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Security- & DevOps-Teams stärker integrieren


Studie: Lücken zwischen DevOps und Security
Application Security and DevOps Report 2016: stärkere Integration von Security und DevOps notwendig



Der veröffentlichte "Application Security and DevOps Report 2016" von Hewlett Packard Enterprise (HPE) zeigt die Notwendigkeit, Security- und DevOps-Teams stärker zu integrieren. Für den Bericht wurden IT-Betreiber, Security-Manager und Entwickler befragt. 99 Prozent der Befragten sagen, dass sich mit DevOps grundsätzlich die Anwendungssicherheit verbessern lässt - aber nur 20 Prozent führen während der Entwicklung Anwendungssicherheits-Tests durch, und 17 Prozent nutzen gar keine Lösungen, um ihre Anwendungen zu schützen. Es herrscht also eine deutliche Kluft zwischen Wahrnehmung und Realität von sicherem DevOps.

Mit DevOps können Firmen Schwachstellen häufiger und früher im Anwendungslebenszyklus finden und beseitigen, was Kosten und Zeit spart. Der Application Security and DevOps Report 2016 hat allerdings zahlreiche Barrieren für eine erfolgreiche Integration von Security in DevOps festgestellt:

>> Es gibt organisatorische Barrieren zwischen Security- und Entwickler-Teams. Einige Entwickler gaben in der Befragung an, dass sie ihre Security-Teams nicht einmal kennen. 90 Prozent der Security-Mitarbeiter antworteten, dass es schwieriger geworden ist, Anwendungssicherheit zu integrieren seit ihr Unternehmen DevOps einsetzt.

>> Entwicklern fehlt es an Sicherheitsbewusstsein und -Trainings. Von mehr als 100 Stellenausschreibungen für Softwareentwickler bei Fortune-1000-Unternehmen verlangte keine entsprechende Security-Erfahrung.

>> In Unternehmen gibt es einen Mangel an Anwendungssicherheits-Experten. Auf jeden 80. Entwickler kommt in den untersuchten Firmen ein Anwendungssicherheits-Experte.

Empfehlungen für sichere Anwendungsentwicklung

Der Report gibt folgende Empfehlungen, wie Firmen bei der weiteren Einführung der DevOps-Kultur die Barrieren für sichere Anwendungsentwicklung beseitigen sowie die Integration von Security- und DevOps-Teams vorantreiben können:

>> Die Verantwortung für Security muss von mehreren Organisationen gemeinsam getragen werden. Security muss in jede Phase des Entwicklungsprozesses eingebettet sein, unterstützt durch das Management und entsprechende Zielvorgaben. Diese sollten sich auf Mean-Time-To-Triage (MTTT), Mean-Time-To-Fix (MTTF) sowie Programm-Compliance konzentrieren.

>> Der Mangel an Security-Bewusstsein und -Kompetenz kann überwunden werden, wenn man es Entwicklern einfach macht, sichere Entwicklung einzuüben. Firmen sollten Security-Werkzeuge, wie HPE Fortify Security Assistant, in das Entwicklungsökosystem integrieren. Damit können Entwickler, während sie ihre Codes schreiben, Schwachstellen in Echtzeit finden und beseitigen. Das macht sichere Entwicklung einfach und effizient - und bildet den Entwickler währenddessen in sicherer Programmierung aus.

>> Firmen sollten automatisierte Lösungen für Anwendungssicherheit einsetzen, die über Analytics-Funktionen verfügen - etwa HPE Fortify Scan Analytics, das mit maschinellem Lernen arbeitet. So können sie die Prüfung der Anwendungssicherheits-Tests automatisieren und ermöglichen ihren Sicherheitsexperten, sich nur auf die größten Risiken zu konzentrieren. Dadurch wird die Zahl der Sicherheitsrisiken reduziert, die manuell untersucht werden müssen.
(Hewlett Packard Enterprise – HPE: ra)

eingetragen: 19.11.16
Home & Newsletterlauf: 19.12.16


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Meldungen: Studien

  • Zugangsrechte immer noch eine Achillesferse

    58 Prozent aller global befragten Unternehmen gelingt es nicht, Anträge von Einzelpersonen, die auf Grundlage der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) eine Kopie ihrer persönlichen Daten angefordert haben, innerhalb der in der Verordnung festgelegten Frist von einem Monat zu bearbeiten. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Talend. Im September 2018 veröffentlichte Talend die Ergebnisse ihrer ersten DSGVO-Vergleichsstudie. Mit dieser Studie sollte die Fähigkeit von Unternehmen bewertet werden, die Zugangs- und Portabilitätsanforderungen der EU-Verordnung einzuhalten. 70 Prozent der untersuchten Unternehmen waren damals nicht in der Lage, Daten einer betroffenen Person innerhalb eines Monats zur Verfügung zu stellen. Ein Jahr später befragte Talend erneut diejenigen Unternehmen, die im ersten Benchmark die DSGVO-Vorgaben nicht einhalten konnten. Gleichzeitig wurden auch neue Unternehmen aus der Zielgruppe befragt. Zwar erhöhte sich der Gesamtanteil derjenigen Unternehmen, die eine Einhaltung der Vorschriften vermeldeten, auf 42 Prozent, dennoch bleibt die Quote 18 Monate nach Inkrafttreten der Verordnung vergleichsweise niedrig.

