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M&A im Bereich Cybersecurity


Unternehmen im Cyberwar: Hampleton Partners sieht Identitäts- und Zugriffsmanagement, Anti-Malware-Software, Netzwerk- und mobile Sicherheit, IT-Sicherheitsdienste sowie Finanztransaktionssicherheit als Wachstumstreiber der Branche
M&A im Bereich Cybersecurity auf neuen Höchstständen

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Laut Cybersecurity M&A-Marktreport des internationalen Technologieberatungsunternehmens Hampleton Partners führen ausgefeilte Daten-Hacks, die weltweit voranschreitende Digitalisierung von Unternehmen und neue Richtlinien und Vorschriften zu Rekordtransaktionsvolumina und -bewertungen bei Übernahmen und Fusionen von Cybersicherheits-Unternehmen. Es gab bis Oktober diesen Jahres 141 abgeschlossene Transaktionen - die Niveaus von 2016 und 2017 werden übertroffen.

Henrik Jeberg, Direktor von Hampleton Partners, gibt Gründe für den Aufwind im Bereich Cybersecurity: "Hacking ist die neue Form der Kriegsführung gegen Unternehmen und Nationalstaaten. Die durchschnittlichen Kosten für einen einzelnen Datenverstoß betragen heute drei Millionen Euro, ein Plus von sechs Prozent pro Jahr, zuzüglich der Reputationsschäden, die katastrophal sein können."

Beispiel einer Cyberattacke war der "NotPetya"-Ransomware-Angriff auf Maersk. Das Unternehmen wurde durch die Verschlüsselungs-Malware gezwungen, 4.000 Server und 45.000 Computer neu zu installieren. Das Unternehmen wies die indirekten Kosten des Angriffs mit einer Höhe von über 300 Mio. € aus.

Cybersecurity M&A - Zahlen und Fakten:

• >> 2018 wurden neun große Ticketgeschäfte über 500 Millionen Dollar von Käufern wie Thoma Bravo, Cisco, RELX, AT&T und Francisco Partners abgeschlossen, die Aufmerksamkeit auf den Sektor lenkten. Die Gesamtbewertung der Märkte erreichte einen neuen Rekord von 5,6x Umsatz (hinter dem 30-Monats-Median).

• >> Seit 2016 gab es 426 Akquisitionen im Bereich Cybersicherheit. 27 Prozent der 40 wichtigsten Transaktionen seit 2016 wurden von Private-Equity-Käufern getätigt.

• >> Branchenanalysten prognostizieren, dass der gesamte Cybersicherheitsmarkt durchschnittlich von 132 Milliarden Dollar im Jahr 2018 auf gut 235 Milliarden Euro im Jahr 2022 wachsen wird.

"Aufgrund von Regulierung, Digitalisierung, ausgefeilten Hacks und neuen Technologien, die verstärkte IT-Sicherheit verlangen, gibt es eine steigende Marktnachfrage nach Cybersicherheitslösungen. Wir sind nicht überrascht, einen hochaktiven M&A-Markt für Cybersecurityassets mit hohen Bewertungen zu sehen. Ich gehe davon aus, dass dies ein heißes Thema im Bereich M&A bleiben wird, auch wenn wir in eine Zeit volatilerer Finanzmärkte geraten" so Henrik Jebergs Prognose.
(Hampleton Partners: ra)

eingetragen: 07.01.19
Newsletterlauf: 11.02.19

Hampleton Partners: Steckbrief

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Meldungen: Studien

  • Verschlüsselungstrends in Deutschland

    nCipher Security, ein Unternehmen der Entrust Datacard und Anbieter von Lösungen zur Kontrolle geschäftskritischer Informationen und Anwendungen, stellte die Ergebnisse ihrer in Auftrag gegebene internationalen Studie "Global Encryption Trends Study 2019" vor. Das zentrale Ergebnis: Noch nie waren Anwendungen und sensible Informationen durch kryptografische Methoden so sicher geschützt wie heute. Das hohe Schutzniveau gelte auch dann, wenn Unternehmen Cloud-Technologien sowie das Internet der Dinge (IoT), die Blockchain und digitale Zahlungsmethoden nutzen, so die Studie. Da sich Datenschutzpannen in Unternehmen häufen, werden umfassende Strategien zur Verschlüsselung immer wichtiger. Laut der Studie verfügen im Jahr 2019 45 Prozent der Befragten über einen detaillierten Verschlüsselungsplan, der im gesamten Unternehmen einheitlich angewendet wird. Weitere 42 Prozent nutzen diesbezüglich Pläne oder Strategien, die auf bestimmte Anwendungen und Datentypen begrenzt sind.

