch was neuere Lösungen, wie künstliche Intelligenz (KI), Augmented Reality bzw. Virtual Reality und den mobilen Online-Handel angeht sowie die Einschätzung aktueller und zukünftiger Nutzung von Technologien in der Geschäftskommunikation. Auch die Auswertung von markttreibenden Faktoren, die sich hinter Investitionen in Kommunikationstechnologien verbergen als auch die Bewertung von IT-Budgets und die Einschätzung von IT- und Kommunikationstrends wurden untersucht.

"Zu den drei wichtigsten IT-Lösungen, die aktuell genutzt werden, gehören Rechenzentren, Cybersicherheit und das Customer Experience Management. Cybersicherheit, Big Data und Analytics sowie Rechenzentren werden als die wirkungsvollsten Technologien in Bezug auf Umsatz als auch Bemühungen hinsichtlich der Kostenreduktion betrachtet", erklärt Alpa Shah, Global VP, Digital Transformation, bei Frost & Sullivan.

Auf die Frage hinsichtlich der wichtigsten Investitionen für den Erfolg der digitalen Transformation innerhalb der nächsten fünf Jahre, gaben europäische Organisationen das Angebot von Produkten als Dienstleistung (engl. products-as-a-service) als erste Wahl an. Ungefähr 59 Prozent der Befragten in Europa planen, ihr IT-Budget zu erhöhen bei einer durchschnittlichen Steigerung von 19 Prozent. Investitionen in Europa liegen unter dem Weltdurchschnitt von ca. 26 Prozent. Das könnte darauf hinweisen, dass die europäischen Befragten weniger zuversichtlich sind, was ihr eigenes Umsatzwachstum als auch Investitionsmöglichkeiten angeht.

"Andererseits lässt der Optimismus, ein "Early Adopter" zu sein, und die Wachstumsrate von 19 Prozent bei IT-Investitionen für IT-Lösungsanbieter Gutes erahnen", schließt Shah. "Unternehmen, die Branchenanwender dabei unterstützen können, eine Strategie in Bezug auf die digitale Transformation zu implementieren, werden erfolgreich sein.”

Die Studie "An End-User Perspective on Navigating Digital Transformation, Europe, 2017" ist Teil des Frost & Sullivan Partnership Service Programms Digital Transformation. Die Studie bemisst die aktuelle Nutzung als auch zukünftige entscheidungsverhelfende Einstellung in Bezug auf Informationstechnologie (IT) in Europa, insbesondere: Enterprise Mobility Management, E-Commerce/mobiler Online-Handel, Unified Communications und Collaborations (UCC9, Infrastruktur und Rechenzentren, Big Data und Analytics, Omnichannel Marketing, Customer Experience Management, Cybersicherheit, Internet der Dinge, Fintech sowie API- (Application Programming Interface) bzw. Kommunikationsplattformen als Dienstleistung-(CPaaS-)Strategien.
(Frost & Sullivan: ra)

eingetragen: 13.01.18
Home & Newsletterlauf: 20.02.18


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Meldungen: Studien

  • Sicherheit und Datenschutz bei IoT-Projekten

    Aus einer aktuellen Studie von DigiCert geht hervor, dass die Nichtachtung von Best Practices bei der Nutzung des Internets der Dinge (IoT) bereits zu erheblichen finanziellen Verlusten geführt hat. In den vergangenen zwei Jahren verzeichneten 25 Prozent der Unternehmen mit den meisten Schwierigkeiten bei der IoT-Sicherheit Verluste von mindestens 30 Millionen Euro. Das am schwersten betroffene deutsche Unternehmen in der Gruppe mit der schwächsten IoT-Sicherheit erlitt Schäden von 80 Millionen Euro. Die Ergebnisse zeigen auch ein stark steigendes Interesse am Internet der Dinge. 73 Prozent der Befragten gaben an, dass das Internet der Dinge bereits sehr wichtig für ihr Unternehmen sei. 87 Prozent erwarten, dass es in den nächsten zwei Jahren eine sehr große Bedeutung erlangen wird.