  • Unternehmen investieren mehr in IT-Sicherheit

    Zwei Drittel der Unternehmen (66 Prozent) wollen ihre Investitionen in IT-Sicherheit steigern - mehr als in jeden anderen Bereich. Auch gefragt sind Datenanalyse-Software, in die 55 Prozent der Unternehmen mehr investieren wollen und Online-Shops mit 52 Prozent. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research im Auftrag von Tata Consultancy Services (TCS) unter 953 Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern in Deutschland. Im Durchschnitt investieren die Unternehmen 5,5 Prozent ihres Jahresumsatzes in die digitale Transformation - eine Steigerung um 12 Prozent zum Vorjahr. Allerdings werden wie die Anforderungen an Datenschutz (53 Prozent) und IT-Sicherheit (52 Prozent) von den Unternehmen auch als größte Hürden der Digitalisierung gesehen. Nur ein Prozent sieht hingegen fehlende finanzielle Mittel als Hinderungsgrund. Fehlt das Geld, sind die Probleme hausgemacht: Jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) sieht fehlende Investitionsbereitschaft trotz vorhandener Geldmittel als Hürde. Noch häufiger genannt werden fehlende Vorgaben der Geschäftsführung (31 Prozent) oder langwierige Entscheidungsprozesse (37 Prozent). Der Fachkräftemangel wird zur immer größeren Herausforderung: Mehr als ein Drittel (35 Prozent) sieht den Mangel an Mitarbeitern mit Digitalkompetenz als Hürde - 2017 waren es erst 25 Prozent.

  • Kundenzufriedenheit erfordert Test-Automatisierung

    Compuware hat die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage unter 400 IT-Führungskräften, davon 75 aus Deutschland, bekannt gegeben. Demnach sind manuelle Testverfahren nach wie vor weit verbreitet. Sie stellen jedoch eine der größten Herausforderungen für große Unternehmen dar, wenn sie digitale Innovationen beschleunigen möchten.Die von Vanson Bourne im Auftrag von Compuware durchgeführte Umfrage untersucht die Prozesse von Unternehmen, um Innovationen auf dem Mainframe so schnell wie in ihren verteilten Umgebungen, die stark vom Mainframe abhängig sind, bereitzustellen. Die Studie untersucht auch die Methoden zur Unterstützung von Tests auf dem Mainframe sowie die Herausforderungen bei der gleichzeitigen Steigerung von Qualität, Geschwindigkeit und Effizienz während des Entwicklungs- und Bereitstellungsprozesses für Anwendungen. Die vollständige Studie mit den weltweiten Ergebnissen können Sie hier herunterladen.

  • Biometrische Daten vermehrt Angriffen ausgesetzt

    37 Prozent der Computer, Server oder Workstations, auf denen biometrische Daten erfasst, verarbeitet und gespeichert und von einer Kaspersky-Lösung geschützt werden, waren im dritten Quartal 2019 mindestens einem Malware-Infektionsversuch ausgesetzt. Dies zeigt der aktuelle Report "Threats for biometric data processing and storage systems" des Kaspersky ICS CERT. Es handelte sich vor allem um generische Malware wie Remote Access Trojaner (RATs) (5,4 Prozent), bei Phishing-Angriffen verwendete Malware (5,1 Prozent), Ransomware (1,9 Prozent) sowie Banking-Trojaner (1,5 Prozent). Die Verwendung biometrischer Daten wie Fingerabdrücke, Handgeometrie oder Irisstruktur zur Authentifizierung, als Ergänzung oder Ersatz zu traditionellen Anmeldedaten, nimmt stetig zu. Sie wird unter anderem für den Zugriff auf Regierungs- und Handelsbüros, industrielle Automatisierungssysteme, Unternehmens- und Privat-Laptops sowie Smartphones verwendet - und steht damit vermehrt im Fokus von Cyberkriminellen.Die Experten von Kaspersky ICS CERT haben Cyberbedrohungen untersucht, die im dritten Quartal dieses Jahres von Kaspersky-Produkten auf Computern, die biometrische Daten sammeln, verarbeiten und speichern, untersucht. Das Ergebnis: Auf über einem Drittel der Computer (37 Prozent) schlugen die Kaspersky-Produkte Alarm.

  • Security-Markt setzt 9,2 Milliarden Euro um

    Die globale Sicherheitsindustrie befindet sich in einer stetigen Wachstumsphase. Alleine in Deutschland wurde dieses Jahr nach den Daten von Statista ein Umsatz von etwa 9,2 Milliarden Euro erzielt. Dies sei darauf zurückzuführen, dass das Bewusstsein für Sicherheit geschärft werde, und dass Verbraucher hierfür auch immer öfter Geld investieren. Deutschland ist hierbei augenscheinlich einer der wichtigsten Märkte innerhalb Europas. Die Bundesrepublik beheimatet in dieser Sparte rund 6.000 Unternehmen mit insgesamt 180.000 Mitarbeitern. Von 2018 auf 2019 verzeichnet die Branche in Deutschland ein Wachstum von 2,9 Prozent. Etwa 80 Prozent des Gesamtumsatzes fallen hierbei auf private Akteure. Im Jahr 2011 belief sich der Umsatz der Sicherheits- und Ermittlungsindustrie hierzulande noch auf 5,3 Milliarden Euro. Seither ist der Branchenwert um 73,58 Prozent gewachsen.