  • Streng kontrollierter Zugriff

    Pulse Secure, Anbieterin von Softwarelösungen für die Zugriffskontrolle, untersucht in ihrem kürzlich veröffentlichten Bericht "2019 State of Enterprise Secure Access" Cyberbedrohungen, Lücken in Sicherheitsstrategien und Sicherheitsinvestitionen - Herausforderungen, mit denen sich alle Unternehmen bei der Einführung eines Hybrid-IT-Modells befassen müssen. Bei der Umfrage unter Großunternehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Großbritannien und den USA zeigte sich, dass der Zero-Trust-Ansatz aufgrund zunehmend gravierender Cyberangriffe immer beliebter wird. Der streng kontrollierte Zugriff auf Multicloud-Ressourcen, Anwendungen und sensible Daten soll für ununterbrochene Produktivität sorgen und das Geschäftsrisiko senken.

  • Bedrohungslage durch Hacker ernst

    Eine aktuelle Studie von NTT Security zeigt, dass europäische Unternehmen deutlichen Nachholbedarf beim Schutz vor Cyberbedrohungen haben: Mit einem Reifegrad der IT-Sicherheit* von 1,42 von fünf Punkten lagen sie 2018 unter dem generell niedrigen Wert von 1,45 im globalen Durchschnitt. Die Unterschiede besonders zwischen den Branchen sind groß, Vorreiter ist der Technologiesektor, während die Finanzindustrie hinterherhinkt. Safety first? Obwohl weltweit die Bedrohungslage durch Hacker immer weiter zunimmt, ist ein Großteil der Unternehmen in Europa nicht in der Lage, Systeme und Daten effektiv zu schützen. So schnitten europäische Firmen auf der Reifeskala IT-Sicherheit des aktuellen Global Threat Intelligence Report von NTT Security nur unterdurchschnittlich ab - und liegen deutlich hinter der Spitzenregion Naher Osten-Afrika, die im Durchschnitt einen Wert 1,77 erreichten.

  • Zentrale Komponente: Privileged Access Security

    Laut einer neuen Umfrage von CyberArk glauben 63 Prozent der befragten deutschen Unternehmen, dass Angreifer ihre Netzwerke problemlos infiltrieren können. Ein Grund dafür ist vielfach das Fehlen einer durchgängigen Privileged-Access-Security-Strategie. Der aktuelle "CyberArk Global Advanced Threat Landscape 2019 Report" hat ergeben, dass weniger als die Hälfte der deutschen Unternehmen eine Privileged-Access-Security-Strategie im Umfeld von DevOps, Internet of Things (IoT), Robotic Process Automation (RPA) oder Cloud verfolgt, erst recht keine durchgängige über alle Bereiche. Gelangen Angreifer in den Besitz der in diesen Bereichen genutzten privilegierten Zugangsdaten können sie sich problemlos im Netzwerk seitwärts bewegen und ihre Ziele unerkannt verfolgen.

  • Umfrage: Security-as-a-Service boomt

    Bis zum Jahr 2021 werden mehr als 70 Prozent der Unternehmen Security-as-a-Service (SECaaS) nutzen und ihre Sicherheitslösungen damit größtenteils aus der Cloud beziehen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Thycotic auf der diesjährigen European Identity Cloud Conference in München. Als Grund für den Umstieg auf Cloud-basierte Sicherheits-Tools nannten die befragten Cybersecurity-Entscheider und Technologie-Experten unter anderem geringere Kosten, größere Flexibilität und die Möglichkeit, fehlende Personalressourcen zu kompensieren. 52 Prozent der befragten Unternehmen nutzen bereits heute Sicherheitstechnologien als Cloud-Service, weiter 12 Prozent planen dies in den nächsten 12 Monaten. Dabei geht es vor allem darum, die Kosten zu senken. SECaaS-Lösungen zeichnen sich in der Regel durch eine flexible Kostenstruktur aus, da hier Ressourcen im Sinne eines Pay-to-Use-Service lediglich gemietet werden.