  • Auswirkungen auf die Privatsphäre

    Eine Umfrage von AVG hat ergeben, dass 48 Prozent der deutschen Eltern befürchten, intelligente Geräte verleiten ihre Kinder dazu, persönliche Bilder und Daten unbedacht online zu teilen. Aufgrund der zunehmenden Beliebtheit von smarten Uhren und Fitness-Trackern für Kinder wollte AVG mit der Umfrage herausfinden, wie Eltern über die zunehmend gerätezentrierte Kultur von heute denken und was sie von der großen Menge an neuen und persönlichen Daten halten, die ihre Kinder damit täglich generieren. Ob es sich nun um eine intelligente Uhr handelt, die mit einem Smartphone verbunden ist, oder um einen Fitnesstracker, der Gewicht und Schrittzahl misst - die Umfrage ergab, dass die Sorge unter den Eltern darüber wächst, wie sicher die Geräte diese Daten speichern und welche Auswirkungen dies auf die Privatsphäre und Sicherheit ihres Kindes hat. Fast ein Drittel (28 Prozent) glaubt, dass die Nutzung von smarten Geräten zum Diebstahl der Daten ihres Kindes führen könnte. Darüber hinaus sind 32 Prozent der Befragten der Ansicht, dass der Besitz von intelligenten Geräten den Druck auf ihr Kind erhöht, Daten über soziale Netzwerke auszutauschen, was wiederum die Privatsphäre gefährdet.

  • Herkunft der Attacken häufig aus Osteuropa & Asien

    Deutsche Industrieunternehmen sind beliebte Ziele für Sabotage, Datendiebstahl oder Wirtschaftsspionage. Vor allem die Chemie- und Pharmabranche trifft solche Attacken hart: Drei von vier Chemie- und Pharmaunternehmen (74 Prozent) wurden in den vergangenen zwei Jahren Opfer, weitere 22 Prozent waren vermutlich betroffen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom, für die 503 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Industriebranchen repräsentativ befragt wurden. Mit 68 Prozent leiden Unternehmen aus dem Automobilbau am zweithäufigsten unter Attacken - von Hackerangriffen bis Aktendiebstahl. Aber auch der Maschinen- und Anlagenbau (67 Prozent) sowie die Hersteller von Kommunikations- und Elektrotechnik (63 Prozent) sahen sich in den Jahren 2016 und 2017 einer Vielzahl an Attacken ausgesetzt.

  • Bei einem BEC-Angriff Geld verlieren

    Eine aktuelle Umfrage von Trend Micro offenbart eine beunruhigend hohe Zahl von BPC-Angriffen auf Unternehmen in Deutschland und weltweit. Dabei geht die größte Gefahr insbesondere von Angriffen per E-Mail aus, die gerade in finanzieller Hinsicht verheerende Folgen nach sich ziehen können. Trend Micro stellt die Ergebnisse einer neuen Studie zu Cyberangriffen auf Unternehmen vor. Diese ergibt, dass 46 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland bereits von einem Business Process Compromise (BPC), also einem Angriff auf ihre Geschäftsprozesse, betroffen waren. Weltweit wurden 43 Prozent der Unternehmen angegriffen. Trotz der großen Häufigkeit von erfolgreichen Angriffen sind sich 47 Prozent der Führungsebenen in Deutschland (weltweit sind es 50 Prozent) noch nicht darüber bewusst, was diese Angriffe sind und welche Konsequenzen sie für ihren Betrieb haben können.

  • Berlin ist die Blockchain-Hauptstadt

    In Deutschland sind Bitcoin, Blockchain und Distributed Ledger Technologies (DLT) prozentual stärker im Arbeitsmarkt vertreten als in den USA. Das geht aus einer Studie der Jobsuchmaschine Adzuna hervor, die gemeinsam mit dem Blockchain-Experten Robert A. Küfner untersucht hat, welchen Einzug die Branche bei 348 Mio. Arbeitnehmern sowie 9 Mio. Arbeitgebern in Deutschland, den USA und 13 weiteren Nationen findet. Der internationale Vergleich der Arbeitnehmer zeigt, dass Österreich sowie die Niederlande mit 0,16 Prozent anteilig die meisten Fachkräfte mit Expertise für Blockchain, Bitcoin und DLT aufweisen. Deutschland folgt knapp dahinter auf Platz drei. Hier gibt es bei 8,25 Mio. verglichenen Personen derzeit 12.740 Berufstätige (0,15 Prozent), die hierzulande über Fachkenntnisse verfügen oder in der Branche tätig sind.